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Geld anlegen 2025: Sicher investieren mit dem richtigen Finanzkonzept

Autor: Nico Hüsch

Es gibt im Jahr 2025 keine pauschale Geldanlage, die für jeden geeignet ist. Vielmehr muss die Anlagestrategie zur Person, den individuellen Lebensbedingungen und Zielen passen.

Für eine optimale Geldanlage ist entscheidend, welche Erfahrungen Sie haben und was für ein Leben Sie führen. Ein individuelles Finanzkonzept, das Ihre persönliche Situation, Lebensziele und das globale Weltgeschehen berücksichtigt, ermöglicht es Ihnen, auch in turbulenten Zeiten die bestmögliche Rendite zu erzielen, ohne zu viel Risiko einzugehen.

Denn wer sicher und erfolgreich investieren möchte, muss berücksichtigen, wer er ist, welches Leben er führt und was in der Welt passiert.

Geldanlage 2025: Das Wichtigste in Kürze

  • Selbst in den turbulenten Jahren 2022, 2023, 2024 hat sich prinzipiell nicht viel daran geändert, wie und wo Anleger ihr Geld investieren. 
  • Die wichtigste Änderung in puncto Geldanlage 2025 sind immer noch die Leitzinsänderungen der Zentralbanken (FED und EZB).
  • Die Niedrigzinsphase ist definitiv vorbei und neue Möglichkeiten tun sich auf: z. B. erleben Anleihen sowie der Geldmarkt ein Comeback mit aussichtsreichen Renditen.
  • Breit gestreute Aktienfonds sind aber nach wie vor die beste Geldanlage in jedem Portfolio, in das man langfristig investiert – also über 12 bis 15 Jahre (und mehr).
  • Wer 2024 bereits Anleihen(fonds) gekauft hat, könnte von fallenden Leitzinsen im Jahr 2025 besonders profitieren.
  • Chancenreiches 2025: Für Anleger, die mit dem Geld anlegen starten wollen – bietet das Jahr 2025 tolle Chancen, allein da es wieder mehr Möglichkeiten am Markt gibt.
  • Ganz unabhängig vom Jahr 2025 gilt: Eine sinnvolle Geldanlage hängt von Ihrer individuellen Lebenssituation ab und damit von essentiellen Fragen wie z. B.: Warum möchten Sie Geld anlegen? Wie lange möchten Sie Geld anlegen?
  • Interesse geweckt? Vereinbaren Sie gerne ein unverbindliches Planungsgespräch mit dem Geschäftsführer Nico Hüsch oder seinen Kollegen und Kolleginnen. Wir freuen uns, Sie kennenzulernen.

 

Das erwartet Sie auf unserer Seite

Dummerweise ist Geldanlage immer beides: In den Grundlagen relativ einfach, in den Details durchaus komplex. Auf dieser Seite möchte ich Sie zu beidem einladen. Einerseits können Sie Ihr grundlegendes Finanzwissen über Geldanlage im Allgemeinen auffrischen. Andererseits können Sie in die (z. T. sehr erfolgreichen) Anlagestrategien meiner Kunden tiefer einsteigen, die alle eines gemeinsam haben: ein passendes Finanzkonzept.
Ich hoffe, die folgende Struktur hilft Ihnen dabei, sich auf dieser Seite zurechtzufinden!“

– Nico Hüsch, Geschäftsführer

Geldanlage 2025 – für Sie aufbereitet in 13 Kapiteln

Achtung bei Kapitel 2 und Kapitel 3: Diese sind aktuell getrieben. Das heißt im Klartext: Diese Inhalte können sich bereits in wenigen Monaten ändern oder nicht mehr aktuell sein.

Anders Kapitel 1 sowie Kapitel 4 bis 13: Diese Inhalte stellen in gewisser Weise Evergreen-Content dar. Das heißt im Klartext: (langfristige) Geldanlagen sind prinzipiell wenig getrieben vom Zeitgeschehen.

Kapitel 1
Geld anlegen Grundlagen Symbolbild
Grundlagen des Investierens
Kapitel 2
Was ändert sich 2025 für Anleger? Was nicht?
Kapitel 3
Änderungen 2022 – 2024: Leitzinsen & Inflation
Kapitel 4
2025 bis 2050: Gerät das Wirtschaftswachstum an seine Grenzen?
Kapitel 5
Geld anlegen Möglichkeiten Symbolbild
Welche Möglichkeiten der Geldanlage gibt es?
Kapitel 6
Welche Geldanlagen empfehlen wir [2025] nicht?
Kapitel 7
Aktienmarkt 2025: Ideal für langfristige Geldanlagen
Kapitel 8
Direkter Vergleich: Passive vs. aktive Aktienfonds
Kapitel 9
Geld anlegen Finanzkonzept Symbolbild
Finanzkonzept erstellen: warum ist das so wichtig?
Kapitel 10
Geld anlegen Welt-ETFs Symbolbild
Warum Welt-ETFs zur Geldanlage 2025 nicht ausreichen
Kapitel 11
Geld anlegen bis 2025 Symbolbild
Geld anlegen bis 2050+
Kapitel 12
Geld anlegen Fazit Symbolbild
Fazit zur Geldanlage 2025
Kapitel 13
Geld anlegen FAQ Symbolbild
FAQs – über das Geld anlegen 2025
Bonus 1
Geld anlegen Fazit Symbolbild
So legen unsere Kunden ihr Geld an
Bonus 2
Geld anlegen Fazit Symbolbild
So legt Nico Hüsch sein Geld an

Grundlagen beim Investieren

Kapitel 1: Wie Geld anlegen: Grundlagen des Investierens Marke und Logo mit Text im Bild

Die wichtigsten Grundlagen für ein erfolgreiches Investment lauten wie folgt:

  1. Ein ganzheitliches Finanzkonzept (das verschiedene Anlagezeiträume integriert – für jeweils kurzfristige, mittelfristige & langfristige Sparziele).
  2. Ein langer Anlagehorizont (je länger, desto planbarer wird es, dass durchschnittlich hohe Renditen realisiert werden)
  3. Eine breite Streuung (z. B. via Aktienfonds weltweit nach Unternehmensgrößen, Länder und Branchen), die zum persönlichen Finanzkonzept passt.
  4. Der gewählten Anlagestrategie konsequent folgen – i. d. R. Buy-and-Hold. (Auf langfristige Geldanlagen sollte man niemals kurzfristig – z. B. wegen Unfall oder Krankheit – zugreifen müssen.)
  5. Eine unabhängige Beratung, mit der ein langfristiger Plan aufgesetzt wird, der regelmäßig hinterfragt und jederzeit flexibel an neue Lebenssituationen angepasst werden kann.
  6. Der Kunde versteht seine Geldanlage und hat jederzeit den richtigen Ansprechpartner, sollten Fragen oder Unsicherheiten auftreten. Das richtige Bauchgefühl und Verständnis sind die wichtigste Grundlagen für eine erfolgreiche Geldanlage.

Hinweis: Gerade der Faktor Zeit ist essentiell, wenn Sie ein Vermögen aufbauen oder für das Alter vorsorgen möchten.

Geld langfristig anlegen (12 Jahre +)

Langfristige Geldanlage

Neben einer breiten Diversifikation gilt eine langfristige Geldanlage in Aktienfonds über 12 Jahre als Erfolgsgarant.

Mittelfristig anlegen (3 bis 5 Jahre)

Mittelfristige Geldanlage

Fast jeder Mensch verfolgt im Leben mittelfristige Sparziele – z. B. für eine Hochzeit – hierfür nutzen unsere Kunden unser Multi-Asset-Portfolio.

Geld kurzfristig anlegen (bis 3 Jahre)

Geld für 10 Jahre anlegen

Hier kommen nur Tagesgeldkonten oder Geldmarktfonds infrage. Bei einem Horizont von drei Jahren sind Aktienfonds tabu.

Gut zu wissen:
Albert Einstein hat den Zinseszinseffekt als achtes Weltwunder bezeichnet. Den Effekt können Sie mit jedem Online-Rechner nachprüfen. Je länger der Zeitraum des Sparens ist, desto mehr Rendite fahren Sie ein. Übrigens ist auch Warren Buffett der Ansicht, dass der Effekt des Zinseszinses zum wichtigsten Erfolgsfaktor beim Investieren gehört. Selbst mit kleinen Sparraten können Sie mit viel Zeit kleine Vermögen aufbauen.

Welche Fragen stellen?

Mal abgesehen davon, dass Geld anlegen kein Sprint, sondern ein Marathon ist, spielt neben dem Faktor Zeit die persönliche Lebenssituation der Anleger:innen – z. B. die Risikotoleranz – sowie die Vermögensverhältnisse eine ganz entscheidende Rolle für den Erfolg.

Gut zu wissen:
Unwichtig – sogar unsinnig – erscheint uns die von vielen Banken abgefragte Risikotoleranz (auch Risikoprofil genannt). Diese standardisierten Fragebögen sind nicht aussagekräftig und helfen wenig, ein individuell passendes Finanzkonzept zu finden.

Wir klären auf, Sie entscheiden

Wir sind davon überzeugt, dass ein Finanzkonzept in allen Lebenssituationen vorteilhaft ist. Im Beratungsgespräch leisten wir daher hauptsächlich Aufklärungsarbeit über Finanzprodukte und Wertschwankungen am Markt – und wir hören Ihnen genau zu. Unsere Kunden sollen am Ende selbst bestimmen, wie genau und in welchen Bereichen sie investiert sein möchten. Am Ende entscheiden bei uns immer Sie. Schließlich geht es um Ihre finanzielle Zukunft!”

– Nico Hüsch, Geschäftsführer

Daher werden im Beratungsprozess z. B. folgenden Fragen mit Ihnen erörtert:

Wichtige Fragen an Sie…

– Muss ich jederzeit an mein Geld herankommen, oder kann ich darauf verzichten?
– Wie hoch ist meine monatliche Sparrate, um ein definiertes Ziel zu erreichen?
– Möchte ich wirklich ein Leben lang meine Geldanlage eigenständig organisieren?
– Besitze ich die notwendigen Versicherungen, um meinen Vermögensaufbau zu sichern?
– Möchte ich Vermögenswerte vererben?
– Wie muss ich reagieren, wenn sich meine Lebensumstände ändern?
(zum Guten wie zum Schlechten)

Wichtige Fragen an uns…

– Wie wird mein Geld angelegt?
– Welche Zinsen kann ich erwarten?
– Welche Möglichkeiten der Geldanlagen gibt es?
– Welche Kosten und Gebühren fallen beim Anlegen an?
– Welchen Einfluss hat das aktuelle Weltgeschehen auf meine Geldanlage?
– Welche Steuervorteile gibt es für die Zeit, in der ich Geld einzahle? (Ansparphase)
– Welche Steuervorteile gibt es für die Zeit, in der ich Geld an mich auszahle? (Auszahlphase)
– Wie sieht eine (lebenslange) Zusammenarbeit genau aus?
– Welche allgemeinen Informationen erhalte ich zzstl. zu meinem Finanzkonzept regelmäßig?

Freude an Finanzen & individuellen Lösungen

Die konzeptionelle Entwicklung Ihres Finanzkonzepts mit Ihnen persönlich ist der Teil meiner Arbeit, der mir am meisten Freude bereitet. Mit der Erfahrung aus circa 1.500 Kundengesprächen pro Jahr und unserem Wissen über sämtliche Finanzprodukte am deutschen Markt, können wir gemeinsam eigentlich immer Optimierungspotenziale ausarbeiten. Dies ist der Grund, warum ich bis heute nach Möglichkeit, sämtliche Planungsgespräche (erstes Telefonat) persönlich führe – es macht mir einfach Spaß.

– Nico Hüsch, Geschäftsführer

Die wichtigste Frage lautet: Fühle ich mich in meinen finanziellen Angelegenheiten für die Zukunft perfekt aufgestellt, oder sehe ich die Möglichkeit, mein bisheriges Finanzkonzept zu optimieren?

Zu Beginn unserer Zusammenarbeit legen wir großen Wert darauf, dass Sie verstehen, was wir tun und warum wir es tun. Wir erklären Ihnen alles ausführlich und beantworten alle fachlichen Fragen. Eine detaillierte Analyse Ihrer aktuellen finanziellen Situation ist die Grundlage, um Optimierungspotenziale zu identifizieren und ein ganzheitliches Finanzkonzept zu entwickeln.

So können wir gemeinsam sicherstellen, dass Ihre bisherigen Finanzentscheidungen richtig waren und notwendige Anpassungen vorgenommen werden.

Was sind die Anlagezeiträume Ihrer Geldanlage?

Unabhängig davon, ob Sie Ihr Portfolio rein aus (offensiven) Aktienfonds oder aus (defensiveren) Anleihefonds oder Geldmarktfonds zusammenstellen – oder ob Sie dem weitere Assetklassen hinzufügen –, sind die Ziele, die Sie mit Ihrer Geldanlage erreichen wollen, essentiell, um eine für Sie passende Anlagestrategie zu entwickeln. 

Grob gesagt, lassen sich Anlagezeiträume in drei Kategorien einteilen:

  1. Kurzfristige Sparziele (0 bis 3 Jahre): z. B. Tagesgeld, Geldmarktfonds, Staatsanleihenfonds, Investment Grade (AAA bis BBB)
  2. Mittelfristige Sparziele (3 bis 12 Jahre): z. B. Unternehmensanleihenfonds, Staatsanleihenfonds, defensive Immobilienfonds, Rohstofffonds, Edelmetallfonds, spezialisierte Aktienfonds, sehr breit gestreute Aktien-ETFs
  3. Langfristige Anlageziele (über 12 Jahre): z. B. Aktienfonds (aktive & passive Fonds), Unternehmensanleihenfonds, Immobilien

Hinweis: Mit unserem Multi-Asset-Portfolio können sowohl kurzfristige als auch mittelsfristige Sparziele – kundenindividuell – verwirklicht werden.

In den meisten Fällen entsteht ein Finanzkonzept dadurch, dass Sie alle drei Zeiträume in einem ganzheitlichen Finanzkonzept miteinander sinnvoll kombinieren.

Die richtige Aufteilung für Ihre persönliche Situation erarbeiten wir gemeinsam mit Ihnen.

Bei langfristigen Investments – immer auf die Steuern achten

Für langfristige Anlagezeithorizonte ist auch die steuerliche Betrachtung entscheidend. Deshalb bieten wir alternative Wege der Umsetzung an, wie zum Beispiel eine spezielle Ausgestaltung einer Rentenversicherung (Fondspolice). Trotz hoher Anfangskosten kann dies sehr lohnenswert sein.

– Nico Hüsch, Geschäftsführer

 


Was ändert sich 2025 für Anleger? Was nicht?

Das Jahr 2025 scheint, ein dynamisches Jahr zu werden: Einige Entwicklungen aus dem Vorjahr setzen sich fort, doch es kommen neue wirtschaftliche und politische Herausforderungen hinzu, die Sie als Anleger zumindest kennen sollten.

Jedoch kein Grund zur Sorge:
Unabhängig von kurzfristigen Schwankungen an den Märkten bleiben breit gestreute Aktienfonds die beste Wahl für langfristige Anleger. Besonders in einem Jahr, das von geopolitischen Spannungen und makroökonomischen Veränderungen geprägt sein könnte, bietet ein weltweit diversifiziertes Multi-Asset-Portfolio Stabilität und Wachstumspotenzial.

  • Vorabpauschale: Bleibt ein relevantes Thema, besonders bei höheren Leitzinsen.
  • Leitzinsen: Zinssenkungen von FED und EZB prägen die Märkte.
  • Inflation: Könnte durch Zölle und geopolitische Spannungen erneut steigen.
  • Anleihen: Rentenpapiere bleiben 2025 weiterhin eine attraktive Anlageklasse.
  • Multi-Asset-Portfolios: Bieten Stabilität durch Diversifikation in jedem Zinsumfeld.
  • Aktienmärkte: Europa und Schwellenländer bieten wieder Chancen.
  • Nachhaltigkeit: ESG-Investments bleiben gefragt, vor allem bei Vermögenden.
  • Donald Trump: Handelspolitik, Zölle und erratische Politik stehen hier im Fokus.
  • Geopolitik: internationale Konflikte und Spannungen beeinflussen die Märkte.
  • Rohstoffe: Industriemetalle und das Edelmetall Gold profitieren von globalen Trends.
  • Schwellenländer: Märkte wie Indien, China und Lateinamerika bieten wieder Chancen.

