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Geld anlegen 2022: Was ist die beste Geldanlage momentan?

Autor: Nico Hüsch
Altersvorsorge-Aktienfonds-laptop-und-notizen

Wer sich heute, im Jahr 2022,  über seine Geldanlage ernsthaft Gedanken macht, wird um drei essentielle Fragen nicht herumkommen. 

  1. In was soll ich investieren?
  2. Was ist die beste Geldanlage momentan [2022]?
  3. Wie kann ich mein Geld möglichst sicher anlegen?

Aus meiner langjährigen Erfahrung als unabhängiger Finanzberater kann ich Ihnen versichern: Die Frage nach der besten Geldanlage momentan ist – wenn überhaupt – nur für Daytrader & Zocker relevant. Für langfristig orientierte Anleger ist sie eher zweitrangig. Wenn Sie ein Vermögen aufbauen und / oder für das Alter vorsorgen wollen, brauchen Sie dazu vor allem eines: ein passendes Finanzkonzept.

Weiterführende Themen über Geldanlage

Anlageklassen
FondspoliceVermögensabsicherungNiedrigzinsumfeld

gesetzliche Rentenversicherung

betriebliche Altersvorsorgeunabhängige FinanzberatungFinanzberatung für Unternehmen

nachhaltige Geldanlagen

Investieren in Megatrendsprivate Fondsauswahl von Nico HüschPortfolio der Kunden von Nico Hüsch

Gut zu wissen: Für ein passendes Finanzkonzept müssen Sie mindestens drei verschiedene Produkte kombinieren. Nur durch eine Kombination aus Notgroschen, Spardepot und Fondspolice erreichen Sie nach Kosten, Steuern und der Inflation die optimale Rendite – bei jederzeit ausreichender Liquidität!

Geldanlage 2022: Das Wichtigste in Kürze

  • Bei einer sicheren Geldanlage geht es um Ganzheitlichkeit (vgl. Grafik unten)
  • Wer im aktuellen Niedrigzinsumfelds Geld anlegen möchte, benötigt daher ein Finanzkonzept.
  • Die eigentliche Geldanlage passiert dabei über zwei verschiedene Dimensionen.
  • Die 1. Dimension umfasst Ihr Anlageportfolio: In was genau investieren Sie?
  • Das können z. B. Rohstoffe, Immobilien, Aktienfonds, Mischfonds, Kryptowährungen etc. sein.
  • Die 2. Dimension beschreibt den Durchführungsweg: Wie setzen Sie ihr Portfolio in die Tat um?
  • Errichten Sie Ihr Depot bei einer Bank (ETF-Sparplan), oder bei einer Versicherung (Fondspolice)?
  • In den allermeisten Fällen ist eine Kombination der verschiedenen Geldanlagen und Durchführungswege der richtige Weg.
  • Dabei können Sie mit einer Fondspolice – im Vergleich zu ETF-Sparplänen – deutlich flexibler wirtschaften und mehr Steuern sparen.
  • Dreh- und Angelpunkt jeder Geldanlage bleibt dabei immer Ihr Finanzkonzept.
  • Das wiederum hängt ganz besonders von Ihrer individuellen Lebenssituation ab – und damit von essentiellen Fragen wie z. B.: Warum möchten Sie Geld anlegen? Welche Sparziele wollen Sie erreichen? Wie lange möchten Sie Geld anlegen?…
Dieser Abbildung können Sie entnehmen, dass… 1. eine Fondspolice alleine kein sinnvolles Finanzkonzept für Ihren Vermögensaufbau sein kann; 2. die Fondspolice das renditestärkste Produkt Ihres Finanzkonzepts ist; 3. Sie immer einen unverzinsten Notgroschen zurückhalten sollten. 4; Sie für mittelfristige Sparziele ein defensives Spar-Depot bei einer Bank errichten sollten; und dass Sie 5. mit den richtigen Versicherungen Ihren Vermögensaufbau schützen können.

Geld anlegen: Wie? Wo? Warum?

So wichtig diese Fragen auch sind, um Geld sicher anlegen zu können, gibt es noch weitere, nicht unwesentliche Aspekte, die Sie bei Ihrer Geldanlage besser berücksichtigen. Anhand der folgenden Fragen, können Sie sehen, über welche Themen wir in diesem Beitrag zur Geldanlage noch zu sprechen kommen. Zudem geben Ihnen diese Fragen eine erste Orientierung, worüber Sie sich unbedingt ein paar Gedanken machen sollten – und zwar bevor Sie Ihr Geld anlegen:

  • Wie wird mein Geld angelegt? Welche Zinsen kann ich erwarten?
  • Welche Möglichkeiten der Geldanlagen gibt es?
  • Welche Kosten und Gebühren fallen beim Anlegen an?
  • Über welchen Zeithorizont will (oder soll) ich mein Geld anlegen?
  • Wie flexibel ist mein Produkt? Komm ich jederzeit an das Geld heran?
  • Kann ich mein Angespartes jederzeit problemlos vererben?
  • Welche Steuervorteile gibt es für die Zeit, in der Geld einzahle? (Ansparphase)
  • Welche Steuervorteile gibt es für die Zeit, in der ich Geld an mich auszahle? (Auszahlphase)
  • Was sind meine Absichten? Investiere ich in meine Altersvorsorge?
  • Will ich Vermögen aufbauen? Spare ich für eine Anschaffung? Oder eine bestimmte Lebensphase?

Warum Geld anlegen? Niedrigzinsphase! Negativzins!

Wenn Sie sich fragen, warum Sie ihr Geld überhaupt anlegen sollten, gibt es darauf eine einfache Antwort bzw. ein ganz bestimmtes Schlagwort: Niedrigzinsumfeld! Was genau ist damit gemeint? Wir befinden uns seit nun mehr als 15 Jahren in einem Niedrigzinsumfeld. Das merken Sie an den Zinsen, die Sie auf Ihrem Girokonto bekommen – nahe 0%! Das gleiche Problem haben die Versicherungsunternehmen, die Ihr Geld für Ihr Alter anlegen. Auf den Punkt gebracht heißt das

Rürup, Riester & betriebliche Altersvorsorge waren mal gute Anlageprodukte, sind es aber heute nicht mehr!

Mehr erfahren über die scheinbare Garantie bei Riester und co.?: Unter folgenden Links entlarve ich den Baustein „Garantie“ als das, was er in meinen Augen ist: Garantierter Wertverlust! Für besonders Interessierte gibt es [hier] genauere Ausführungen zum Thema “Garantie”: Wenn Sie die Hintergründe interessieren, klicken Sie bitte [hier]. Wenn Sie genauere Informationen zur Problematik mit der „Garantie“ der Versicherungen haben möchten, klicken Sie bitte [hier].

Aktienfonds zur Altersvorsorge bzw zum Vermögensaufbau?

Deshalb ist es ratsam, Aktienfonds für Ihren Vermögensaufbau zu nutzen: Richtig gemacht, ist das wesentlich sicherer als die “scheinbare Garantievon Riester und Co.! Denn selbst bei einem offensiven Portfolio, das nur aus Aktienfonds besteht, ist das Risiko, Verluste zu machen, recht gering – insbesondere ab einem Anlagehorizont von mehr als 12 Jahren.

Darstellung vom deutschen Aktieninstitut über die Wahrscheinlichkeit am Aktienmarkt Gewinne zu erzielen in Abhängigkeit von der Haltedauer.

Was sind die Anlageziele Ihrer Geldanlage?

Unabhängig davon, ob Sie Ihr Portfolio rein aus (offensiven) Aktienfonds oder aus (defensiven) Mischfonds zusammenstellen – oder ob Sie dem weitere Assetklassen wie z. B. Kryptowährungen hinzufügen –, sind die Ziele, die Sie mit Ihrer Geldanlage erreichen wollen, essentiell, um die passende Anlagestrategie zu entwickeln. Grob gesagt lassen sich Anlageziele in drei Kategorien einteilen:

  1. Kurzfristige Anlageziele (1 bis 3 Jahre): z. B. Urlaub, neue Waschmaschine etc.
  2. Mittelfristige Sparziele (3 bis 10 Jahre): z. B. Hochzeit, Auto, Weltreise etc.
  3. Langfristige Anlageziele (10 bis 30 Jahre): z. B. Altersvorsorge, Vermögensaufbau, Erbschaft etc.

Gut zu wissen: Für kurz- oder mittelfristige Sparziele eignet sich besonders ein Depot bei der Bank – z. B. mit einem eher defensiven ETF-Sparplan. Auf dieses Geld kann bei Bedarf relativ schnell zugegriffen werden. Sobald Sie ihre mittelfristigen Sparziele im Depot erreicht haben, verlagern Sie das Geld, das Sie sparen möchten künftig besser in Ihre Fondspolice. Sie ist der Motor im Finanzkonzept und erwirtschaftet die höchsten Renditen – über lange Zeiträume – durchschnittlich im Jahr etwa zwischen 6% und 12%!