Was bleibt? Langfristig ausgerichtete Portfolios und diversifizierte Anlagen sind weiterhin das Fundament für einen nachhaltigen Vermögensaufbau.

Was nicht bleibt? Darüber sprechen wir im Folgenden ausführlich.

Zinspolitik: Ein Schlüsselthema für 2025

Die Entscheidungen der Zentralbanken werden auch 2025 die Finanzmärkte prägen. Im Fokus stehen die Federal Reserve (Fed) und die Europäische Zentralbank (EZB), die in Aussicht gestellt haben, die Leitzinsen weiter zu senken. Diese Maßnahmen zielen darauf ab, das Wirtschaftswachstum zu stützen, ohne die Inflation erneut zu befeuern.

Experten und Marktanalysten prognostizieren bis Mitte 2025 Leitzinssenkungen von bis zu 75 Basispunkten. Mit einem aktuellen Zielband von 4,5 % bis 4,75 % könnte die Fed den Leitzins in Richtung 3,75 % bis 4,00 % absenken. 

Marktbeobachter erwarten jedoch, dass die Fed ihre Strategie flexibel anpasst, um auf wirtschaftspolitische Entwicklungen – etwa mögliche Zollerhöhungen der Trump-Regierung – reagieren zu können.

Die Europäische Zentralbank (EZB) befindet sich auf einem klar expansiven Kurs. Seit Beginn der Zinssenkungen im Jahr 2024 hat die EZB die Leitzinsen bereits dreimal um jeweils 25 Basispunkte reduziert. Prognosen deuten darauf hin, dass 2025 bis zu fünf weitere Zinsschritte folgen könnten, die den Einlagenzins auf etwa 2,25 % senken würden.

Diese Maßnahmen sollen das schwache Wirtschaftswachstum stützen, das laut EU-Kommission für 2025 bei lediglich 1,3 % erwartet wird – eine leichte Abwärtskorrektur im Vergleich zu den früheren Prognosen von 1,4 %.

Gut zu wissen:
Laut EZB-Vizepräsident Luis de Guindos bleibt die Entscheidung über die genaue Anzahl und das Tempo der Zinsschritte datengetrieben. Die EZB will die Inflation weiterhin auf das Ziel von 2 % stabilisieren, während sie gleichzeitig mit schwacher Wirtschaftsdynamik und robustem Lohndruck umgehen muss.

Auswirkungen auf Anlageklassen im Jahr 2025

Die Zinspolitik beeinflusst die Finanzmärkte direkt, die Assetklassen aber auf unterschiedliche Art und Weise:

Anleihen 2025: Gute Chancen im Rentenmarkt

Anleihen bleiben 2025 eine Schlüsselkomponente für Anleger, insbesondere im Kontext sinkender Leitzinsen. Sie bieten Stabilität, regelmäßige Erträge durch Kupons und die Möglichkeit von Kursgewinnen – alles Faktoren, die sie zu einem unverzichtbaren Bestandteil eines sinnvoll diversifizierten Multi-Asset-Portfolios machen.

Sinkende Leitzinsen steigern generell die Attraktivität bestehender Anleihen mit höheren Kupons. Während neu emittierte Anleihen tendenziell niedrigere Kuponzinsen bieten, gewinnen bereits im Umlauf befindliche Papiere an Wert

Anleger, die bereits 2024 in den Rentenmarkt investiert haben, könnten von dieser Entwicklung im Jahr 2025 besonders profitieren.

  • Kuponzins: Der durchschnittliche Zins, den Anleihen im Portfolio bieten, bleibt über die Laufzeit der Anleihe fest und ist daher unabhängig von Marktschwankungen.
  • Kursbewertung: Der aktuelle Marktwert einer Anleihe wird durch die Nachfrage beeinflusst, die wiederum stark von der Zinspolitik abhängt.

Gut zu wissen:
Der Kuponzins – also der Zins, den Anleihen abwerfen – bleibt über die Laufzeit der Anleihe fest. Senken die Zentralbanken den Leitzins, steigt die Nachfrage nach Anleihen mit höheren Kuponzinsen, da neu emittierte Anleihen tendenziell niedrigere Kuponzinsen bieten.

Geopolitische Spannungen und wirtschaftliche Unsicherheiten machen eine diversifizierte Anleihenstrategie 2025 wichtiger denn je. Anleger sollten nicht nur in Staatsanleihen, sondern auch in Unternehmensanleihen investieren, um von den unterschiedlichen Dynamiken der Märkte zu profitieren.

  • Staatsanleihen: Stabilität und Sicherheit bleiben die Hauptmerkmale, insbesondere in Kernländern wie Deutschland oder den USA.
  • Unternehmensanleihen: Höhere Renditen bei überschaubarem Risiko machen sie 2025 besonders interessant.

Renditeentwicklung und historische Performance

Die Entwicklung der letzten Jahre zeigt die Resilienz des Anleihenmarkts in unterschiedlichen Zinsumfeldern

Von November 2021 bis Oktober 2022 kam es zu massiven Leitzinsanhebungen durch die FED und andere Zentralbanken weltweit, um die Inflation zu bekämpfen. Diese Zinssteigerungen führten zu temporären Kursverlusten von bis zu 12 %.

Beide Anleihenfonds (Einzeln) 2022–2025

Anleihenfonds Geldanlage 2025 Performance
Seit Oktober 2022, als die Leitzinsen stabil blieben, haben sich die Kurse der Anleihenfonds wieder vollständig erholt.

Wendepunkt im Oktober 2023

„Ein wichtiger Zeitpunkt in diesem Chart ist der Oktober 2023: Damals kommunizierten die relevanten Zentralbanken weltweit, dass es wahrscheinlich keine weiteren Zinserhöhungen geben wird. Aus diesem Grund haben die beiden Anleihenfonds aus unserem aktuellen Multi-Asset-Portfolio die Duration im Fondsportfolio von ca. 3 Jahren auf über 6,5 Jahre erhöht. Diese Entscheidung der Fondsmanager zielt darauf ab, überproportional von sinkenden Zinsen zu profitieren“

– Nico Hüsch, Geschäftsführer

Zwischen 2023 und 2024 ermöglichten die Stabilisierung der Zinsen und erste Senkungen der Zinsen eine Erholung der Anleihekurse, mit Nettorenditen von über 8 % in einigen Anleihefonds.

Der folgende Chart zeigt die Entwicklung der von uns bevorzugten Anleihenfonds von Oktober 2022 bis Januar 2025.

Anleihenfonds Performance 2022 – 2025

Beide Anleihenfonds Geldanlage 2025 Perfmormance 2022 bis 2025
Beide Anleihenfonds erzielten zwischen Oktober 2022 und Januar 2025 eine (für Anleihen) überdurschnittlich hohe Renidte von 8,30 % p.a.

Experten rechnen derzeit mit weiteren Zinssenkungen. Ist dies der Fall, könnten Anleihenfonds erneut überproportional profitieren, insbesondere Fonds mit längerer Duration.

Zusammenfassend kann man sagen: Wer bereits 2024 in Anleihen investiert hat, ist gut aufgestellt. Doch auch 2025 bieten sich gute Chancen, von weiteren Kursgewinnen zu profitieren. Entscheidend bleibt die Diversifikation – sowohl nach Regionen als auch nach Emittententypen.

Gut zu wissen:
Die zunehmende Bedeutung von Anleihen zeigt sich in unserem Multi-Asset-Portfolio. Mit der richtigen Kombination aus den richtigen Papieren können Anleger sowohl von Zinssenkungen als auch von stabilen Kuponzahlungen profitieren.

>>> Lesetipp: Unser Multi-Asset-Portfolio 2025

Aktien 2025: Ist der Markt schon überhitzt?

Sinkende Zinsen erleichtern Unternehmen den Zugang zu günstigem Fremdkapital, was besonders für Wachstumsbranchen wie Technologie oder erneuerbare Energien von Vorteil ist.

Gut zu wissen:
Der wieder gewählte US-Präsident Donald Trump betrachtet das Börsenbarometer als eine Art politisches Barometer, an dem er seinen politischen Erfolg und seine Popularität misst. Auch wenn dies ökonomisch äußerst fragwürdig ist, könnten Anleger davon ausgehen, dass Trumps Politik darauf abzielt, die Wall Street in gute Laune zu versetzen. Dies könnte sich positiv auf die Aktienkurse auswirken – eine Garantie dafür gibt es jedoch nicht.

Die breitere Basis bei den Unternehmensgewinnen – abseits der „Glorreichen Sieben“ – könnte 2025 zu einer stabileren Entwicklung der Aktienmärkte beitragen.

Jedoch sprechen einige Faktoren für ein „instabiles” Jahr 2025: Die Zinspolitik steht vor einem Spannungsfeld. Höhere Zölle und protektionistische Maßnahmen der Trump-Regierung könnten ab Mitte 2025 eine neue Inflationswelle in den USA auslösen. 

Experten prognostizieren, dass Trumps protektionistische Handelspolitik, insbesondere höhere Zölle, die Importpreise in der Eurozone erhöhen könnte. Geopolitische Unsicherheiten – wie die Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten – sowie strukturelle Probleme wie z. B. Frankreichs hohes Haushaltsdefizit (über 6 % des BIP) belasten zudem die Märkte. 

Die EU-Kommission rechnet für 2025 mit einem moderaten Wirtschaftswachstum von 1,3 % im Euroraum, während Deutschland mit nur 0,7 % das Schlusslicht bildet.

Gut zu wissen:
Für Anleger bedeutet dies, dass – insbesondere für mittelfristige Anlagen – eine diversifizierte Portfoliostruktur (Multi-Asset), die Anleihen, Aktien und Rohstoffe kombiniert, essenziell bleibt.

Ist der Aktienmarkt überhitzt?

„Es gibt immer wieder Stimmen, die den nächsten Crash vorhersagen – sei es wegen angeblich überhitzter Märkte, der bereits eingepreisten KI-Entwicklung oder anderer Faktoren. Und ja, historisch betrachtet gab es oft Höchststände, bevor eine Korrektur folgte. Doch genauso oft haben diese Höchststände über Jahre angehalten, bevor die Märkte zurückgingen. Eine Glaskugel gibt es nicht, und 2025 könnte genauso gut ein weiteres Wachstumsjahr werden. Was Anleger aber wissen sollten: Ein Crash ist nicht das Ende der Welt. Im Gegenteil – für langfristige Investoren bietet er oft die Chance, günstig nachzukaufen und solide Unternehmen zu attraktiven Bewertungen ins Portfolio zu holen. Ob der nächste Crash 2025, 2028 oder 2035 kommt, ist schwer zu sagen. Was zählt, ist, Ruhe zu bewahren und die Strategie langfristig auszurichten.“

– Nico Hüsch, Geschäftsführer

Rohstoffe 2025

Rohstoffe bleiben im Jahr 2025 ein zentrale Assetklasse, die Schutz vor Inflation als auch Wachstumschancen bieten können, insbesondere durch globale Megatrends wie die grüne Transformation und geopolitische Spannungen.

Bereits 2023 und 2024 erlebte der Goldpreis einen signifikanten Anstieg. Ein wichtiger Treiber war der massive Ankauf von Goldreserven durch Zentralbanken weltweit – insbesondere in Schwellenländern wie China. Dieses Vorgehen zielt darauf ab, die Abhängigkeit vom US-Dollar zu reduzieren und die wirtschaftliche Souveränität zu stärken. Die dadurch erhöhte Nachfrage hat den Goldpreis auf ein hohes Niveau gehoben, das 2025 weiterhin stabil bleiben dürfte.

Gold kann als kleine Beimischung im Portfolio sinnvoll sein, aber nur in Maßen. Langfristig erschaffen Aktien durch Unternehmensgewinne echten Wert – etwas, das Gold nicht leisten kann.

  • Preisentwicklung: Marktanalysten erwarten für 2025 stabile bis leicht steigende Preise. Die Nachfrage durch Zentralbanken, insbesondere aus Schwellenländern wie China, bleibt ein treibender Faktor.
  • Volatilität: Gold gilt zwar als Absicherung in Krisenzeiten, doch das Edelmetall zeigt oft hohe Wertschwankungen und kann längere Verlustphasen durchlaufen.
  • Diversifikation: Als Beimischung (5 % bis maximal 10 % eines Portfolios) kann Gold die Diversifikation verbessern, sollte aber keine zentrale Rolle spielen.

Entwicklung des Goldpreises von 1914 bis 2025

Entwicklung des Goldpreises von 1914 bis 2025

Während Gold von vielen als „Krisenmetall“ geschätzt wird, teilen wir diesen Enthusiasmus nur bedingt. Anders als Aktien oder Anleihen erwirtschaftet Gold weder Dividenden noch Zinsen. Es trägt somit nichts zur Wertschöpfung im Portfolio bei, sondern bleibt auf spekulative Preissteigerungen angewiesen.

Hinzu kommt eine moralische Dimension: Goldförderung ist ein umweltschädliches Geschäft. Es verschlingt natürliche Lebensräume, setzt große Mengen an Quecksilber frei, das Menschen in der Region schwer krank macht und trägt zur Zerstörung ganzer Ökosysteme bei.

Metalle wie Kupfer und Lithium stehen im Fokus der globalen grünen Transformation. Ihre Nachfrage wird durch milliardenschwere Investitionen in erneuerbare Energien, Elektromobilität und Infrastrukturprojekte angeheizt.

  • Kupfer: Als zentraler Rohstoff für Elektromobilität und den Ausbau der Energienetze wird Kupfer besonders vom Aufschwung in China profitieren.
  • Lithium: Wichtig für die Herstellung von Batterien, bleibt es ein Schlüsselfaktor in der Energie- und Mobilitätswende.

Gut zu wissen:
Rohstoffe bieten Anlegern einen klaren Vorteil: Ihre Wertentwicklung korreliert i.d.r. negativ mit traditionellen Anlageklassen wie Aktien und Anleihen. Dadurch stabilisieren sie das Portfolio in unsicheren Marktphasen. Eine Beimischung von bis zu 5 % im Portfolio kann sinnvoll sein, um von besseren Diversifikationsergebnissen zu profitieren. Dabei sollte die Auswahl breit gestreut sein, um sich nicht zu stark auf einzelne Rohstoffe oder Märkte zu konzentrieren.

Geldmarkt 2025: Attraktivität und Umschichtungsbedarf

Auch 2025 bleiben Geldmarktinstrumente für Anleger eine interessante Option, insbesondere als Liquiditätsreserve und kurzfristige Anlagemöglichkeit. Die Entwicklungen der Leitzinsen in den USA und Europa spielen dabei eine zentrale Rolle, da sie direkt die Attraktivität von Tagesgeldkonten und Geldmarktfonds beeinflussen.

Nach den Zinssenkungen Ende 2024 könnten Geldmarktzinsen 2025 weiterhin attraktive Renditen bieten, vorausgesetzt, die Leitzinsen sinken nur moderat. Geldmarktfonds bleiben eine flexible wie sinnvolle Option, um Kapital risikoarm anzulegen und liquide zu halten.

  • Prognosen: Experten erwarten, dass die Renditen von Geldmarktfonds bei etwa 3 % bis 4 % bleiben, während Tagesgeldzinsen typischerweise zwischen 50 % und 90 % des Leitzinses liegen. Bei einem Leitzins von 3,75 % in den USA und 2,25 % in der Eurozone könnten Tagesgeldzinsen zwischen 1,5 % und 3 % liegen.
  • Stabilität und Flexibilität: Geldmarkfonds bieten Anlegern schnelle Verfügbarkeit und risikoarme Renditen, was sie in einem Umfeld von Unsicherheiten besonders wertvoll macht.

Gut zu wissen:
Banken bieten oft nur kurzfristige Zinsgarantien von sechs Monaten. Danach sinken die Zinsen oft deutlich. Geldmarktfonds bieten dagegen eine bessere Diversifikation und vermeiden den Aufwand, ständig Konten zu wechseln, um die besten Zinsen zu sichern. Geldmarktfonds erzielen in der Regel Renditen, die knapp unterhalb des Leitzinses der Zentralbank liegen.