Zudem zeigt Ihnen folgende Grafik wie sich Ihr Finanzkonzept immer wieder anpasst – durch die verschiedenen Lebenssituationen, die Sie als Anleger durchlaufen:

Wenn die Sparziele im Depot und im Notgroschen erreicht sind, liegt der Fokus zu 100 % auf der Fondspolice. Während der Auszahlphase wird im Depot in der Fondspolice umgeschichtet: in risikoarme Anlageklassen (z.B. Anleihen).

Anlagedauer: Wie lange wollen Sie Geld anlegen?

Anlageziele wie Anlagedauer greifen bei der Geldanlage also Hand in Hand. Und wenn Sie Ihr Geld sicher anlegen möchten, ist ein langer Anlagehorizont im Grunde das Beste, was Sie dafür tun können. Wenn Sie sich die historischen Renditen bekannter Indizes wie z.B. den DAX oder den MSCI World der letzten 20 Jahre oder gar 40 Jahre genauer ansehen, stellen Sie fest: Egal zu welchem Zeitpunkt Sie mit dem Sparen begonnen haben, die durchschnittliche Renditen liegen zwischen 7 % und 10 %.

Ist der Sparzeitraum lange genug, können sogar weltweite Finanzkrisen (z. B. die Immobilienkrise von 2008) einfach ausgesessen werden. Im Finanzjargon spricht man diesbezüglich auch vom Prinzip Buy-and-Hold.

Geld sicher anlegen? Sichere Geldanlagen sind demnach kein Geheimnis und erschließen sich längst nicht nur einer kleinen Elite an Börsianern, die an der Wallstreet oder der Londoner City angesiedelt sind. Jeder Mensch kann heute seine Geldanlage bequem von zu Hause online organisieren. Um die Sicherheit beim Geld Anlegen zu maximieren (und Verluste zu vermeiden) bedarf es jedoch zweier Dinge:

  1. Einen möglichst langen Sparhorizont (12 Jahre und mehr).
  2. Das Befolgen essentieller Grundregeln beim Investieren.

Grundlagen beim Investieren: Tipps für Anfänger & Fortgeschrittene

Im Folgenden haben wir die wichtigsten Grundregeln, die sie beim Investieren beachten sollten gesammelt und erläutern jeweils in Stichpunkten, worum es bei diesen Anlagetipps explizit geht.

# 1 Schulden tilgen

  • Schuldentilgung hat Vorfahrt.
  • Kredite haben i.d.r. mehr Zinsen, als Sie durch Ihre Geldanlage erwirtschaften können.
  • Bauen Sie ihre Schulden also zuerst ab, bevor Sie Geld anlegen.
  • Vergessen Sie dabei nicht: Einen Kredit abzubezahlen, ist auch eine Form der Geldanlage.

# 2 Vermögenswerte kennen

  • Der Blick auf einzelne Anlagebeträge ist irreführend.
  • Sie sollten daher Ihre gesamten Vermögensverhältnisse kennen und in Betracht ziehen.
  • Neben dem Arbeitsverhältnis und Gehalt gehören dazu auch Bausparverträge, Erbschaften etc.
  • Als Faustregel gilt: Erst das “Gesamtvermögen” betrachten, dann Sparbeträge definieren.

# 3 Aktien bedeuten mehr Renditechancen

  • Seit der Dotcom-Blase genießen Aktien in Deutschland einen (zu Unrecht!) schlechten Ruf.
  • Viele Anleger haben damals insbesondere durch Telekom-Aktien viel Geld verloren.
  • Andererseits lassen sich mit Aktienfonds solche Verlustrisiken durchaus vermeiden.
  • Aktien sind sicherer als viele denken: Natürlich nur mit Blick auf lange Anlagehorizonte und eine breite Streuung (nur Telekom-Aktien sind eben keine Diversifikation!)

# 4 Lange Anlagehorizonte bedeuten weniger Risiko

  • Die Zeit heilt alle Wunden?
  • Was Finanzkrisen anbelangt, trifft dieser Ausspruch tatsächlich zu!
  • Selbst wenn Sie auf 200 Jahre Finanzgeschichte blicken, haben sich die Märkte nach jedem Krieg und jeder Krise irgendwann wieder erholt.
  • Für Anleger bedeutet das konkret: Wer sein Geld für mehr als 12–15 Jahren an den Aktienmärkten anlegt – und in Krisenzeiten nicht verkauft! – erwirtschaftet schlussendlich eine Rendite.