Geldmarktfonds mit über 3,5 % Rendite

„Viele Sparer sind mit dem ständigen Wechseln der Bankkonten überfordert. Um dieses Problem zu lösen, haben wir für unsere Bestands- und Neukunden bereits im Jahr 2023 begonnen, einen Geldmarktfonds vom Marktführer handelbar zu machen. Dieser Fonds investiert die circa 60 Milliarden Euro Kapital in ganz Europa auf verschiedenen Tagesgeldkonten. Bei einer Fondsgebühr von 0,1 % und einer derzeitigen Renditeerwartung von über 3,5 % ist dies für viele Kunden eine optimale Lösung, um vom Geldmarkt 2025 maximal zu profitieren.“

– Nico Hüsch, Geschäftsführer

Sollten die Zentralbanken im Laufe von 2025 die Leitzinsen stärker senken, könnten Geldmarktinstrumente an Attraktivität verlieren. Anleger sollten dann rechtzeitig Alternativen prüfen, um Erträge zu optimieren

Bis es so weit ist, bieten Fonds mit Unternehmensanleihen und Staatsanleihen stabile Kupons und können bei sinkenden Zinsen Kursgewinne erzielen. Unternehmensanleihen mit guter Bonität könnten 2025 besonders interessant sein.

Zinssenkungen bis Ende 2025?

„Viele Experten gehen derzeit davon aus, dass sich der Leitzins bis Ende 2025 um 1,5 Prozentpunkte reduzieren wird. Zu diesem Zeitpunkt sollten alternative Anlagemöglichkeiten ausgearbeitet sein, damit das Kapital entsprechend umgeschichtet werden kann. Eine mögliche Lösung, an der wir schon heute arbeiten, sind die im europäischen Markt recht neuen iBONDS, also Anleihen-ETFs mit fester Laufzeit, aber ohne Kursrisiko.“

– Nico Hüsch, Geschäftsführer

Flexibilität und ein gutes Timing bei Umschichtungen werden 2025 der Schlüssel zu einem erfolgreichen Geldmarktmanagement sein.

Der Geldmarkt bleibt 2025 eine attraktive Anlageoption, solange die Zinssenkungen moderat bleiben. Bei stärker sinkenden Leitzinsen sollten Anleger jedoch zügig in andere sichere und renditestarke Anlageklassen wechseln, um ihr Kapital optimal zu nutzen. 

Auswirkungen auf Länder im Jahr 2025

Das Jahr 2025 zeigt eine deutliche Verschiebung in der wirtschaftlichen Dynamik verschiedener Länder und Regionen. Während die USA weitestgehend Stabilität bieten, locken Europa und Schwellenländer wie China, Indien und Lateinamerika wieder mit neuen Wachstumschancen.

Der US-Markt bleibt ein Anker der Stabilität, doch die hohen Bewertungen vieler Unternehmen stellen Anleger vor neue Herausforderungen.

  • Herausforderungen durch hohe Bewertungen: Die KI-getriebene Rallye von 2024 hat viele US-Unternehmen in Bewertungshöhen getrieben, die Investitionen in diesem Segment weniger attraktiv erscheinen lassen.
  • Breitere Marktteilnahme: Eine stärkere Diversifikation des Wachstums wird erwartet, mit weniger Fokus auf Tech-Giganten und mehr auf Branchen wie Gesundheitswesen und Versorgungsunternehmen.
  • Chancen in der zweiten Reihe: Mid-Cap und Small-Cap-Unternehmen könnten von dieser breiteren Marktentwicklung profitieren, insbesondere in stabilen Sektoren.

Sinkende Zinsen und moderates Wachstum machen Europa 2025 zu einer attraktiven Region für Investoren.

  • Small-Caps im Fokus: Europäische Small-Cap-Aktien werden laut Analysten mit Abschlägen von bis zu 40 % gehandelt. Zyklische Konsumgüter und Bauunternehmen könnten durch die Entlastung durch sinkende Zinsen eine deutliche Erholung erleben.
  • Makroökonomische Stabilität: Moderates Wirtschaftswachstum (BIP +1,3 %) und sinkende Inflationsraten schaffen ein positives Umfeld für Investoren.

Die Schwellenländer zeichnen sich durch ihre wachsende Mittelschicht und ambitionierte staatliche Investitionsprogramme aus, die sie zu dynamischen Märkten für Anleger machen.

Die chinesische Regierung setzt auf massive Konjunkturprogramme, um den Konsum und die Technologiebranche zu fördern.

  • Konjunkturprogramme: Mit Investitionen von 1,4 Billionen USD fokussiert sich die Regierung auf Infrastruktur, Technologie und Konsum.
  • Wachstumssektoren: Die Technologie- und Konsumbranchen könnten durch die Erholung der Verbraucherausgaben profitieren.
  • Moderates Wachstum: Der Markt wird zyklische Verbesserungen verzeichnen, wobei geopolitische Spannungen die Dynamik bremsen könnten.

Indien setzt seinen Wachstumskurs durch Reformen und eine starke Binnennachfrage fort, was es zu einem der attraktivsten Märkte für Investoren macht.

  • Strukturelle Reformen: Ein robustes Wirtschaftswachstum wird durch Strukturreformen und eine dynamische Binnennachfrage gestützt.
  • Attraktive Sektoren: Konsum und Infrastruktur bleiben die Eckpfeiler für Investoren.
  • Renditepotenzial: Indien gilt weiterhin als einer der wachstumsstärksten Märkte weltweit.

Die Region bietet langfristige Chancen, unterstützt durch defensive Sektoren und attraktive Dividendenrenditen.

  • Mexiko: Defensive Sektoren wie Basiskonsumgüter und Kommunikationsdienste stabilisieren den Markt, der dennoch eine geschätzte Rendite von 8,5 % bietet.
  • Brasilien: Mit einer Dividendenrendite von bis zu 12,5 % und attraktiven Bewertungen bleibt Brasilien ein interessanter Markt für langfristige Investoren.

Fazit zu den Ländern 2025

Das Jahr 2025 zeigt deutlich, wie unterschiedlich sich Regionen entwickeln: Während die USA weiterhin Stabilität bieten, liegt das größte Potenzial in Schwellenländern wie China, Indien und Lateinamerika, die mit starkem Wachstum und chancenreichen Renditen locken. Europa punktet mit günstigen Bewertungen und Zinsrückenwind, während Anleger in den USA gezielt auf Chancen jenseits der überbewerteten Tech-Giganten setzen sollten. Diversifikation bleibt der Schlüssel, um von den globalen Möglichkeiten zu profitieren und regionale Risiken abzufedern.

Unser Multi-Asset-Portfolio 2025: für jede Marktlage

Unser Multi-Asset-Portfolio setzt auf eine kluge Balance zwischen kurzfristiger Sicherheit und langfristigem Wachstum. 

Eine Kombination aus Geldmarktfonds, Anleihen, Aktien und Rohstoffen bietet Anlegern Flexibilität und Sicherheit, unabhängig von den aktuellen Marktbedingungen. 

Je nach Risikoprofil und Ihren Zielen lässt sich das Portfolio offensiv (höhere Aktienquote) oder defensiv (Fokus auf stabilere Anlagen) gestalten.

Gut zu wissen
Mit einer Aktienquote zwischen 10 % und 80 % des investierten Kapitals streben wir eine kontrollierte Risikoverwaltung bei gleichzeitiger Nutzung von Wachstumschancen an.

Stabilität durch Diversifikation

Die Kernidee unseres Multi-Asset-Portfolios ist, dass immer eine Assetklasse im Portfolio von wirtschaftlichen Ereignissen profitiert, egal, was in der Welt passiert. 

Das lässt sich am Beispiel steigender oder fallender Leitzinsen sehr gut zeigen:

  • Geldmarktfonds: Rendite sinkt von 4 % auf 1,5 %.
  • Anleihenmarkt: Profitiert kurzfristig durch Kursgewinne, langfristig durch geringere Kuponzinsen negativ beeinflusst.
  • Aktienmarkt: Profitiert durch höhere Wachstumschancen aufgrund günstigen Fremdkapitals.
  • Geldmarktfonds: Rendite steigt von negativen Werten auf über 4 %.
  • Anleihenmarkt: Kurzfristige Kursverluste von ca. 12 %, langfristig höhere Kuponzinsen.
  • Aktienmarkt: Kurzfristige Verluste, aber Erholung bei stabilen Zinsen.

Tabelle über sich ändernde Leitzinsen

Leitzinsen hochLeitzinsen runter
Geldmarktgutschlecht
Anleihen12 Monate schlecht, dann gut12 Monate gut, dann schlecht
Aktien12 Monate schlecht, dann abhängig von der Meinung der MarkteilnehmerEigentlich gut, außer die Zinssenkungen sind kleiner als angenommen

In unserem Multi-Asset-Portfolio werden übrigens beide Szenarien berücksichtigt.

>>> Mehr erfahren: Multi-Asset-Portfolio

Mit den geplanten Zinssenkungen durch die Zentralbanken im Jahr 2025 können Anleger von Kursgewinnen bei Anleihen profitieren. 

Gleichzeitig bieten Rohstoffe und Aktien attraktive Wachstumsperspektiven. Doch das globale Umfeld bleibt geprägt von Unsicherheiten wie Handelskonflikten und geopolitischen Spannungen, was eine breit gefächerte Anlagestrategie unverzichtbar macht.

Kontinuierlicher Austausch und flexible Anpassung

„Die Zentralbanken agieren vorsichtig und lassen Spielraum für zukünftige Krisen. Zinssenkungen werden die Märkte stimulieren, aber wir sollten nicht wieder zum Nullzinsniveau zurückkehren. Eine moderate Zinslage von etwa 2 % wäre ideal, um die Wirtschaft zu stabilisieren und Handlungsspielräume zu wahren. Um das Beste aus einem Multi-Asset-Portfolio herauszuholen, ist ein regelmäßiger Austausch mit unseren Kunden entscheidend. Wenn sich Anlagehorizonte, Marktsituationen oder politische Rahmenbedingungen ändern, passen wir die Strategie an, um die finanziellen Ziele unserer Kunden optimal zu unterstützen.“

– Nico Hüsch, Geschäftsführer

>>> Lesetipp: Beratungsprozess und Zusammenarbeit

Sinkende Leitzinsen könnten 2025 die Attraktivität von Geldmarktfonds mindern. In diesem Fall werden Umschichtungen in Anleihen, Mischfonds oder andere renditestärkere Anlageklassen notwendig.

  • Wachstum nutzen: Aktien und Rohstoffe sichern Chancen auf überdurchschnittliche Erträge.
  • Volatilität abfedern: Stabilere Anlagen wie Anleihen und Geldmarktfonds bieten sichere Anker.
  • Flexibilität bewahren: Die Anpassung an Marktveränderungen ist jederzeit möglich.

Die Einführung der Vorabpauschale und mögliche Zinssenkungen erfordern eine angepasste Planung. Unsere Multi-Asset-Portfolios bieten hier einen entscheidenden Vorteil: Sie bleiben flexibel und profitabel, egal, wie sich die Zinslage entwickelt.

Erfolgreich investieren – auch in herausfordernden Zeiten

„Unser Ziel ist es, durch Diversifikation und eine dynamische Anpassung der Portfolio-Zusammensetzung sicherzustellen, dass unsere Kunden auch in einem herausfordernden Umfeld erfolgreich investieren können.“

– Nico Hüsch, Geschäftsführer

Fazit: Ein Portfolio für jede Marktlage

Im Jahr 2025 bleibt ein Multi-Asset-Portfolio die beste Wahl, um Marktunsicherheiten zu begegnen und Chancen in verschiedenen Anlageklassen optimal zu nutzen. Ein strukturierter Ansatz, der auf Diversifikation setzt, ist entscheidend für nachhaltigen Erfolg – egal ob bei fallenden Zinsen, geopolitischen Veränderungen oder konjunkturellen Wendepunkten.

Exkurs: Wie Reiche (Vermögende) ihr Geld 2025 anlegen

Es ist immer spannend zu sehen, wie vermögende Anleger ihr Kapital einsetzen. Schließlich handelt es sich bei ihnen oft um Menschen, die in der Vergangenheit die richtigen Entscheidungen getroffen haben – sei es durch clevere Investments oder durch den Einsatz professioneller Vermögensverwalter. 

Im Folgenden geben wir Ihnen Einblicke in die Strategien, die laut einer aktuellen Analyse von Capital.de und Universal Investment bei den Reichen 2025 besonders gefragt sind.

Interessant dabei:
Gibt es Überschneidungen mit unseren eigenen Empfehlungen? Obwohl sich Hollywood-Bilder von Villen und Luxusimmobilien nicht 1:1 auf Privatanleger übertragen lassen, finden sich doch immer wieder Parallelen, die auch für „normale“ Anleger wertvoll sind.

Nachhaltigkeit bleibt ein fester Bestandteil vermögender Portfolios. Vermögende Anleger setzen gezielt auf ESG-konforme Investments (Umwelt, Soziales, Unternehmensführung), insbesondere in Form von Green Bonds und strengen ESG-Fonds.

Warum? Nachhaltigkeit wird nicht nur als moralische Verpflichtung betrachtet, sondern auch als strategischer Vorteil. Strengere Regulierungen in Europa und anderen Teilen der Welt machen ESG-Investments zu einer zukunftssicheren Wahl.

Parallele zu unseren Empfehlungen

„Auch wir betonen, dass nachhaltige Anlagen langfristig Stabilität und Renditechancen bieten. In unseren Multi-Asset-Portfolios und Core-Satellite-Portfolios bieten wir deshalb gezielt auch ESG-konforme Fonds an, die nicht nur gut für das Gewissen, sondern auch für das Portfolio sind.“

– Nico Hüsch, Geschäftsführer

Der Gesundheitssektor bleibt 2025 ein starker Pfeiler vermögender Portfolios. Eine alternde Bevölkerung und bahnbrechende Innovationen wie KI-gestützte Diagnostik oder Gentherapien treiben das Wachstum in diesem Bereich voran.

Strategie der Vermögenden: Neben Investitionen in Einzelaktien wie Pfizer oder Roche setzen sie verstärkt auf Pharma-ETFs und breit diversifizierte Gesundheitsfonds, um Risiken zu streuen.

Was können Privatanleger mitnehmen?

„Mit einer kleinen Beimischung von Healthcare-ETFs oder Fonds können auch Sie vom stetigen Wachstum des Gesundheitssektors profitieren – ohne das Risiko einzelner Unternehmen tragen zu müssen.“

– Nico Hüsch, Geschäftsführer

Während der Westen mit alternden Bevölkerungen kämpft, liegen die Wachstumschancen in Regionen wie Asien, Afrika und Lateinamerika. 

Reiche Anleger setzen 2025 gezielt auf Schwellenländer, da dort das Bevölkerungswachstum und die wirtschaftliche Dynamik am stärksten sind.

  • China: Die Regierung hat ein Konjunkturprogramm in Höhe von 1,4 Billionen USD aufgelegt, um die Wirtschaft zu stabilisieren. Besonders im Fokus: Infrastruktur, Technologie und nachhaltige Projekte.
  • Indien: Mit einer wachsenden Mittelklasse und umfassenden Reformen bietet Indien Potenzial, vor allem in den Bereichen Konsumgüter und Infrastruktur.
  • Afrika und Lateinamerika: Diese Regionen gewinnen zunehmend an Bedeutung.

Wie profitieren Vermögende? Vermögensverwalter halten 10 % bis 15 % ihrer Portfolios in asiatischen Schwellenmärkten – Tendenz steigend. ETFs auf den MSCI Emerging Markets oder den FTSE China Index sind dabei beliebte Instrumente.

Unsere Empfehlung

„In unseren Portfolios spielen Schwellenländerfonds eine gezielte Rolle. Zwar bleibt der Anteil begrenzt, um Risiken zu minimieren, doch ignorieren wir die wirtschaftliche Dynamik dieser Regionen keinesfalls, denn: In den Schwellenländern entsteht das größte Bevölkerungswachstum – nicht im Westen. Wer zukunftsorientiert investieren möchte, sollte diese Regionen keinesfalls ignorieren, sondern gezielt als Satelliten-Investments in das Portfolio integrieren.“

– Nico Hüsch, Geschäftsführer

Alternative Anlagen wie Immobilien oder Private Equity sind klassische Instrumente der Reichen, um Stabilität und Renditen zu vereinen.

  • Immobilien: Besonders in stark wachsenden Städten oder Märkten mit begrenztem Angebot bleiben Immobilien ein verlässlicher Anker.
  • Private Equity: Reiche Anleger setzen zunehmend auf Direktinvestitionen in Start-ups und nicht börsennotierte Unternehmen, da viele Aktien als überbewertet gelten.

Wie wir das sehen?