# 5 Breite Streuung (Diversifikation) schützt vor Verlusten

  • Breit gestreut, nie bereut”, lautet eine Börsenweisheit. 
  • Eine Faustregel beim Investieren ist die Diversifikation, also die Streuung von Aktien, Anleihen usw.
  • Einzelaktien sind nur etwas für “Zocker”. Wer in Fonds investiert, streut das Risiko!
  • Durch Diversifikation können Sie starke Schwankungen an den Märkten ausgleichen und mehr Ruhe in Ihre Geldanlage bringen.
  • Der Nobelpreisträger Harry Markowitz sagte  hierzu: “Lege nicht alle Eier in einen Korb.

# 6 Kosten sinnvoll vergleichen

  • Bei den Kosten gilt: genau hinschauen, denn der Teufel steckt in vielen Details.
  • Beim Bankdepot gibt es u. A.: 1. Depotkosten 2. Ausgabeaufschlag 3. Fondskosten etc.
  • Bei der Fondspolice gibt es u. A.: 1. Abschlusskosten 2. Vertragskosten 3. Laufende Kosten etc.
  • Erst wenn Sie alle (vertraglich vereinbarten) Kosten zusammen nehmen erhalten Sie die Effektivkostenquote!
  • Diese Quote ist wichtig: Denn damit haben Anleger eine gesetzlich regulierte Vergleichsgröße, anhand derer sie Kosten schnell und einfach vergleichen können.
  • Warum sind die Gesamtkosten so wichtig? Sie beeinflussen deutlich die Rendite!

Experten-Tipp: Vertrauen Sie nie irgendwelchen Zahlen in den Vertragsunterlagen. Oft wissen Sie nicht, ob die Werte, die Ihnen präsentiert werden, nach Bruttomethode oder nach Nettomethode angegeben sind. Suchen sie daher immer nach der Effektivkostenquote in Ihren Antragsunterlagen. Darin befinden sich alle Kosten in Prozent ausgedrückt. Nur diese Zahl ist gesetzlich reguliert und ist somit eine verlässliche Größe für echte Vergleiche.

Geldanlage 2022: Welche Möglichkeiten gibt es?

Wenn Sie diese Grundlagen befolgen, steht einer erfolgreichen Geldanlage nichts mehr im Weg. Möglichkeiten, um Geld anzulegen gibt es jedenfalls genug. Auch wenn wir von einigen Möglichkeiten dringend abraten, zählen wir der Vollständigkeit Halber die Wichtigsten einmal auf.

Lese-Tipp: Wenn Sie ausführlichere Informationen über diese und andere Anlageklassen möchten, finden Sie unter folgendem Link einen sehr ausführlichen Beitrag über: Assetklassen.

Möglichkeiten, um Geld anzulegen – auf einen Blick

Aktienfonds / ETF-Sparpläne– Aktien sind Wertpapiere und machen dem Besitzer zum Anteilseigner eines Unternehmens. 
– Über den Aktienkurs nimmt man also an der Entwicklung des Unternehmenswerts teil.
– Bei steigendem Aktienkurs fahren Anleger Gewinne ein, bei fallenden Kursen machen sie Verluste.
Anleihen
(Rentenmarkt)
– Staaten (oder Unternehmen) geben Anleihen aus –> zu einem festen Zinssatz, für eine gewisse Laufzeit und beschaffen sich so neues (Risiko-)Kapital.
– Anleihen sind ähnlich wie ein Kredit: Als Besitzer von Anleihen sind Sie der Gläubiger und der Staat der Schuldner.
– Staatsanleihen werden mit einem festen Zinssatz (“Coupon”) verzinst und gelten (je nach Staat) allgemein als sicher.
Immobilien– Der Kauf einer einzelnen Immobilie als Anlageprodukt ist immer mit einem Klumpenrisiko behaftet. 
– Wer sein gesamtes Vermögen in nur ein Eigenheim investiert, kann sein Vermögen nicht mehr breit diversifizieren –> eine Grundvoraussetzung einer erfolgreichen Geldanlage. 
– Mit Immobilien-ETFs bzw. REIT-Indexfonds ist das anders, da in viele Immobilien gleichzeitig investiert wird.
Edelmetalle (Gold)– Als “Krisenmetall“ genießt das Edelmetall Gold z.B. einen guten Ruf bei deutschen Anlegern.
– Dabei ist Gold keineswegs ein sicheres Investment, denn das Edelmetall ist stark volatil und verzeichnete in der Vergangenheit auch lange Verlustphasen.
– Inflationsbereinigt bewegt sich die historische Wertentwicklung von Edelmetallen um die Nulllinie herum. 
– In der jüngsten Vergangenheit waren aber bei einigen Metallen (z. B. Palladium, Rhodium) hohe Renditen möglich.
Sparbuch / Girokonto
(Geldmarkt)
– Spareinlagen sind etwa Tagesgeldkonten sowie Festgeldkonten. 
– Der große Vorteil dabei war und ist, dass das Geld bei deutschen Banken sicher ist. 
– Prinzipiell ist ein Tagesgeldkonto weniger riskant als ein Investment in Aktien oder Anleihen, doch aufgrund der niedrigen Zinsen hat man derzeit keine Aussicht auf Rendite.
Kapitalbildende Lebensversicherung– „Eine Kapital-Lebensversicherung zur Altersvorsorge ist legaler Betrug.“ –> laut Verbraucherschutz.
– Das Landgericht Hamburg hat dem zugestimmt. (AZ: 74 047 / 83, LG Hamburg)
– Bis heute darf jeder diesen Satz aussprechen, weil er nach juristischer Prüfung eben als wahr gilt.
– Daher lautet unsere Empfehlung: Besser Finger weg – Garantien hin oder her.
Hier können sie alle Details nachlesen
Rürup– Die Basisrente, umgangssprachlich als Rürup-Rente bezeichnet, wurde 2005 in Deutschland als steuerlich begünstigte Form der privaten Altersvorsorge eingeführt.
– Wegen ihrer steuerlichen Behandlung gilt die Basisrente als günstige Alternative, insbesondere für Personen, die keine Riester-Rente in Anspruch nehmen können.
– Für 99% unserer Kunden lohnt sich die Rürup-Versicherung, mit Blick auf inflationsbereinigte Rendite, eher nicht.
Riester– Die Riester-Rente ist eine durch staatliche Zulagen und durch Sonderausgabenabzug geförderte, grundsätzlich privat finanzierte Rente in Deutschland.
– Die Bezeichnung „Riester-Rente“ geht auf Walter Riester zurück, ein ehemaliger Bundesminister für Arbeit.
– Auch wenn es sich hierbei um staatlich geförderte Altersvorsorgeverträge handelt, lohnt sich “riestern” heutzutage so gut wie nicht mehr.
Betriebliche Altersvorsorge– Im Unterschied zur privaten Altersvorsorge zahlt der Arbeitnehmer also seinen Beitrag nicht selbst ein, sondern überlässt dies dem Arbeitgeber.

Weitere Möglichkeiten zur Geldanlage? Weitere – und derzeit stark nachgefragte – Möglichkeiten zur Geldanlage sind P2P-Kredite und Kryptowährungen sowie eine neue Spielart digitaler Währungen: NFT (Non-Fungible Tokens) genannt.

Geldanlagen, die Sie 2022 besser meiden: Rürup, Riester & co.

Wie in der obigen Tabelle schon vermerkt wurde, gibt es einige Altersvorsorgeprodukte, die man wirklich nicht (ohne Weiteres) empfehlen kann. Dazu gehören insbesondere… 

Allen Garantie-Versprechen zum Trotz: Für 99% unserer Kunden lohnen sich diese Altersvorsorgeprodukte NICHT. Über die wenigen Ausnahmefälle, bei denen sich Rürup, Riester und die betriebliche Altersvorsorge noch lohnen, erfahren Sie hier mehr? Warum die Beitragsgarantien kein guter Deal sind, erfahren Sie hier.

Altersvorsorge mit Finanzkonzept
Egal ob zum Vermögensaufbau oder zur Altersvorsorge: Mit einem ganzheitlichen Finanzkonzept blicken Sie positiv in die Zukunft der Finanzmärkte, egal was kommt!