„Auch für Privatanleger gibt es Möglichkeiten, von alternativen Anlagen zu profitieren. Seit Ende 2024 beraten wir unsere Kunden, wie Sie erfolgreich in Immobilien investieren können. Von Private Equity raten wir eher ab: Zu viel Kapitel gebunden, zu hoch das Risiko eines Totalausfalls. Immobilien als Kapitalanlage gehen auch ohne Millionenbudgets.“

– Nico Hüsch, Geschäftsführer

Fazit: Was können Privatanleger lernen?

Auch wenn nicht alle Strategien der Reichen 1:1 übertragbar sind, gibt es Anregungen:

  • Nachhaltige Anlagen wie ESG-Fonds sind nicht nur etwas für Millionäre.
  • Schwellenländer sollten in keinem langfristigen Portfolio fehlen
  • Diversifikation bleibt das wichtigste Prinzip
  • Egal, ob man ein kleines Depot oder Millionen verwaltet.

Last but not least: Vorabpauschale 2025

Die Vorabpauschale ist auch 2025 ein zentrales Thema für Anleger, die in ETFs und Fonds investieren. Insbesondere thesaurierende Fonds sind betroffen, da erzielte Gewinne automatisch reinvestiert werden, ohne dass diese durch Ausschüttungen steuerlich abgedeckt sind. 

Mit einem Basiszins von voraussichtlich 2,5 % ist die steuerliche Belastung erneut spürbar, was für viele Anleger eine präzise Planung erforderlich macht.

Gut zu wissen
Der Basiszins ist ein variabler Zinssatz, der von der Deutschen Bundesbank seit dem 1. Januar 2002 (gemäß § 247 BGB) berechnet wird. Er basiert auf einem speziellen Zinssatz der EZB. Anpassungen erfolgen halbjährlich zum 1. Januar und 1. Juli, die im Bundesanzeiger veröffentlicht werden. Interessanterweise wurde der Basiszins am 1. Januar 2013 erstmals negativ (−0,13 %). Prinzipiell dient er der Berechnung verschiedener finanzieller und steuerlicher Werte.

Die Vorabpauschale ist eine Art Vorauszahlung auf künftige Erträge aus Fonds. Sie wird unabhängig davon erhoben, ob Gewinne tatsächlich realisiert wurden. Ihr Hauptziel ist die Vermeidung von Steuerstundungen, die bei thesaurierenden Fonds entstehen könnten.So wird die Vorabpauschale berechnet

Die Höhe der Vorabpauschale orientiert sich am Basiszins, der halbjährlich von der Deutschen Bundesbank veröffentlicht wird, sowie an der Wertentwicklung des Fonds.

Die grundlegende Formel zur Berechnung der Vorabpauschale lautet:

Vorabpauschale = (Fondswert am Jahresende – Fondswert am Jahresanfang – Ausschüttungen) × Basiszins

Beispielkalkulation Vorabpauschale 2024 & 2025
(ohne Berücksichtigung der Freibeträge)

Fondswert am Jahresanfang10.000 Euro
Fondswert am Jahresende11.000 Euro
Gewinn (Aktienfonds)1000 Euro
Teilfreistellung (Aktienfonds)30 % (des Gewinns sind freigestellt)
Vorabpauschale 2024 & 2025 (auf 700 Euro Gewinn) ca. 125 Euro

Dank des Sparerpauschbetrags (1.000 Euro für Einzelpersonen, 2.000 Euro für Verheiratete) bleibt die tatsächliche Belastung oft überschaubar.

Nach Jahren mit niedrigen oder negativen Basiszinsen (z. B. − 0,45 % im Jahr 2021) kehrte die Vorabpauschale mit den steigenden Zinsen ab 2023 zurück. Auch 2025 bleibt sie durch den stabil hohen Basiszins von etwa 2,5 % relevant.

Auswirkungen im Überblick:

  • Anrechnung bei Verkauf: Die Vorabpauschale wird bei einem Fondsverkauf vollständig angerechnet.
  • Geringer Einfluss: Der Hauptnachteil besteht im entgangenen Zinsgewinn auf die vorausgezahlte Summe.
  • Keine Panik: Trotz anderslautender Berichte im Internet sehen wir keinen Grund zur Besorgnis.

Gut zu wissen
Fonds mit negativer Entwicklung sind von der Vorabpauschale nicht betroffen. Die Vorabpauschale wird durch die tatsächliche Fondsentwicklung und den Sparerpauschbetrag gedeckelt.

Vorabpauschale 2025 umgehen?

„Für langfristige Finanzkonzepte ist es entscheidend, die Besteuerung von Investmentdepots über Jahrzehnte planen zu können. Hier bietet die Fondspolice (auch ETF-Rentenversicherung genannt), welche bei einer Versicherung statt einer Bank geführt wird, eine deutlich höhere Planungssicherheit. Zudem fällt bei der Fondspolice keine Vorabpauschale an, was sie zu einer attraktiven Alternative macht.“

– Nico Hüsch, Geschäftsführer

Fondspolicen: Die clevere Alternative

Anleger, die die Vorabpauschale umgehen möchten, können auf Fondspolicen zurückgreifen. Diese bieten neben der Steuerfreiheit weitere Vorteile.

  • Keine Vorabpauschale: Im Versicherungsmantel entfällt die Steuerpflicht auf fiktive Gewinne.
  • Steuerfreie Umschichtungen: Innerhalb der Fondspolice können Investments flexibel angepasst werden, ohne steuerliche Belastungen.
  • Vergünstigte Besteuerung in der Auszahlungsphase: Nach Erreichen eines Mindestalters (z. B. 62 Jahre) und einer Mindestlaufzeit (12 Jahre) profitieren Anleger von geringeren Steuerbelastungen.
  • Langfristige Planungssicherheit: Keine Vorabpauschale und höhere Steuerplanungssicherheit über Jahrzehnte hinweg.
  • Flexible Auszahlungen: Das Kapital kann nach Bedarf selbstständig entnommen werden, ohne an feste Auszahlpläne gebunden zu sein.
  • Altersvorsorge: Fondspolicen bieten sich ideal für langfristige Finanzziele an.
  • Keine Nachteile: Mit der richtigen Vertragsgestaltung gibt es keine Nachteile gegenüber einem Bankdepot.

Gut zu wissen:
Einige der regierungsfähigen Parteien im Bundestag haben bereits eine Erhöhung der Steuer für Aktiengewinne in ihrem Wahlprogramm – z. B. SPD, Linke oder Grüne. Im Versicherungsmantel sind Ihre ETFs und Aktienfonds von solchen politischen Änderung NICHT betroffen. In anderen Worten: Wenn Sie sich heute für eine Fondspolice entscheiden, können Sie in der Auszahlphase Ihre effektive Steuerlast auf unter 10 % drücken. Sprechen Sie uns gerne dazu an!

Geld anlegen 2024 Fondspolice Wichtige Vorteile in einer Liste

Über die Fondspolice kursieren unvollständige Halbwahrheiten

„Im Internet kursieren viele Halbwahrheiten und es wird vor hohen Kosten und Unflexibilität gewarnt. Diese Warnungen sind nicht falsch, aber unvollständig, weil man durch clevere Vertragsgestaltung diese Probleme umgehen kann. Ein Depot bei einer Versicherung bietet durch eine optimale Vertragsgestaltung enorme Vorteile (vgl. Grafik darunter). Wir nutzen das Kapital flexibel und nach individuellem Bedarf, wodurch die Fondspolice ein sehr wichtiger Baustein im Finanzkonzept – bei fast allen unseren 1.600 zufriedenen Kunden.“

– Nico Hüsch, Geschäftsführer

Fazit: Vorabpauschale clever umgehen

Die Vorabpauschale mag auf den ersten Blick wie eine Belastung erscheinen, ist jedoch gut planbar. Mit Lösungen wie Fondspolicen können Anleger die Steuerlast reduzieren und gleichzeitig langfristig von mehr Flexibilität und Planungssicherheit profitieren.

Kein Grund zur Panik

„Die Vorabpauschale ist kein Grund zur Panik. Vielmehr erfordert sie einen strategischen Blick auf die Steuerplanung. Fondspolicen bieten eine smarte Alternative, um steuerliche Belastungen zu umgehen und gleichzeitig die langfristigen Ziele unserer Kunden zu sichern.“

– Nico Hüsch, Geschäftsführer

Geld anlegen 2025: Jahr voller Chancen und Herausforderungen

Das Jahr 2025 steht im Zeichen wirtschaftlicher Veränderungen und geopolitischer Herausforderungen, bietet jedoch gleichzeitig viele Möglichkeiten für Anleger. Erfolgreiche Strategien werden auf Flexibilität, Diversifikation und langfristiges Denken setzen.

Die wichtigsten Erfolgsfaktoren 2025 für Anleger lauten:

  • Flexibilität: Reagieren Sie agil auf Zinssenkungen, Marktbewegungen und geopolitische Entwicklungen.
  • Globale Diversifikation: Nutzen Sie Wachstumschancen in Schwellenländern und aufstrebenden Sektoren.
  • Multi-Asset-Portfolio: Kombinieren Sie Aktien, Anleihen und Rohstoffe, um Stabilität und Renditepotenziale zu vereinen.
  • Steueroptimierung: Mit Lösungen wie Fondspolicen reduzieren Sie steuerliche Belastungen und gewinnen Planungssicherheit.

Egal, ob es um Anleihen, Aktien oder alternative Investments geht – ein gut strukturiertes Portfolio ist der Schlüssel, um von Chancen zu profitieren und Risiken zu kontrollieren.

Mein abschließender Rat

„Langfristig ausgerichtete und diversifizierte Portfolios bleiben auch 2025 das Fundament für nachhaltigen Vermögensaufbau. Flexibilität und ein strategischer Blick auf globale Entwicklungen helfen Ihnen, in einem dynamischen Marktumfeld erfolgreich zu bleiben.“

– Nico Hüsch, Geschäftsführer

Wichtige Änderungen 2022 – 2024: Leitzinsen und Inflation

Die Europäische Zentralbank hat mehrere Zinserhöhungen vorgenommen, um der Geldentwertung entgegenzuwirken und die Verbraucher zu entlasten. 

© statista.com

Was ist der Leitzins und was bedeutet er für Anleger:innen

Im Euroraum ist die Europäische Zentralbank (kurz: EZB) für das Festlegen und Ändern des Leitzinses zuständig. Durch die Zinserhöhung wird versucht, die Inflation zu bremsen, indem das Wachstum der Wirtschaft und der Konsum gedrosselt werden sollen.

Begriffserklärung Leitzins: Die Zentralbank eines Landes legt den Leitzins für Geschäftsbanken fest (in Europa die EZB, in USA die FED). Dieser Leitzins wird dazu verwendet, die Konditionen zu bestimmen, unter denen Banken Geld von der jeweiligen Zentralbank ausleihen können.

Nico Hüsch über die Bedeutung erhöhter Leitzinsen

Für Verbraucher:innen bedeutet ein erhöhter Leitzins, dass Kredite (z. B. für Immobilien oder Konsum) und Hypotheken teurer werden. Es bedeutet aber auch: Der Zeitpunkt, Geld anzulegen, war selten so günstig wie 2024 und 2025. Warum das so ist, erkläre ich Ihnen im Folgenden genauer.

– Nico Hüsch, Geschäftsführer

Leitzins aktuell

Hier sehen Sie einen Screenshot der aktuellen Leitzinsen. Die ganze Tabelle finde Sie auf der Website der Europäischen Zentralbank: Key ECB interest rates (europa.eu).

Die Tabelle existiert nur auf Englisch, daher haben wir die wichtigsten Begriffe hier für Sie übersetzt und ggf. erklärt.

  • Deposit Facility: Einlagefazilität (= eine Möglichkeit für Geschäftsbanken im Euroraum, kurzfristig nicht benötigtes Zentralbankgeld bei der Europäischen Zentralbank (EZB) anzulegen. Fazilität ist ein altes deutsches Wort und bedeutet so viel wie: Kreditmöglichkeit)
  • Main Refinancing Operations: Hauptrefinanzierungsgeschäfte (Mit Hilfe der Hauptrefinanzierungsgeschäfte steuert die EZB im Euroraum die Zinsen, die Entwicklung der Geldmenge und setzt damit Signale für ihren geldpolitischen Kurs)
  • Fixed Rate Tenders: Festzinstermine (= die Raten für feste Zinssätze)
  • Variable Rate Tenders: variabel verzinsliche Angebote (= die Raten für variable Zinssätze)
  • Marginal Lending Facility: Spitzenrefinanzierungsfazilität (= Der Zinssatz der Spitzenrefinanzierungsfazilität ermöglicht den Banken sogenannte Übernachtkredite, also Liquidität für einen Geschäftstag zu einem festgelegten Zinssatz)

Warum handelt die EZB so, wie sie handelt?

Falls Sie je über die Motive der EZB gerätselt haben, finden Sie Auskunft auf der Website. Die Erhöhung der Leitzinsen verfolgt demnach folgenden Zweck:

“Wir bei der Europäischen Zentralbank (EZB) sorgen dafür, dass die Preise im Euroraum stabil bleiben. Warum wir das tun? Damit Sie mit Ihrem Geld morgen noch genauso viel kaufen können wie heute. Außerdem tragen wir dazu bei, dass das europäische Bankensystem sicher und robust ist. Damit soll gewährleistet werden, dass Ihr Geld bei der Bank sicher ist.”

In einem Satz: Die EZB hält die Inflation unter Kontrolle (oder versucht es zumindest).

Inflation 2025: Was Anleger:innen tun können

Inflation ist ein wichtiges Thema, das die Menschen in Deutschland sowie viele unserer Kund:innen derzeit verunsichert und die Suche nach der persönlichen Geldanlage verkompliziert.

Einige Faktoren (siehe oben) deuten jedoch darauf hin, dass die Inflationsrate weiter niedrig bleibt. Tatsächlich betrug die Inflation im April 2023 noch +7,2 %

Jetzt hat die EZB ihr ausgegebens Ziel von circa 2% Inflation fast erreicht, was Sie auch einer Pressemitteilung der EZB vom Februar 2023 entnehmen können:

Der EZB-Rat wird den eingeschlagenen Kurs fortsetzen, indem er die Zinsen deutlich und in einem gleichmäßigen Tempo anhebt und sie auf einem ausreichend restriktiven Niveau hält, das eine zeitnahe Rückkehr der Inflation zu seinem mittelfristigen 2 %-Ziel gewährleistet.

Aber: Nachrichten wie steigende Preise, Rekordinflation, Krieg in der Ukraine, Nah-Ost-Konflikt usw. verunsichern Anleger:innen zunehmend und viele fragen sich, wie sich die Inflation auf ihre Geldanlage auswirkt und wie sie sich am besten vor einem Kaufkraftverlust schützen können.

Nico Hüsch über Inflation & Geldanlage

Es wäre so oder so auch wirklich unsinnig, seine Geldanlage ausschließlich an einem einzigen Szenario wie dem einer steigenden Inflation auszurichten. Das ist viel zu kurz gedacht – und ließe sich darüber hinaus auch nicht wirklich in der Praxis umsetzen.

– Nico Hüsch, Geschäftsführer

“Inflationsbereinigende” Geldanlagen im Praxischeck

Nicht gerade förderlich erweisen sich in diesem Kontext die viel beworbenen Finanzprodukte, die angeblich gegen die Inflation wirken und den Kaufkraftverlust Ihres Geldes minimieren. 

Die vier populärsten (vermeintlichen) inflationshemmenden Geldanlagen stellen wir im folgenden kurz vor – und überprüfen sie auf ihre Praxistauglichkeit hin:

  1. Gold
  2. Immobilien
  3. inflationsindexierte Anleihen
  4. Aktien

Gold als Inflationsschutz?

Die Goldpreise wurden in der Vergangenheit oft durch große Krisen beeinflusst, nicht durch Inflation. Gold kann bei moderaten Inflationsraten sogar richtig unattraktiv werden, da es keine Erträge in Form von Dividenden oder Zinsen bietet. Daher ist es wichtig zu beachten, dass die Inflation nur einer von vielen Faktoren ist, die den Goldpreis beeinflussen können. 

Wenn es um die Entwicklung des Goldpreises geht, spielen andere Faktoren oft eine größere Rolle:

  • Angebotssituation in den Förderländern
  • Verhalten der Notenbanken mit großen Goldreserven
  • Nachfrage nach physischem Gold
  • Kursentwicklung von Dollar zu Euro
  • u. v. m.

Nico Hüsch über die Inflation und Gold

Als “Krisenmetall“ genießt das Edelmetall Gold einen guten Ruf und wird gern als Beimischung ins Portfolio hinzugenommen. Dabei ist Gold keineswegs ein so sicheres Investment, wie viele meinen. Denn Gold wirft keine laufenden Erträge wie Dividenden oder Zinsen ab. Zudem ist das Edelmetall stark volatil und verzeichnete in der Vergangenheit auch lange Verlustphasen. Grundsätzlich verbessert Gold zu einem gewissen Satz (5 % bis 10 %) die Diversifikation im Portfolio und erweist sich besonders in Krisen als relativ stabil. Inflationsbereinigt bewegt sich die historische Wertentwicklung jedoch um die Nulllinie herum. Daher kann Gold als Beimischung im Portfolio durchaus Sinn ergeben, z. B. für mehr Stabilität. Als alleinige Anlage für einen Inflationsschutz würde ich tunlichst davon abraten.

– Nico Hüsch, Geschäftsführer

Immobilien als Inflationsschutz?

Die wohl beliebteste Geldanlage der Deutschen sind Immobilien. Der Wunsch nach satter Rendite sollte hierbei jedoch eine untergeordnete Rolle spielen: Wer sich ein Eigenheim leistet, sollte dies nicht zur Geldanlage tun. Denn bei einer einzelnen Immobilie ist das Klumpenrisiko extrem hoch – egal, wie gut die Aussichten auf eine Wertsteigerung beim Kauf sein mögen.

Die Lage einer Immobilie kann jederzeit neu bewertet werden, der Standort kann an Attraktivität einbüßen, die Umweltbelastung steigen. Dass das “Eigenheim” mehr eine “Wohlfühlanlage” als eine Geldanlage sein sollte, lehrt uns auch die aktuelle Immobilienpreisentwicklung der letzten Jahre:

  • Der Preisanstieg für Immobilien hat wenig mit der Inflation zu tun.
  • Die Niedrigzinspolitik trieb die Nachfrage nach Immobilienkrediten nach oben.
  • Infolgedessen erhöhten sich auch die Preise.
  • Zusätzlicher Preistreiber waren die Lieferengpässe (während Corona).
  • Aktuell sind die Baukosten auf einem Rekordhoch (als Folge des Ukraine-Kriegs).
  • Baupreise für Wohngebäude stiegen im Februar 2023 um 15,1 % (gegenüber Februar 2022)

Wer derzeit auf stetig steigende Immobilienpreise hofft, könnte enttäuscht werden: Die Kreditzinsen für Immobilien sind stark gestiegen und die Nachfrage geht aufgrund der Inflation deutlich zurück. Ein weiterer Inflationsanstieg könnte demnach durchaus kontraproduktiv auf die Entwicklung der Preise wirken – selbst in TOP-Wohngebieten.

Nico Hüsch über die Inflation & Immobilien

Der Glaube daran, dass Immobilien eine Allzweckwaffe gegen Inflation sind, stützt sich mehr auf Hoffnungen, anstatt auf Fakten. Obwohl Immobilien gegenüber steigenden Inflationsraten als vorteilhaft gelten, sind sie keine sichere Option. Die Preise von Immobilien können unabhängig von der Inflation stark schwanken. Das soll im Umkehrschluss aber nicht heißen, dass der Traum vom Eigenheim keinen emotionalen Wert haben kann. Für Ihre Geldanlage gibt es bei weitem bessere Optionen, die deutlich mehr Rendite bringen können.

– Nico Hüsch, Geschäftsführer

(Inflationsindexierte) Anleihen als Inflationsschutz?

Dass Anleihen als Beimischung im Portfolio durchaus Sinn machen und bei kurzfristigen Investments sogar unverzichtbar sein können – darüber sprechen wir ausführlich im Artikel über Assetklassen sowie im Ratgeber über mittelfristige Geldanlagen (3 bis 10 Jahre).

In diesem Kontext geht es jedoch um inflationsindexierte Anleihen: Das sind spezielle Finanzprodukte, die für den Laien gar nicht so einfach zu verstehen sind. 

Beworben werden diese Anleihen in etwas so: 

Inflationsbasierte Anleihen bieten im Gegensatz zu traditionellen Anleihen eine indirekte Absicherung gegen Inflation, da der Zinssatz und der Nennwert der inflationsbasierten Anleihe an einen Index wie den Verbraucher -Preisindex gekoppelt sind. Wenn die Inflation steigt, steigt der Wert der Anleihe und umgekehrt. Aufgrund dieses Schutzes gegen Inflation können inflationsbasierte Anleihen eine attraktive Investitionsoption sein.

In der Realität sollte man über inflationsindexierte Anleihen eher so sprechen:

  • Inflationsgebundene Anleihen bieten Schutz vor Kaufkraftverlust durch Inflation, haben aber niedrigere Anfangskupons und niedrigere Renditen als herkömmliche Anleihen. 
  • Inflationsgebundene Anleihen, auch Inflationslinker genannt, sind ein sehr komplexes Finanzprodukt mit vielen Tücken im Detail. 
  • Der Investitionserfolg hängt NICHT von der aktuellen Inflation, sondern von zukünftigen Inflationsraten und deren Veränderungen im Laufe der Zeit ab.

Nico Hüsch über inflationsindexierte Anleihen

Inflationsgebundene Anleihen haben gewöhnlich eine stärkere Reaktion auf Veränderungen des Renditeniveaus am Rentenmarkt, je länger ihre Restlaufzeit und je niedriger ihr Kupon ist. Aufgrund ihrer Komplexität sind sie eher für institutionelle Investoren geeignet oder nur für Privatanleger, die die Besonderheiten dieser Anlagen vollständig verstanden haben und ganz bewusst daran glauben, zukünftige Zinsentwicklung zumindest in Teilen vorhersehen zu können.

– Nico Hüsch, Geschäftsführer

Aktien als Inflationsschutz 2025?

Auch im 2025 sind und bleiben breit – in die ganze Weltgestreute Aktienfonds der Renditebringer in jedem Portfolio. 

Denn prinzipiell fußt jede erfolgreiche Geldanlage auf folgenden vier Prinzipien:

  1. Breite Streuung (Aktienfonds weltweit)
  2. Langer Anlagehorizont (je länger, desto höher die Chancen auf Rendite)
  3. Finanzkonzept passend zur individuellen Situation der Anleger:in
  4. Der gewählten Anlagestrategie konsequent folgen (z. B.: Buy-and-Hold)

Oder anders gesagt: Langfristige Geldanlagen in breit gestreute Aktienfonds sind der beste Inflationsschutz, den es gibt. Je länger man investiert ist, desto weniger durchschnittliche Rendite braucht man, um sein Kapital zu verdoppeln.

Gut zu wissen: Die 72er-Regel
Die 72er-Regel ist eine einfache Methode, um zu berechnen, wie viele Jahre es dauert, bis sich das eingesetzte Kapital bei einer bestimmten Rendite verdoppelt. Dazu zwei Beispiele:

  • Bei einer Nettorendite von 7 %: 72 ÷ 7 = 10 Jahre
  • Bei einer Nettorendite von 6 %: 72 ÷ 6 = 12 Jahre

Diese Regel bietet eine schnelle und nützliche Schätzung, um die Verdopplungszeit für Investitionen zu ermitteln.

Wenn Sie z. B. aus 100.000 Euro 200.000 Euro machen wollen, brauchen Sie je nach Zeitraum unterschiedlich hohe Renditen, wie die Tabelle zeigt:

ZeitraumRendite
10 Jahre7,2
15 Jahre4,7
20 Jahre3,5
30 Jahre2,3

Seit 2010, also in den letzten 14 Jahren, hat das am meisten vermittelte Portfolio unserer Kunden, bestehend aus insgesamt 5 aktiven sowie passiven Aktienfonds, eine durchschnittliche Netto-Rendite von 13,14 % pro Jahr (p.a.) erzielt – Fondskosten bereits abgezogen!

Damit hätten Anleger:innen ihr anfängliches Investment in 10 Jahren fast vervierfacht! (aus 100k wurden über 460k)

Entwicklung eines echten Kunden-Portfolios: 2010 bis 2025

Zeigt die Entwicklung des Aktienportfolios mit insgesamt 5 Fonds von 2010 bis 2014

Core-Satellite-Portfolio inkl. Clean Shares

Unser Core-Satellite-Portfolio, bestehend aus fünf aktiven und passiven Aktienfonds, hat in den letzten 14 Jahren eine beeindruckende Nettoperformance von 13,14 % p.a. erzielt und das eingesetzte Kapital von 100.000 Euro auf über 460.000 Euro mehr als vervierfacht. Solche hohen Renditen sind aber nicht die Regel am Aktienmarkt. In unseren eigenen Kalkulationen rechnen wir langfristig mit einer Rendite von 7 % p.a. (Weltmarktrendite). Dabei bieten wir unseren Kunden ausschließlich Clean Shares an, also aktive Fonds, die ohne eingebettete Vertriebsprovisionen gestaltet sind. Damit eliminieren wir versteckte Kosten und verbessern die Netto-Rendite unserer Kunden. So holen wir gemeinsam das Beste aus den Anlagen unserer Kunden heraus.

– Nico Hüsch, Geschäftsführer

2025 bis 2050: Gerät das Wirtschaftswachstum an seine Grenzen?

Grafik: Krise des US-Aktienmarktes

Die Frage ist natürlich, ob ein solches Wachstum (wie in der Grafik) auch in Zukunft möglich ist, oder noch radikaler gefragt: Ist überhaupt noch ein Wachstum möglich – angesichts der vielen Kriege, Krisen und insbesondere der Klimakrise?

Kann es mit dem Wachstum der letzten 200 Jahre wirklich immer so weiter gehen, also aufwärts? Es gibt einige, lautstarke Kritiker, welche in einem endlichen System wie unserer Erde ein andauerndes Wirtschaftswachstum für unmöglich halten. Doch das ist so nicht korrekt. 

Zwei Aspekte sind dabei nicht unwesentlich:

  1. Die UN rechnet bis 2050 mit einem Bevölkerungswachstum von derzeit 8 auf 10 Mrd. Menschen.
  2. Wachstum und Klimaschutz schließen sich nicht (zwangsläufig) aus.
Statistik Entwicklung der Weltbevölkerung bis 2100
© statista.com

Zunächst zum Bevölkerungswachstum bzw. zur Frage: Warum bedeutet ein Anstieg der Weltbevölkerung auch ein potentielles Wachstum für die Weltwirtschaft? 

Die wichtigsten Argumente lauten so:

  • Jeder neu geborene Mensch ist ein potentieller Käufer von Produkten oder Dienstleistungen.
  • Egal ob Smartphone, Windel oder Urlaub am Strand: Jeder Kauf eines Produktes oder einer Dienstleistung bedeutet mehr Gewinn für Unternehmen.
  • Zudem ist jeder Mensch nicht nur Konsument, sondern auch Arbeitskraft.
  • Insbesondere in Schwellenländer wie China und Indien werden immer mehr Menschen in den Mittelstand gelangen und somit mehr Geld in den Wirtschaftskreislauf geben können.
  • Zwischenfazit: Wenn es in Zukunft mehr Menschen gibt, die sich mehr leisten können, führt das logischerweise zu mehr Wachstum.

Nun zum Wirtschaftswachstum bzw. zu der Frage: Muss das Wachstum in einer endlichen Welt (mit endlichen Ressourcen & Rohstoffen) das Wachstum nicht zwangsläufig begrenzt sein?

Grafik vom Umweltbundesamt über Rohstoffe Wachstum Wirtschaft Geldanlage
Das Umweltbundesamt hält im Ressourcenbericht für Deutschland 2022 fest: Durch politische wie technische Ambiotionen ist zwischen 2019 und 2023 ein Rückgang des Rohstoffverbrauchs um mehr als 33 % möglich.

Es gibt viele gute Gründe, warum das nicht so sein muss. Genauso wie es gute Argumente dafür gibt, dass wirtschaftliches Wachstum und nachhaltiger Klimaschutz sehr wohl zwei Seiten einer Medaille sein können:

  1. Ein ewiges Wirtschaftswachstum kann nicht existieren, da nur begrenzt Rohstoffe und Ressourcen existieren – so ein oft vorgetragenes Argument – doch die Wirklichkeit sieht etwas anders aus.
  2. Laut Statista besteht das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland zu knapp 70 % aus Dienstleistungen. Dienstleistungen kennen so gesehen natürlich keine natürlichen Grenzen.
  3. Auch weltweit machen den größten Teil nicht Industrie und Produktion aus, sondern der Dienstleistungssektor.
  4. Außerdem gilt: Wenn die Qualität eines Produktes oder einer Dienstleistung steigt, dann kann das durchaus Ressourcen einsparen.
  5. Das beste Beispiel dafür ist das Smartphone, das als Telefon auch Taschenlampe, Fotoapparat, Aufnahmegerät, Taschenrechner u. v. m. mehr ist – ohne die Ressourcen der Produkte zu benötigen, die es enthält.
  6. Wir haben zwar begrenzte Ressourcen, aber neue Technologien streben immer danach, diese begrenzten (oder andere) Ressourcen effektiver und effizienter einzusetzen.
  7. Wir erleben heute schon, wie steigende Preise die Verwendung von Öl und Gas in den Hintergrund drängen und Platz schaffen für neue klimaschonende Energien
  8. Niemand käme jedoch auf die Idee zu glauben, dass Hersteller von Solar- oder Windenergie keine Gewinne erwirtschaften (sollen) – gerade auch weil sie damit nachhaltiges Wachstum schaffen.

Nico Hüsch über nachhaltiges Wachstum

Indem man das Wirtschaftswachstum von der Nutzung zusätzlicher Ressourcen entkoppelt, ist es möglich, das ökonomische Wachstum von den physischen Auswirkungen zu trennen. Ein erheblicher Teil des Wirtschaftswachstums beruht auf Wertschöpfungen und Dienstleistungen, die keinen zusätzlichen Ressourcenverbrauch erfordern oder auf nachhaltige Ressourcen setzen.

– Nico Hüsch, Geschäftsführer

Welche Möglichkeiten der Geldanlage gibt es 2025?

Möglichkeiten der Geldanlage Symbolbild

Wenn Sie die in Kapitel 1 genannten Grundlagen befolgen, steht einer erfolgreichen Geldanlage nichts mehr im Weg. Möglichkeiten, um Geld anzulegen, gibt es jedenfalls genug. Auch wenn wir von einigen Möglichkeiten dringend abraten, zählen wir der Vollständigkeit halber die Wichtigsten einmal auf.

Lese-Tipp: Wenn Sie ausführlichere Informationen über diese und andere Anlageklassen möchten, finden Sie unter folgendem Link einen sehr ausführlichen Beitrag über: Assetklassen.

Wichtig: Prinzipiell müssen Sie bei Ihrer Geldanlage folgende 2 Ebenen bedenken:

  1. In was lege ich mein Geld an? (= Anlageklassen)
  2. Wie lege ich mein Geld an? (= Durchführungswege)

#1 Möglichkeiten, um Geld anzulegen – Anlageklassen

Anlageklassen umfassen verschiedene Investitionsmöglichkeiten wie Aktienfonds, Anleihenfonds, Immobilien, Edelmetalle und mehr.

Das magische Dreieck jeder Anlagestrategie bestehend aus Rentabilität, Sicherheit und Verfügbarkeit

Jede Anlageklasse unterscheidet sich hinsichtlich Rentabilität, Verfügbarkeit und Sicherheit. Siehe dazu auch die Tabelle.