Nico Hüsch über veraltete Geldanlagen

„Es spricht absolut nichts mehr für die veralteten Finanzprodukte wie kapitalgedeckte Lebensversicherungen, betriebliche Altersvorsorge, Rürup- oder Riester-Verträge mit Garantiebaustein. Wer für das Alter vorsorgen möchte, sollte daher auf kapitalmarktorientierte Anlagen setzen. Schließlich sollen Geldanlagen Rendite bringen – und das inflationsbereinigt nach der Steuer!“

– Nico Hüsch, Geschäftsführer

Geldanlagen, die 2022 sinnvoll sind: Aktien, Aktienfonds, ETF …

Nach Steuern und nach Inflation ist eine Geldanlage in Aktien derzeit die beste Chance, die Sie haben, um auf lange Sicht ernst zu nehmende Renditen zu erwirtschaften. Wir haben ja eingangs in diesem Artikel schon gezeigt, dass die historische Wahrscheinlichkeit, mit Aktienfonds am Aktienmarkt Gewinne zu erzielen, überraschend hoch ist. Besonders wenn Sie…

  1. Ihr Geld am Aktienmarkt über lange Zeiträume anlegen.
  2. Ihre Geldanlagen diversifizieren (breit streuen).

Diversifikation innerhalb und zwischen Assetklassen? Beim Thema Diversifikation gilt: Ein diversifiziertes Portfolio muss nicht zwangsläufig verschiedene Anlageklassen – z. B. Aktien, Anleihen und Rohstoffe – enthalten. Anleger können auch innerhalb einer Assetklasse diversifizieren. Dabei geht es darum, dass man z. B. in viele Aktien (weltweit) gleichzeitig investiert, anstatt alles nur auf ein Unternehmen zu setzen. Am einfachsten geht das über aktive oder passiv gemanagte Fonds!

Aktive Aktienfonds oder passive ETF-Aktienfonds?

Das Trendthema der letzten Jahre im Bereich der Geldanlage für Privatpersonen sind die Exchange-Traded Fund (kurz: ETF, Deutsch: passive Aktien-Indexfonds). Es gibt aber auch viele ETF für andere Assetklassen.

Gut zu wissen: Das Prinzip ist einfach: Man kauft keine einzelnen Aktien mehr, sondern einen ganzen Index. Ein Beispiel: Wenn Sie einen Dax-ETF kaufen, dann investieren Sie in alle 30 Unternehmen aus Deutschland, die im Dax gelistet sind. Der Wert Ihres ETF folgt immer dem Wert des Index. Das funktioniert automatisiert, es ist kaum Personal notwendig. Deswegen können ETF zu deutlich niedrigeren Kosten gehandelt werden, als aktive Investmentfonds, bei denen Fondsmanager kalkulierte Entscheidungen treffen.

Die aktuell starke Nachfrage nach ETF-Investments führt leider oft zu dem Missverständnis, aktiv gemanagte Fonds taugen im Jahr 2022 nicht (mehr) zur Geldanlage. Das kann so aber nicht im Raum stehen bleiben, denn beide Finanzprodukte – aktive & passive Fonds – haben Vor- wie Nachteile.

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Vor- & Nachteile – ETF & aktiv gemanagte Aktienfonds

Die Vor- und Nachteile eines ETF im Vergleich zu einem aktiv gemanagten Aktienfonds sind:

  • Die Geldanlage in einem computergesteuerten ETF ist nicht nur günstig, sondern bringt in den meisten Fällen auch eine gewisse Diversifizierung mit sich.
  • Die Gestaltungsmöglichkeiten für ein ganzheitliches Anlage-Portfolio sind allerdings beschränkt. Vor allem in Nischenmärkten oder weniger strukturierten Wirtschaftsmärkten wie den asiatischen Raum empfiehlt sich die Anlage in einen ETF oft nicht.
  • In einem guten Finanzkonzept gibt es auch bei den aktiven Fonds keine Ausgabeaufschläge und die Fondskosten werden durch Kick-Backs der Fondsgesellschaft reduziert.
  • Insgesamt sind beide Anlagemöglichkeiten zu empfehlen. 
  • Bei beiden gilt: Wichtig ist, dass Sie sich als unerfahrener Anleger bei der Erarbeitung Ihres Finanzkonzepts professionell beraten lassen. 
  • Ob das Portfolio letztendlich aus den richtigen ETF oder den richtigen aktiven Fonds oder beidem besteht, ist dann gar nicht mehr so wichtig.
  • Für meine Kunden kombiniere ich oft die Vorteile von ETF mit denen von aktiv gemanagten Fonds.

Gibt es auch Kritik an ETF?

Wenn Sie auf der Suche nach Kritik an ETFs sind, dann habe ich hier für Sie zwei Themen ausgearbeitet, die bisher wenig in der Presse behandelt worden sind:

Thema 1: Die meisten ETF nach der Marktkapitalisierung der Märkte ihre Geldanlagen festlegen. Das halte ich für falsch. Es ist viel schlauer in Zukunftsmärkte zu investieren, da Wachstum letztlich Kursentwicklung bedeutet und die Marktgröße an sich (Marktkapitalisierung) weniger wichtig ist.