Aktienfonds / ETFs• Aktien sind Wertpapiere und machen den Besitzer zum Anteilseigner eines Unternehmens
• Über den Aktienkurs nimmt man also an der Entwicklung des Unternehmenswerts teil.
• Bei steigendem Aktienkurs fahren Anleger:innen Gewinne ein, bei fallenden Kursen machen sie Verluste.
• Auch 2025 bleiben breit in die ganze Welt gestreute Aktienfonds der Renditebringer in jedem Portfolio.
Anleihen (Rentenmarkt)• Staaten (oder Unternehmen) geben Anleihen aus – zu einem festen Zinssatz, für eine gewisse Laufzeit – und beschaffen sich so neues (Risiko-)Kapital. 
• Anleihen sind ähnlich wie ein Kredit: Als Besitzer von Anleihen sind Sie der Gläubiger und der Staat der Schuldner. 
Staatsanleihen werden mit einem festen Zinssatz (“Coupon”) verzinst und gelten (je nach Staat) allgemein als sicher.
• Bei Anleihenfonds ist neben dem durchschnittlichen Kuponzins im Portfolio auch die Kursentwicklung entscheidend, da diese im Vergleich zum durchschnittlichen Kuponzins am Markt variieren kann. (vgl. Kapitel 2: Was ändert sich 2024 & 2025?)
• Seit der Zinswende 2022 und 2023 der Zentralbanken werden Anleihen wieder besser verzinst und sollten – insbesondere bei mittelfristigen Sparzielen – ins Portfolio integriert werden.
Immobilien• Der Kauf einer einzelnen Immobilie als Anlageprodukt ist immer mit einem Klumpenrisiko behaftet.
Gesetzesänderungen haben großen Einfluss auf die Rendite dieser Kapitalanlageform (z. B. Mietpreisbremse, Heizungsgesetz usw.).
• Wer sein gesamtes Vermögen in nur ein Eigenheim investiert, kann sein Vermögen nicht mehr breit diversifizieren – eine Grundvoraussetzung einer erfolgreichen Geldanlage. 
• Mit Immobilien-ETFs bzw. REIT-Indexfonds ist das anders, da in viele Immobilien gleichzeitig investiert wird. Allerdings ist die Verfügbarkeit des Kapitals hier oft eingeschränkt.
Edelmetalle (Gold)• Als “Krisenmetall“ genießt das Edelmetall Gold z.B. einen guten Ruf bei deutschen Anleger:innen.
• Dabei ist Gold keineswegs ein sicheres Investment, denn das Edelmetall ist stark volatil und verzeichnete in der Vergangenheit auch lange Verlustphasen.
• Inflationsbereinigt bewegt sich die historische Wertentwicklung von Edelmetallen um die Nulllinie herum
• In der jüngsten Vergangenheit waren aber bei einigen Metallen (z. B. Palladium, Rhodium) hohe Renditen möglich.
Sparbuch / Girokonto (Geldmarkt)• Spareinlagen sind etwa Tagesgeldkonten sowie Festgeldkonten. 
• Der große Vorteil dabei ist, dass das Geld bei europäischen Banken durch die Einlagensicherung bis mindestens 100.000 Euro geschützt ist.
• Prinzipiell ist ein Tagesgeldkonto weniger riskant als ein Investment in Aktien oder Anleihen. Doch ändert sich die Rendite sehr kurzfristig bei sich ändernden Zinsen der Zentralbanken.
Kapitalbildende Lebensversicherung• „Eine Kapital-Lebensversicherung zur Altersvorsorge ist legaler Betrug.“ – laut Verbraucherschutz.
• Das Landgericht Hamburg hat dem zugestimmt. (AZ: 74 047 / 83, LG Hamburg)
• Bis heute darf jeder diesen Satz sagen, weil er nach juristischer Prüfung als wahr gilt.
• Garantien klingen zwar gut, halten aber nicht, was sie versprechen (Oft reicht der Garantiezins nicht einmal zum Inflationsaugleich).
• Grundsätzlich raten wir von Anlageprodukten ab, welche eine lebenslange Verrentung des Kapitals als Ziel haben (Wette auf Langlebigkeit).
• Es ist nahezu unmöglich, die „Wette auf Langlebigkeit“ gegen den Versicherer zu gewinnen, da man weit über 100 Jahre alt werden müsste, um eine rentable Auszahlung zu erhalten.
Kryptowährungen• Kryptowährungen sind digitale oder virtuelle Währungen, die mithilfe von kryptografischen Technologien – wie z.B. der Blockchain bei Bitcoin – verschlüsselt und gesichert werden.
• Einige Menschen investieren in Kryptowährungen, um von den hohen potenziellen Renditen zu profitieren.
• Andere investieren als Alternative zu herkömmlichen Währungen oder weil sie an die politische Idee der Dezentralisierung und / oder die Abschaffung traditioneller Finanzinstitutionen glauben.
• Aufgrund der extremen Volatilität sind in kurzer Zeit hohe Gewinne wie enorme Verluste möglich.
• Kryptowährungen eignen sich als Portfoliobeimischung für Enthusiasten, werden von uns aber nicht empfohlen, da die Rechtslage in diesem Bereich noch relativ unklar ist – auch wenn das Thema immer mehr politische Beachtung findet.
NFTNFTs sind digitale Assets, die auf der Blockchain-Technologie (bekannt durch Bitcoin) basieren.
• Sie können als digitale Kunst, Sammlerstücke oder andere einzigartige digitale Objekte verkauft werden.
• Durch die Verwendung von NFTs können die Echtheit und der Wert des Assets nachverfolgt und verifiziert werden.
• Eine Geldanlage in NFTs sollte gut durchdacht sein: Der Markt ist speziell und Anleger:innen brauchen besonderes Know-how.
• Der NFT Markt ist im Jahr 2024 nahezu vollständig zum Erliegen gekommen, hat aber einen kurzfristigen Hype erlebt.
• Dies sei für 2025 erwähnt, da kurzfristige Trendthemen selten für den langfristigen Vermögensaufbau geeignet sind.
Oldtimer / Uhren / Whiskey / Kunst & andere LuxusgüterSeltene und wertvolle Sammlerstücke wie z. B. Uhren, Whisky, Oldtimer etc. können hohe Renditen bringen – vorausgesetzt man kennt sich am jeweiligen Markt extrem gut aus.
• Allgemein werden Luxusgüter als relativ sichere Investitionen betrachtet, da sie ihren Wert im Laufe der Zeit i.d.r. steigern können und selbst Krisenzeiten besonders stark nachgefragt sind.
• Investoren schätzen dabei aber auch das Design, die Qualität und das Handwerk hinter den meisten Luxusgütern.
• Ein großer Nachteil dieser Anlageform sind jedoch die recht hohen laufenden Kosten, wie z.B. die trockene Garage für Oldtimer.
• Insbesondere im Erbschaftsfall besteht die Gefahr, dass Erben ihr „Erbe“ nicht verstehen und Schwierigkeiten haben, es richtig zu veräußern.
Direktanlagen (Photovoltaik [PV], Biogasanlagen, Start-ups, etc.)• Ein Grund für Investitionen in Direktanlagen ist die vermeintliche Klarheit, in was genau investiert wird. Dies zieht oft unerfahrene Anleger an.
• So versuchen Anleger:innen in zukunftsträchtige Unternehmen zu investieren, die ein hohes Wachstumspotenzial haben.
• Solche Investoren möchten ihr Geld oft lieber direkt in reale Vermögenswerte investieren, anstatt in die Finanzmärkte.
• Hier sind in kurzer Zeit zwar sehr hohe Gewinne möglich, aber – aufgrund des hohen Klumpenrisikos – auch Totalverluste (Stichwort: Insolvenz).
Direktanlagen sind interessant als Beimischung für große Anlageportfolios, da ein wesentlicher Renditeanteil über Steuervorteile erzielt wird.
ELTIF 2.0
(„Fonds der Superreichen“)
• Derzeit befinden sich sogenannte ELTIF 2.0 Fonds im Aufbau, die ab Mitte 2025 für Privatanleger frei handelbar sein werden.
• Diese Fonds (European Long Term Investment Fund) übernehmen bieten einige Vorteile der Direktanlage und reduzieren dabei das Klumpenrisiko.

 

#2 Möglichkeiten, um Geld anzulegen – Durchführungswege

Ihre Investitionen können entweder über ein Depot bei einer Bank oder über ein Depot bei einer Versicherung (Fondspolice) durchgeführt werden. Weitere Details finden Sie in der Tabelle.

Depot bei einer Bank• Für die meisten Anleger:innen ist das Bankdepot immer noch der klassische Weg, um in Aktienfonds und ETFs zu investieren.
Was viele Anleger:innen gar nicht wissen: Man kann ein Depot auch bei einer Versicherung haben (Fondspolice) und dort in dieselben Finanzprodukte investieren wie sonst auch.
• Viele Kunden der Nico Hüsch GmbH kombinieren sowohl das Depot bei einer Bank für mittelfristige Sparziele als auch das Depot bei einer Versicherung für langfristige Sparziele (Vermögensaubau und Altersvorsorge).
• Der Vorteil des Bankdepots sind die geringen Anfangskosten und die freie Verfügbarkeit sämtlicher börslicher Anlagemöglichkeiten, während die Fondspolice durch steuerliche Vorteile und Planungssicherheit überzeugt.
Fondspolice
(= Depot bei einer Versicherung)
• Die Fondspolice ist ein steueroptimierter Durchführungsweg für die Geldanlage im Aktienmarkt (via Aktienfonds & ETFs).
• Eine Fondspolice ist nicht zu verwechseln mit einer (kapitalbildenden) Lebensversicherung.
• Vielmehr kombiniert eine Fondspolice einen Sparplan aus Aktienfonds mit einem Versicherungsvertrag.
• Der wichtigste Unterschied zu einem ETF-Sparplan besteht darin, dass man bei der Fondspolice kein Depot bei einer Bank hat, sondern bei einer Versicherung – mit den vielen rechtlichen Vorteilen eines Versicherungsprodukts.
• Eine Fondspolice unterliegt einer anderen Rechtsgrundlage als klassische Geldanlageformen bei der Bank (Bankdepot).
• Sparer profitieren bei der Fondspolice deshalb von mehr Flexibilität und größerer Planungssicherheit – und durch deutlich niedrigere Steuern (60+12-Regel).
• Die Renditeerwartung nach Fondkosten liegt bei ca. 7 % pro Jahr.
Mehr dazu erfahren Sie im Ratgeber zur Fondspolice
Gesetzliche Rente• Die Höhe der gesetzlichen Rente hängt von verschiedenen Faktoren ab, z. B. des Einkommens während des Arbeitslebens sowie der Anzahl der eingezahlten Beiträge.
• Die gesetzliche Rente allein reicht nicht aus, um den Lebensstandard im Ruhestand aufrechtzuerhalten, da die Rentenleistungen durch demografische Entwicklungen und die geringe Verzinsung auf normalen Bankkonten begrenzt sind.
• Aus diesem Grund empfehlen wir ausdrücklich, zusätzlich eine private Altersvorsorge durchzuführen, indem man in Aktienfonds und ETFs investiert.
Rürup• Die Basisrente, umgangssprachlich als Rürup-Rente bezeichnet, wurde 2005 in Deutschland als steuerlich begünstigte Form der privaten Altersvorsorge eingeführt.
• Die Beiträge können vollständig von der Steuer abgesetzt werden, dafür gibt es im Alter eine Verrentungspflicht bei voller Besteuerung (Nullsummenspiel).
• Sie dient vor allem als Ersatz zur gesetzlichen Rente als Versicherung für Selbstständige.
• Die Rürup Versicherung empfehlen i. d. R. nicht, da die Kosten zu hoch, die Renditen zu gering und die Verfügbarkeiten sehr schlecht sind.
• In seltenen Fällen lohnt sich eine Rürup für vermögende Unternehmer im Alter von circa 60 Jahren.
Riester• Die Riester-Rente ist eine durch staatliche Zulagen und durch Sonderausgabenabzug geförderte, grundsätzlich privat finanzierte Rente in Deutschland.
• Die Riester-Rente wurde 2005 ins Leben gerufen, um beispielsweise alleinerziehende Mütter, die teilzeitbeschäftigt arbeiten, durch Sonderzulagen zu unterstützen.
• Viele Teilnehmer am Finanzmarkt verkaufen dieses Produkt als Steuersparmodell, was es in Wirklichkeit nicht ist.
• In seltenen Fällen lohnt sich die Riester-Rente für eine teilzeitbeschäftigte Mutter mit beispielsweise 2000 Euro Nettoeinkommen lohnt.
Betriebliche Altersvorsorge
(bAV)
Arbeitgeber sind verpflichtet, mindestens einen von fünf Durchführungswegen der bAV anzubieten, um die Vorsorge für Angestellte zu erleichtern.
• Damit können Teile des Gehalts steuerbegünstigt in eine betriebliche Altersvorsorge umgewandelt werden (Entgeltumwandlung).
Steuern und Sozialabgaben zu sparen, ist das Hauptverkaufsargument, doch diese Rechnung geht in den allermeisten Fällen nicht auf.
• Eine betriebliche Altersvorsorge (bAV) ist nur in den seltensten Fällen eine sinnvolle Ergänzung der Altersvorsorge.
• Für circa 90 % lohnt sich die betriebliche Altersvorsorge für Arbeitnehmer nicht. (Lassen Sie gerne Ihren Vertrag von unseren Experten analysieren)

Nico Hüsch über die Fondspolice als Altersvorsorge

Staatlich geförderte Modelle wie etwa Rürup, betriebliche Altersvorsorge, Riester oder auch die klassische Rentenversicherung geraten immer mehr ins Hintertreffen, da die garantierten Gewinne sprichwörtlich von der Inflationsrate aufgefressen werden. Wer für das Alter vorsorgen möchte, sollte daher auf kapitalmarktorientierte Anlagen setzen. Die Fondspolice ist aufgrund ihrer steuerlichen Vorzüge klar im Vorteil – insbesondere bei langen Anlagehorizonten. Bereits bei einer Laufzeit von 12 Jahren werfen fondsgebundene Rentenversicherungen höhere Renditen ab als die Direktanlage in klassische Investmentdepots bei einer Bank.

– Nico Hüsch, Geschäftsführer

Vorteile beim Vermögensaufbau mit einer Fondspolice

  1. Steuerfreie Portfolio-Umschichtungen: Sie können Ihre Anlagen innerhalb der Fondspolice umschichten, ohne Kapitalertragsteuern zu zahlen. Das bedeutet, Sie können Ihre Anlagestrategie anpassen, ganz ohne steuerliche Einbußen.
  2. Keine Vorabpauschale ab 2024: Im Gegensatz zu Aktieninvestments oder ETFs in einem Bankdepot sind Ihre Investments in einem Versicherungsdepot nicht von der Besteuerung der Vorabpauschale betroffen.
  3. Vorteile in der Auszahlphase: Wenn Sie das 62. Lebensjahr erreicht und mehr als 12 Jahre gespart haben, werden Auszahlungen aus der Fondspolice steuerlich begünstigt. Das erhöht Ihre effektive Rendite nach Steuern. (62+12 Regel)
  4. Keine Erbschaftssteuer: Fondspolicen unterliegen nicht der Erbschaftssteuer. Das erleichtert die Übertragung Ihres Vermögens an Nachkommen ohne steuerliche Belastung.
  5. Höhere Planungssicherheit bei Steuern: Fondspolicen bieten eine klare Vorhersagbarkeit hinsichtlich der Steuerbelastung, was sie im Vergleich zu klassischen Bankdepot besonders attraktiv macht, denn eines Tages wird die Kapitalertragsteuer erhöht werden.

Gut zu wissen:
Einige der regierungsfähigen Parteien im Bundestag haben bereits eine Erhöhung der Steuer für Aktiengewinne in ihrem Wahlprogramm – z. B. SPD, Linke oder Grüne. Im Versicherungsmantel sind Ihre ETFs und Aktienfonds von solchen politischen Änderung NICHT betroffen. In anderen Worten: Wenn Sie sich heute für eine Fondspolice entscheiden, können Sie in der Auszahlphase Ihre effektive Steuerlast auf unter 10 % drücken. Sprechen Sie uns gerne dazu an!

>>> Mehr dazu erfahren Sie im Ratgeber: Fondspolice

Welche Geldanlagen empfehlen wir nicht für 2025

Wie in der obigen Tabelle schon vermerkt wurde, gibt es einige Altersvorsorgeprodukte, die man wirklich nicht (ohne Weiteres) empfehlen kann. Dazu gehören insbesondere… 

Allen Garantie-Versprechen zum Trotz: Für 99 % unserer Kunden lohnen sich diese Altersvorsorgeprodukte NICHT. Über die wenigen Ausnahmefälle, bei denen sich Rürup, Riester und die betriebliche Altersvorsorge noch lohnen, erfahren Sie hier mehr? Warum die Beitragsgarantien kein guter Deal sind, erfahren Sie hier.

Wenn Sie sich jetzt fragen, warum Sie Ihr Geld überhaupt anlegen sollten, gibt es darauf eine relativ einfache Antwort: Sie haben keine wirklichen Alternativen, wenn Sie nicht dabei zusehen wollen, wie ihr Erspartes langsam von der Inflationsrate aufgezehrt wird. 