Thema 2: Viele aktive Fondsmanager schlagen den Index nicht. Doch dafür gibt es nachvollziehbare Gründe. Ganz viele als „aktiv“ geführte Fonds haben kein aktives Fondsmanagement. Wenn ein Fondsmanager das Portfolio von 20 Fonds einer Beispiel-Bank auswählt und einmal im Jahr ein paar Änderungen vornimmt, sind diese 20 Fonds „aktiv“. 

Gut zu wissen: Es ist bemerkenswert, dass nur ca. 2% der aktiven Fonds überhaupt ein aktives Management im eigentlichen Sinne durchführen können, da diese über ausreichend verwaltetes Vermögen verfügen, um die Arbeit richtig zu machen. Wenn Sie diese Themen genauer interessieren, klicken Sie bitte [hier].

Wieso ist im Aktienmarkt eine langfristige Rendite von 7% pro Jahr realistisch?

Ihre private Altersvorsorge ist in aller Regel eine langfristige Geldanlage. Sie kommen also am Aktienmarkt nicht vorbei, wenn Sie es richtig machen wollen!

Der DAX vereint die 30 größten Unternehmen Deutschlands in einem Index. Auf der rechten Achse sehen Sie das Jahr des Ankaufs und auf der unteren Achse sehen Sie das Jahr Ihres Verkaufs der Dax-Anteile. Demnach sind die weiß gestrichelten Diagonalen Linien, die ein wenig wie Treppen aussehen, die Haltedauer insgesamt.

Was sagt Ihnen diese Grafik?

Dem Dax-Renditedreieck können Sie Folgendes entnehmen: 

  • Farblich sehen Sie rote Kästchen für ein negatives Jahr (negative Rendite), weiße für ein neutrales Jahr und grüne für ein positives  (positive Rendite) Finanzjahr.
  • Erkennen Sie, dass Sie nach 20 oder 30 Jahren Haltedauer des DAX immer eine sehr gute Jahresrendite um die 6-8% erzielt hätten? 
  • Dabei ist es vollkommen egal, wann Sie gekauft oder verkauft haben. Wichtig ist nur, dass Sie die Anteile lange genug halten.
  • Die Haltedauer wird auch der der Anlage-Zeithorizont genannt, der bei einer Geldanlage für den langfristigen Vermögensaufbau das Wichtigste ist. 
  • Für einen Altersvorsorgevertrag gibt es also keine bessere Geldanlage als den Aktienmarkt.
  • Die Renditen sind also hervorragend! Aber wie sicher ist diese Geldanlage mit Aktienfonds?
  • Kennen Sie die Bezeichnung “Betongold” für Immobilien? Auch Aktien sind, im richtigen Finanzprodukt,  “Betongold“. 
  • Auch Unternehmen haben Immobilien, und darüber hinaus noch jede Menge Know-How, Patente, langfristige Kundenverträge, tausende Mitarbeiter etc.
  • Ein breit aufgestelltes Portfolio aus Aktienfonds, das vielleicht 200 der größten Unternehmen der Welt aus allen Ländern und allen Branchen beinhaltet – kann langfristig nicht stark fallen
  • Diese Unternehmen produzieren doch Produkte, die die Menschheit braucht: Infrastruktur, Strom, Nahrung, Wasser, Transport und so weiter.

Finanzkonzept-Effekt?

Schauen Sie sich dazu gerne dieses Video an – dort wird dieser “Finanzkonzept-Effekt” im zweiten Teil des Videos nochmal ausführlich für Sie erklärt!

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Übrigens: Bisher musste ich noch keinem wirklich vermögenden Kunden erklären, dass eine Geldanlage im Aktienmarkt sinnvoll ist. Diese Leute tun dies seit Jahrzehnten und geben das Wissen innerhalb ihrer Familie weiter. Diese vermögendsten 10 % der Bundesbürger investieren nicht in den Aktienmarkt, weil Sie vermögend sind. Sie sind vermögend, weil sie seit langem ihre finanziellen Überschüsse im Aktienmarkt investieren!

Wo soll ich 2022 Geld investieren: Bankdepot oder Fondspolice?

Auch wenn Sie den Begriff Fondspolice noch nicht gehört haben, möchten wir Sie an dieser Stelle auf Die Vorteile – insbesondere gegenüber einem ETF-Sparplan bei einer Bank (Bankdepot) – hinweisen.