Vor 10, 20 oder 30 Jahren hatten sie Alternativen, die heute weniger lukrativ sind:

  • Festgeldkonten: Die Zinsen auf dem Sparbuch oder Festgeldkonto sind – trotz Zinswende! – immer noch zu gering, um eine sinnvolle Altersvorsorge aufzubauen. 
  • Immobilieninvestment: Immobilienpreise sind wie die Baupreise derzeit extrem hoch. Wer solche Investments tätigt, muss bedenken, dass dies mit einem Klumpenrisiko verbunden ist.
  • Staatliche Garantien: Förderungen wie die Rürüp-Rente oder Riester-Rente lohnen sich aus vielerlei Gründen nicht – es gibt nur wenige Ausnahmen, in denen es lohnenswert sein kann.
  • Garantien von Versicherungen: Lebensversicherungen sind ebenfalls so niedrig verzinst, dass die Rendite kaum ausreicht, um die Inflation auszugleichen bzw. ein Vermögen aufzubauen.

Mehr erfahren? Unter folgenden Links entlarve ich den Baustein „Garantie“ als das, was er in meinen Augen ist: Garantierter Wertverlust! Für Interessierte gibt es [hier] genauere Ausführungen zum Thema “Garantie”: Wenn Sie die Hintergründe interessieren, klicken Sie bitte [hier]. Wenn Sie mehr zur Problematik der Garantie von Versicherungen lesen wollen, klicken Sie bitte [hier].

Nico Hüsch über veraltete Geldanlagen

Trotz Zinswende spricht auch im Jahr 2025 absolut nichts für die veralteten Finanzprodukte wie kapitalgedeckte Lebensversicherungen, betriebliche Altersvorsorge, Rürup- oder Riester-Verträge mit Garantiebaustein. Wer für das Alter vorsorgen oder ein Vermögen aufbauen möchte, sollte unbedingt auf kapitalmarktorientierte Anlagen setzen, also Aktienfonds und Anleihen. Schließlich sollen Geldanlagen Rendite bringen – und das inflationsbereinigt nach der Steuer!

– Nico Hüsch, Geschäftsführer

Aktienmarkt 2025: Ideal für langfristige Geldanlagen

Prinzipiell haben Sie die Wahl zwischen folgenden drei Möglichkeiten, um in Aktien zu investieren:

Gut zu wissen: Was sind Aktien?
Aktien sind Wertpapiere und machen den Besitzer zum Anteilseigner eines Unternehmens. Nach Steuern und nach Inflation ist eine Geldanlage in Aktien derzeit die beste Chance, um auf lange Sicht ernstzunehmende Renditen zu erwirtschaften. Historisch gesehen ist die Wahrscheinlichkeit, mit Aktienfonds am Aktienmarkt Gewinne zu erzielen, überraschend hoch. (siehe Grafik unten)

1. Passive ETFs

Der große Vorteil von ETFs besteht darin, dass die meisten ETFs sehr breit gestreut sind, z. B. der MSCI ACWI, und dabei eine sehr geringe Kostenstruktur aufweisen. Die Gebühren betragen circa 0,2 %. ETFs sind das Trendthema der letzten 10 Jahre bei der Geldanlage für Privatpersonen:

ETF Suchverlauf 2014 bis 2024 grafische Darstellung von Google Trends
Quelle: Google Trends

Gut zu wissen: Das Prinzip ist einfach: Man kauft keine einzelnen Aktien mehr, sondern einen ganzen Index. Ein Beispiel: Wenn Sie einen Dax-ETF kaufen, dann investieren Sie in alle 30 Unternehmen aus Deutschland, die im Dax gelistet sind. Der Wert Ihres ETF folgt immer dem Wert des Index. Das funktioniert automatisiert und es ist kaum Personal notwendig. Deswegen können ETF zu deutlich niedrigeren Kosten gehandelt werden, als aktive Investmentfonds, bei denen Fondsmanager kalkulierte Entscheidungen treffen.

2. Aktive Fonds

Während passive ETFs meist die Entwicklung des globalen Aktienmarkts abbilden, können aktiv gemanagte Fonds sich in gewissen Zeiträumen besser oder schlechter als der generelle Aktienmarkt entwickeln. Eine sinnvolle Kombination aus aktiv gemanagten Fonds und passiven Indexfonds ist für die meisten Kunden der richtige Weg.

Gut zu wissen:
Klassische Aktienfonds, bei denen echte Menschen die Anlageentscheidung treffen, sind mit circa 1,5 % Gebühr deutlich teurer als passive ETFs. Für unsere Kunden vermitteln wir ausschließlich die vergünstigten Clean Share Tranchen, wodurch etwa 50 % der Kosten eingespart werden. Damit können wir die Gebühren senken und so die Netto-Rendite unserer Kunden maximieren.

3. Einzelaktien

Eine echte Diversifikation mit Einzeltiteln ist erst bei hohen siebenstelligen Vermögenswerten möglich, sinnvoll und empfehlenswert. Wir empfehlen mindestens 300 verschiedene Einzeltitel für ein diversifiziertes Aktienportfolio, was in der Praxis kaum umsetzbar ist.

Historische Renditen am Aktienmarkt

Unabhängig davon, welche Möglichkeit gewählt wird, um in Aktien zu investieren, ist es entscheidend zu bedenken, dass der Aktienmarkt eine langfristige Geldanlage darstellt.

Die folgende Grafik veranschaulicht die Wahrscheinlichkeit, einen Gewinn zu erzielen, in Abhängigkeit von der Anlagedauer.

Grafik mit Statistik-Balken zu höchste Wahrscheinlichkeit Gewinn zu erzielen: Assetklassen
Quelle: Darstellung vom deutschen Aktieninstitut über die Wahrscheinlichkeit, am Aktienmarkt Gewinne zu erzielen in Abhängigkeit von der Haltedauer.

Direkter Vergleich: Passive vs. aktive Aktienfonds

Nach Steuern und nach Inflation ist eine Geldanlage in Aktien derzeit die beste Chance, die Sie haben, um auf lange Sicht ernst zu nehmende Renditen zu erwirtschaften. Wir haben ja weiter oben in diesem Artikel schon gezeigt, dass die historische Wahrscheinlichkeit, mit Aktienfonds am Aktienmarkt Gewinne zu erzielen, überraschend hoch ist. Besonders wenn Sie…

  1. Ihr Geld am Aktienmarkt über lange Zeiträume anlegen.
  2. Ihre Geldanlagen diversifizieren, also breit streuen – innerhalb und/oder zwischen Assetklassen!

Diversifikation? Beim Thema Diversifikation gilt: Ein diversifiziertes Portfolio muss nicht zwangsläufig verschiedene Anlageklassen – z. B. Aktien, Anleihen und Rohstoffe – enthalten. Anleger können auch innerhalb einer Assetklasse diversifizieren. Dabei geht es darum, dass man z. B. in viele Aktien (weltweit) gleichzeitig investiert, anstatt alles nur auf ein Unternehmen zu setzen. Am einfachsten geht das über aktive oder passiv gemanagte Fonds!

Deshalb empfehlen wir eine Kombination von aktiven und passiven Fonds?

Im Kern folgt unsere Anlagephilosophie stets der Maxime, die maximal mögliche Diversifizierung anzustreben. In einem ganzheitlichen Portfolio sollten deshalb aktive und passive Aktienfonds integriert werden.

Ihre Lebensrealität ist entscheidend

Der Grund dafür liegt vor allem in der Lebensrealität der Menschen: Bei jeder Geldanlage muss bedacht werden, dass sich Lebensumstände ändern können, unvorhergesehene Ereignisse eintreten oder Notfälle auftreten, die dazu führen könnten, dass Teile der Geldanlage verkauft werden müssen. Erfahrungsgemäß gibt es drei bis fünf Situationen im Leben eines Anlegers, in denen außerplanmäßig auf das Kapital zugegriffen werden muss.

– Nico Hüsch, Geschäftsführer

Aus Gesamtportfoliosicht ergibt sich der Mehrwert darin, dass sich aktive Fonds und ETFs unterschiedlich entwickeln können, wodurch vermieden wird, Fondsanteile mit negativer Wertentwicklung verkaufen zu müssen. Eine ausschließliche Investition in ETFs, aktive Fonds oder einzelne Aktien würde die Flexibilität verringern und die Wahrscheinlichkeit erhöhen, Verluste realisieren zu müssen.

Vorteile der Kombination von aktiven und passiven Fonds:

  • Maximale Diversifizierung: Ein diversifiziertes Portfolio minimiert das Risiko durch breite Streuung.
  • Flexibilität: Die Integration von aktiven und passiven Fonds ermöglicht es, auf verschiedene Marktentwicklungen optimal zu reagieren.
  • Verringerte Verluste: Es ist weniger wahrscheinlich, dass Anteile verkauft werden müssen, wenn sie gerade eine negative Wertentwicklung aufweisen.

Einschränkungen:

Der Mehrwert einer sehr breiten Diversifikation ergibt sich erst bei höheren Vermögenswerten. Bei kleineren fünfstelligen Vermögen führen unvorhergesehene Ereignisse in der Regel dazu, dass das gesamte Kapital veräußert werden muss. Der beschriebene Mehrwert zeigt sich also erst, wenn nur ein Teil des Kapitals veräußert werden muss.

100 % ETF-Quote ist oft ein guter Anfang

In der Beratungspraxis bedeutet dies, dass wir für sehr junge Kunden mit wenig Vermögen und kleinen Sparbeträgen zunächst mit einer 100 % ETF-Quote starten können, da hier die maximale Diversifizierung noch keinen Vorteil bringt. Durch den sehr langen Anlagezeithorizont sollten die Kostenvorteile der ETFs stark gewichtet werden. Zehn Jahre später könnte dann begonnen werden, klassische Aktienfonds mit Clean Shares in das Portfolio zu integrieren.

– Nico Hüsch, Geschäftsführer

Gut zu wissen:
Die Kombination aus aktiven und passiven Fonds in einem Portfolio bietet die beste Balance zwischen Diversifizierung und Flexibilität. Diese Strategie ermöglicht es unseren Kunden, auch in unvorhergesehenen Situationen optimal auf ihre Investitionen zugreifen zu können, ohne erhebliche Verluste zu riskieren.

Vor- & Nachteile – ETF vs. aktive Aktienfonds

Die aktuell starke Nachfrage nach ETF-Investments führt leider oft zu dem Missverständnis, aktiv gemanagte Fonds taugen im Jahr 2025 nicht (mehr) zur Geldanlage. Das kann so aber nicht im Raum stehen bleiben, denn beide Finanzprodukte – aktive & passive Fonds – haben Vor- wie Nachteile.

Passive vs. aktive Aktienfonds: Beide haben Vorteile und Nachteile. Oft ist eine Kombination aus beidem ratsam, um maximale Renditen zu erzielen

Die Vor- und Nachteile eines ETF im Vergleich zu einem aktiv gemanagten Aktienfonds sind:

  • Die Geldanlage in einem computergesteuerten ETF ist nicht nur günstig, sondern bringt in den meisten Fällen auch eine gewisse Diversifizierung mit sich.
  • Die Gestaltungsmöglichkeiten für ein ganzheitliches Anlage-Portfolio sind allerdings beschränkt. Vor allem in Nischenmärkten oder weniger strukturierten Wirtschaftsmärkten wie den asiatischen Raum – Emerging Markets – empfiehlt sich die Anlage in einen ETF oft nicht.
  • In einem guten Finanzkonzept gibt es auch bei den aktiven Fonds keine Ausgabeaufschläge und die Fondskosten werden durch Clean Shares reduziert.
  • Insgesamt sind beide Anlagemöglichkeiten zu empfehlen
  • Bei beiden gilt: Wichtig ist, dass Sie sich als unerfahrener Anleger bei der Erarbeitung Ihres Finanzkonzepts professionell beraten lassen. 
  • Ob das Portfolio letztendlich aus den richtigen ETF oder den richtigen aktiven Fonds oder beidem besteht, ist dann gar nicht mehr so wichtig.
  • Die meisten Kunden kombinieren oft die Vorteile von ETF mit denen von aktiv gemanagten Fonds.

Clean Share Chargen – für effiziente Kosten

„Clean Share Chargen bezeichnen Fondsanteile ohne eingebettete Vertriebsprovisionen oder Verwaltungsgebühren, die üblicherweise an Vermittler oder Berater gezahlt werden. Damit eliminieren wir also versteckte Vertriebsprovisionen und senken die Gesamtkosten. Das führt nicht nur zu einer transparenten Kostenstruktur, sondern verbessert auch die Netto-Rendite unserer Kunden. So holen wir gemeinsam das Beste aus den Anlagen unserer Kunden heraus.“

– Nico Hüsch, Geschäftsführer

Gibt es auch Kritik an ETF?

Wenn Sie auf der Suche nach Kritik an ETFs sind, dann habe ich hier für Sie zwei Themen ausgearbeitet, die bisher wenig in der Presse behandelt worden sind:

Kritikpunkt 1: 

Die meisten ETF legen ihre Geldanlage nach der Marktkapitalisierung der Märkte fest. Das halte ich für falsch. Es ist viel schlauer in Zukunftsmärkte zu investieren, da Wachstum letztlich Kursentwicklung bedeutet und die Marktgröße an sich (Marktkapitalisierung) weniger wichtig ist.

Kritikpunkt 2: 

Viele aktive Fondsmanager schlagen den Index nicht. Doch dafür gibt es nachvollziehbare Gründe. Ganz viele als „aktiv“ geführte Fonds haben kein aktives Fondsmanagement. Wenn ein Fondsmanager das Portfolio von 20 Fonds einer Beispielbank auswählt und einmal im Jahr ein paar Änderungen vornimmt, sind diese 20 Fonds „aktiv“.

Nico Hüsch über “aktive” Fonds

Es ist bemerkenswert, dass nur ca. 2 % der aktiven Fonds überhaupt ein aktives Management im eigentlichen Sinne durchführen können, da diese über ausreichend verwaltetes Vermögen verfügen, um die Arbeit richtigzumachen. Wenn Sie diese Themen genauer interessieren, klicken Sie bitte [hier].

– Nico Hüsch, Geschäftsführer

Am Aktienmarkt gewinnt man mit langen Anlagehorizonten

Wenn Sie sich die historischen Renditen bekannter Indizes – z. B. den DAX oder den MSCI World – der letzten 20 Jahre oder gar 40 Jahre genauer ansehen, stellen Sie fest: Egal zu welchem Zeitpunkt Sie mit dem Sparen begonnen haben, die durchschnittliche Renditen liegen zwischen 7 % und 10 %.

Ein langer Anlagehorizont ist im Grunde das Beste, was Sie tun können, um erfolgreich in weltweit gestreute Aktien (z. B. den MSCI World) zu investieren.
Ist der Sparzeitraum lange genug, können sogar weltweite Finanzkrisen (z. B. die Immobilienkrise von 2008) einfach ausgesessen werden. Im Finanzjargon spricht man diesbezüglich auch vom Prinzip Buy-and-Hold.

Nico Hüsch über die “beste Geldanlage momentan”

Aus meiner langjährigen Erfahrung als unabhängiger Finanzberater kann ich Ihnen versichern: Die Frage nach der momentan besten Geldanlage ist – wenn überhaupt – nur für Daytrader & Zocker relevant. Für langfristig orientierte Anleger ist sie zweitrangig. Wenn Sie ein Vermögen aufbauen oder für das Alter vorsorgen wollen, brauchen Sie dazu vor allem eines: ein passendes Finanzkonzept.

– Nico Hüsch, Geschäftsführer

 


Finanzkonzept erstellen: Warum ist das so wichtig?

Geld sicher anlegen: Finanzkonzepte Symbolbild

Als Finanzkonzept wird die Gesamtheit Ihrer verschiedenen Geldanlagen bezeichnet. Ziel ist es nicht nur, die besten Anlageformen zu finden, sondern vor allem, dass das Gesamtpaket optimal Ihren Zielen, Vorerfahrungen und Ihrem Leben entspricht!

Das richtige Finanzkonzept dient Ihrem Leben und soll Ihnen Möglichkeiten bieten, auf zukünftige Ereignisse im Leben adäquat sowie flexibel reagieren zu können.

Gut zu wissen:
Ein Finanzkonzept ist niemals fertig, sondern muss trotz langfristiger Ausrichtung regelmäßig an Ihr Leben angepasst werden. Unsere erfahrenen Berater unterstützen Sie dabei, das optimale Finanzkonzept umzusetzen und stetig aktuell zu halten.

Die folgende Grafik veranschaulicht, dass das richtige Konzept wesentlich wichtiger ist, als die perfekte Auswahl von genau dem richtigen Aktienfonds oder ETF.

Grafik sichere Geldanlage nur mit Finanzkonzept

Drei Bausteine in Ihrem Finanzkonzept

Ihr ganzheitliches Finanzkonzept sollte mindestens aus diesen drei Bausteinen bestehen:

  1. Notgroschen
  2. Defensives Multi-Asset-Portfolio (Aktien, Anleihen, etc.) – für mittelfristige Sparziele
  3. Aktienfonds breit gestreut – als Motor für den Vermögensaufbau – für langfristige Sparziele
Drei Bausteine eines Finanzkonzepts. 1. Notgrischen. 2. Bankdepot (Multi-Asset) 3. Fondspolice (Aktienfonds weltweit)

Nico Hüsch über einen möglichen 4. Baustein: Versicherungen?

Aus Erfahrung wissen wir: Manche Schicksalsschläge können mit den finanziellen Mitteln aus Notgroschen und Bankdepot nicht abgefedert werden. Ihr Vermögen sichern Sie daher mit den wichtigsten Versicherungen ab. Eine Übersicht zu sinnvollen Versicherungen zur Vermögensabsicherung finden Sie hier.

– Nico Hüsch, Geschäftsführer

1. Notgroschen als Teil der Geldanlage

Die Notwendigkeit des Notgroschens ist einfach erklärt. Mal angenommen Ihre Waschmaschine oder Ihr Auto geht kaputt. Dann sollte es als selbstverständlich gelten, dass Sie für die Reparatur oder Neuanschaffung nicht auf Ihr Erspartes – in dem Fall Ihre Vermögens- oder Rentenvorsorge – zugreifen müssen.

2. Multi-Asset-Portfolio – für mittelfristige Sparziele

Multi-Asset-Anlagen (Aktien, Anleihen, Geldmarkt, Rohstoffe usw.) halten wir deshalb für wichtig, weil wir davon ausgehen, dass jeder Mensch im Leben auch mittelfristige Sparziele verfolgt (z. B. Auto, Hochzeit)– und nicht alles, was er spart, in ein Finanzprodukt mit einem langfristigen Anlagehorizont (15 bis 30 Jahre und mehr) stecken möchte. 

>>> Tipp: Lesen Sie unseren Ratgeber zum Thema Multi-Asset-Portfolio

3. Aktienfonds als Motor jeder Geldanlage

Ja nach Persönlichkeitsprofil der Anleger wird in renditestarke Aktienfonds investiert. Je nach Risikoprofil empfehlen wir unseren Kunden zwischen 5 und 7 AktienfondsDie angestrebte Rendite beträgt pro Jahr circa 7 %. Die meisten unserer Kunden besparen Ihre Aktienfonds via Fondspolice.

Über die Vorteile von Aktienfonds via Fondspolice

„Was bei anderen Formen der Geldanlage gilt, gilt auch bei der Fondspolice mit Aktienfonds: Je länger die Laufzeit der Fondspolice ist, desto eher können Marktschwankungen sowie Verluste ausgeglichen werden. Die drei schlagenden Argumente der Fondspolice lauten: 1. Mehr Flexibilität – durch Steuerersparnisse in der Ansparphase. 2. Mehr Planungssicherheit – durch Vertragsschutz. 3. Mehr Steuerersparnisse – durch die 62+12-Regel. Wenn Sie mehr dazu erfahren möchten, empfehle ich Ihnen – über folgenden Link – unseren ausführlichen Beitrag über die Fondspolice zu lesen. Dort bleiben keine Fragen unbeantwortet.“

– Nico Hüsch, Geschäftsführer

 >>> Tipp: Erfahren Sie mehr zum Thema: Finanzkonzept


Warum Welt-ETFs zur Geldanlage 2025 nicht ausreichen

Welt-ETFs Symbolbild

Viele Anleger investieren in den MSCI World und Schwellenländer-ETFs, aber ein einfaches Weltportfolio reicht oft nicht aus, um eine wirklich gute Geldanlage zu gewährleisten

Ein klassischer Welt-ETF wie der MSCI-World birgt insbesondere mit seiner Länder-Allokation ein gewisses Klumpenrisiko, da der USA-Anteil übertrieben hoch ist:

Länder- und Branchen-Allokation des MSCI-World Index

MSCI World Überblick

Welche Schwächen hat der MSCI-World bzw. Welt-ETFs?

Der MSCI-World hat als ETF-Portfolio viele Schwächen, denn der Index …

  • gewichtet die asiatischen und afrikanischen Länder nach ihrer heutigen Wirtschaftsmacht (Marktkapitalisierung), obwohl das weltweite Bevölkerungswachstum nahezu zu 100 % auf diese beiden Kontinente zurückgeht.
  • beinhaltet grundsätzlich keine Schwellenländer oder Entwicklungsländer – so würde ein entsprechender ETF in Wachstumsmärkte wie China, Indien oder Afrika nicht investieren.
  • berücksichtigt fast nur große Unternehmen (Blue Chips), wenige mittlere (Mid Caps) und keine kleinen Unternehmen (Small Caps).
  • gewichtet Unternehmen mit Sitz in den USA mit 60 % (Klumpenrisiko!).

Selbst, wenn man einen Schwellenländer ETF hinzunimmt, bleiben die beiden letztgenannten Probleme existent und Sie haben kein ausreichend diversifiziertes Portfolio.

Fazit: Eine echte Diversifikation über Regionen, Unternehmen und Branchen weltweit findet bei Welt-ETFs nicht statt

>>> Mehr darüber erfahren Sie im Beitrag: ETF-Portfolio


Geld anlegen bis 2050+

Geld anlegen bis 2050 Symbolbild

Wenn Sie den weltgrößten Vermögensverwalter – Blackrock – fragen, welche Rolle Trends bzw. besser: Megatrend beim Geld anlegen spielen, erfahren Sie auf der Website folgendes:

“Megatrends beeinflussen (…) unsere Anlageentscheidungen – von den Unternehmen, Branchen und Ländern, in die wir investieren, bis zur Art und Weise, wie wir Chancen entdecken.”

Doch auf welche Trends können Sie setzen, wenn Sie bis 2050+ auf das richtige Pferd setzen wollen? Hier eine kleine Auswahl von unter Investoren heiß diskutierter Megatrends:

Megatrends 2025

  • Automatisierung & Robotics
  • Cyber-Security
  • Elektromobilität
  • Künstliche Intelligenz (AI)
  • Wasserstoff
  • Alternde Bevölkerung
  • Digitalisierung
  • Bevölkerungswachstum Schwellenländer
  • Trinkwasser
  • Vegane Ernährung

Nico Hüsch über Chancen bei Megatrends

Es liegt in der Natur der Sache, dass es keine Garantien dafür gibt, welche Megatrends für Investoren die meisten Chancen bergen. Die gute Nachricht lautet: Mit einer Fondspolice bleiben Sie Ihr Leben lang flexibel und können Ihre Geldanlagen im Depot jederzeit – steuerfrei – umschichten. Dazu ein Beispiel: Wenn Sie jahrzehntelang in Elektromobilität investieren und sich abzeichnet, dass die Technologie von Wasserstoff ersetzt wird, schichten Sie ihre Aktien entsprechend um.

– Nico Hüsch, Geschäftsführer

Nachhaltige Geldanlagen – ein Megatrend?

Nachhaltige Geldanlagen liegen gewiss im Trend und werden mehr und mehr von Anleger:innen frequentiert. Jedoch muss man auf die Grenzen der Geldanlagen hinweisen: Viele sogenannte nachhaltige Finanzprodukte sind mehr Mogelpackung als wirklich nachhaltig, ökologisch, menschenfreundlich usw.

>>> Mehr dazu erfahren Sie im Ratgeber: Nachhaltige ETF: Ist grün auch grün genug?

Nico Hüsch über nachhaltige Geldanlagen

Für ein ordentlich diversifiziertes Welt-Portfolio gibt es derzeit keinen verlässlichen Ansatz, um zu 100 % nach Nachhaltigkeitskriterien zu investieren. Wir kombinieren die ESG-Kriterien aus unserer professionellen Fondssoftware mit den anderen Nachhaltigkeitsprofilen am Markt. In den kommenden Jahren kann die Finanzbranche durch einheitlichere Kriterien und unabhängige Prüfungen das nachhaltige Investieren vereinfachen. Ob die Branche diesen Weg gehen wird, kann ich derzeit nicht sagen. Wir können die derzeit bestmögliche Lösung anbieten, aber 100 % grün ist das Ganze nicht und wird es vermutlich auch nie sein. Dennoch bleibt es eine sinnvolle Alternative zu klassischen Investments.

– Nico Hüsch, Geschäftsführer

Fazit zur Geldanlage 2025

Geldanlage 2023 Fazit Symbolbild

Für diesen umfassenden Artikel zum Thema Geldanlage 2025 braucht der Leser einen langen Atem. Deshalb gibt es hier nochmal die Zusammenfassung der wichtigsten Aspekte.

Geld anlegen 2025? Darauf kommt es an:

  • Ermitteln Sie Ihre persönliche Lebenssituation: Wie viel Geld können Sie sparen? Haben Sie offene Schulden? Welche Sparziele wollen Sie erreichen? Wie lange möchten Sie Geld anlegen? usw.
  • Kümmern Sie sich um ein passendes Finanzkonzept: Ziehen Sie mittelfristige & langfristige Sparziele in Betracht und kümmern Sie sich um eine Vermögensabsicherung (via Versicherungen).
  • Sparen Sie über einen langen Zeitraum: Egal ob Sparplan oder Einmalanlage – entscheidend für Ihren finanziellen Erfolg ist am Ende der Anlagehorizont. 15 Jahre und mehr – das bringt Rendite!
  • Entscheiden Sie sich auch für eine Fondpolice: Damit bleiben Sie mit Ihrer Geldanlage bis ins hohe Alter flexibel und sparen eine Menge Steuern.
  • Lassen Sie sich beraten – am besten von einem unabhängigen Finanzberater: Unsere Anlageberater sind nicht gebunden an Banken oder Versicherungen. Das bedeutet mehr Transparenz für Sie – und überdies sind die Erstberatungen für Sie kostenlos & unverbindlich. Kosten entstehen für Sie erst nach Vertragsabschluss. (Mehr erfahren)

Über die Nico Hüsch GmbH

Die Nico Hüsch GmbH trägt meinen Namen, um von Anfang an unsere Transparenz in den Vordergrund zu stellen. Da das Unternehmen meinen Namen trägt, gibt es bei uns keinen Platz für Fehler – verstecken können wir uns jedenfalls nicht durch irgendwelche Neugründungen oder Ähnliches. Wir haben ein erfahrenes Team aus Beratern aus Finanzvertrieben, Banken, Versicherungen und Fondsgesellschaften. Mit der Nico Hüsch GmbH haben wir eine Möglichkeit geschaffen, unsere Kunden so beraten zu können, wie wir selbst beraten werden wollen. Sprechen Sie darüber gerne mit mir, Nico Hüsch und Frau Dr. Schoolmann persönlich.

– Nico Hüsch, Geschäftsführer

Unabhängige Finanzberatung
Sie benötigen Hilfe bei Ihren Geldanlagen? Dann lassen Sie sich von uns beraten – kompetent, sachgerecht und transparent!

FAQs – Wichtige Fragen kurz erklärt

Geldanlage 2023 FAQ
Für langfristig orientierte Anleger:innen befindet sich die beste Geldanlage momentan definitiv im Aktienmarkt. Ist der Zeitraum lang genug gewählt (mind. 12 Jahre +) und das Portfolio breit genug diversifiziert (z. B. über aktive und passive Fonds), liegen realistische Renditen durchschnittlich zwischen 6 und 12 Prozent.
Die steigenden Zinsen sind zunächst ein Stresstest für Ihre Aktien im Depot. Nichtsdestotrotz bleiben breit gestreut Aktienfonds auch im Jahr 2025 der Renditebringer in jedem Depot. Was neu ist, dass Anleihen mit festen Laufzeiten wieder viel attraktiver sind als vor der Zinswende, als die Margen zu gering waren.
Vor allem bei hohen Inflationsraten von vier bis sechs Prozent sind Investments in Aktienfonds fast alternativlos. Denn kaum eine andere Anlageklasse erwirtschaftet über lange Zeitraum realistische Renditen zwischen 6 und 12 Prozent. Gold nicht. Immobilien nicht. Nicht einmal Anleihen.
Es gibt eine große Vielfalt an Finanzprodukten auf dem Markt. Zu den wichtigsten Anlageklassen gehören 2025 Aktien, Anleihen, Rohstoffe, Geldmarkt, Immobilien sowie Kryptowährungen. Diese Unterteilung in Assetklassen bietet Anleger:innen eine grobe Orientierung, sich im Dschungel an Investitionsmöglichkeiten gezielter zurechtzufinden.
In den allermeisten Fällen ist eine Kombination verschiedener Geldanlagen (Assetklassen) und der zwei möglichen Durchführungswege – Bankdepot (z. B. ETF-Sparplan) oder Spar-Depot bei einer Versicherung (Fondspolice) – der richtige Weg. Doch insbesondere bei langen Anlagehorizonten von 12 Jahren und mehr wirtschaften Anleger:innen mit einer Fondspolice deutlich flexibler und sparen mehr Steuern.
Wenn Sie die beste Anlagestrategie für sich finden möchten, sollten Sie einige wichtige Grundlagen des Investierens beherrschen. Um diese zu erlernen, stellen Sie sich am besten ein paar Fragen zu Ihrem Budget (Vermögen), Ihren Kenntnissen (Finanzwissen), Ihrer Mentalität (Risikoprofil), Ihren Sparzielen (Zweck der Geldanlage)
Anleger:innen müssen eine Möglichkeit haben, Kosten schnell und einfach zu vergleichen. Fragen Sie bei Finanzprodukten daher nach der Effektivkostenquote. Darin befinden sich alle Kosten in Prozent ausgedrückt. Diese Zahl ist gesetzlich reguliert und somit eine verlässliche Größe für Vergleiche. Günstige Anbieter am Markt haben, je nach Vertragslaufzeit, eine Effektivkostenquote von ca. 0,2 bis 0,5 Prozent.
Gut zu wissen: Die Effektivkostenquote gibt an, um wie viel Prozent sich die Rendite, die Sie mit Ihrer Geldanlage erwirtschaften, über die gesamte Laufzeit reduziert.
Jede Form der Geldanlage ist immer mit einem gewissen Risiko behaftet ist, weil es sonst nicht möglich ist, eine nennenswerte Rendite zu erwirtschaften. Die Wahl der passenden Assetklassen sowie der richtigen Anlagestrategie kann Ihnen aber dabei helfen, das Risiko zu minimieren und die Rendite zu maximieren. Lassen Sie dazu auch gerne beraten – von einem unabhängigen Finanzberater.


Nico Hüsch

"Eine “Echte Anlageberatung” bedeutet für mich, dass unsere Kunden glücklich über ihr individuelles Finanzkonzept sind. Ich möchte, dass wir besser sind als jede Versicherung, jede Bank und auch jeder Finanzvertrieb. Ich werde mit meinem Team unsere Kunden bei allen finanziellen Fragen für den Rest Ihres Lebens und darüber hinaus begleiten und unterstützen." Nach Abschluss seines Studiums zum Wirtschaftsingenieur an der Leuphana Universität in Lüneburg im Jahr 2012, setzte Nico Hüsch die bereits parallel zum Studium gestartete Tätigkeit als Unternehmensberater fort. Schwerpunkt seiner Beratungstätigkeit war die finanzielle Optimierung mittelständischer Produktionsunternehmen. Im Jahr 2015 fasste er den Entschluss, seine zukünftige Lebenszeit lieber echten Menschen zu widmen. Dafür suchte er das wachstumsstärkste Unternehmen am Finanzmarkt, analysierte dessen Anlagegrundsätze und wählte diejenigen aus, die zu seiner persönlichen Überzeugung am besten passten. Seitdem optimiert er die Finanz- und Anlagekonzepte von Privatpersonen. Schnell wurde ihm dabei klar, dass er diese Arbeit für den Rest seines Lebens machen wollte. Mit der Gründung der Nico Hüsch GmbH hat sich Nico Hüsch nach jahrelanger Vorbereitung seinen großen Traum erfüllt, denn heute kann er jeden Kunden frei und völlig unabhängig über die besten Möglichkeiten am Finanzmarkt informieren und beraten.