Unterschied zum ETF-Sparplan?: Eine Fondspolice, auch fondsgebundene Ren­ten­ver­si­che­rung genannt, kombiniert einen Sparplan aus Aktienfonds (ETFs) oder Mischfonds (z. B. Aktien & Anleihen) mit einem Versicherungsvertrag. Der wichtigste Unterschied zu einem ETF-Sparplan besteht darin, dass man bei der Fondspolice kein Depot bei einer Bank hat , sondern bei einer Versicherung – zwar ohne Garantien, aber eben mit den Vorteilen eines Versicherungsprodukts.

Vorteile der Fondspolice

Die drei schlagenden Argumente der fondsgebundenen Rentenversicherung lauten:

  1. mehr Flexibilität – durch Steuerersparnisse in der Ansparphase
  2. mehr Planungssicherheit – durch Vertragsschutz
  3. mehr Steuerersparnisse – durch die 62+12-Regel

Das Ergebnis ist unter Einbeziehung der Inflation, der Kosten und der zu erwartenden Steuern, eine deutlich stärkere Rendite für Ihren Vermögensaufbau!

Warum mehr Flexibilität? Da Sie ihr Fondspolice-Depot bei einer Versicherung errichten, gelten andere Spielregeln wie bei einem klassischen ETF-Sparplan oder Aktien-Depot bei einer Bank. So können Sie während der gesamten Laufzeit Ihrer Fondsrente jederzeit Umschichtungen in Ihrem Depot vornehmen – ohne Steuerbelastung.

Wie sicher ist eine Fondspolice?

Was bei anderen Formen der Geldanlage gilt, gilt auch bei der fondsgebundenen Rentenversicherung mit Aktienfonds: Je länger die Laufzeit der Fondspolice ist, desto eher können Marktschwankungen sowie Verluste ausgeglichen werden. Um kurzfristige Marktschwankungen aushalten zu können, gibt es – als Teil Ihres Finanzkonzepts – den Notgroschen und das weniger schwankende Spar-Depot bei der Bank.

Wie ist ein sicheres Anlageportfolio aufgebaut? Auch die besten Fonds der Welt helfen Ihnen nicht weiter, wenn Sie nicht das passende Finanzkonzept für sich gefunden haben. Die Fonds sind nur die berühmte “Spitze des Eisbergs”.

Sichere Geldanlage? Nicht ohne ein Finanzkonzept!

Die Notwendigkeit eines Finanzkonzepts können Sie anhand folgender Grafik nachvollziehen:

Die drei Bausteine Ihres Finanzkonzepts 

Damit sich Ihre Fondsrente auf jeden Fall für Sie auszahlt, sollte Ihr Finanzkonzept mindestens aus diesen drei Bausteinen bestehen:

  1. Notgroschen
  2. Bankdepot (z. B. defensivere Mischfonds) 
  3. Fondspolice (Aktienfonds)

Zusätzliche private Versicherung? Aus Erfahrung wissen wir: Manche Schicklsalsschläge können mit den finanziellen Mitteln aus Notgroschen und Bankdepot nicht abgefedert werden. Ihr Vermögen sichern Sie daher mit den wichtigsten Versicherungen ab. Grundsätzlich sollten Sie wirklich nur die für Sie relevanten Versicherungen abschließen und dann das beste Angebot am gesamten Versicherungsmarkt finden. Eine Übersicht zu den sinnvollen Versicherungen finden Sie [hier].

Notgroschen als Teil der Geldanlage

Die Notwendigkeit des Notgroschens ist einfach erklärt. Mal angenommen Ihre Waschmaschine oder Ihr Auto  geht kaputt. Dann sollte es als selbstverständlich gelten, dass Sie für die Reparatur oder Neuanschaffung nicht auf Ihr Erspartes – in dem Fall Ihre Vermögens- oder Rentenvorsorge – zugreifen müssen.

Wir empfehlen unseren Kunden…

  • mindestens 5.000 Euro,
  • oder 2 bis 3 Netto Gehälter,
  • oder eine “Wohlfühlsumme”

Bankdepot für mittelfristige Sparziele

Das Bankdepot ist deshalb wichtig, weil wir davon ausgehen, dass jeder Mensch im Leben auch mittelfristige Ziele verfolgt – und nicht alles, was er spart, in ein Finanzprodukt mit einem langfristigen Anlagehorizont (15 bis 30 Jahre und mehr) stecken möchte. Für mittelfristige Sparziele eignet sich dann besonders ein Depot bei der Bank – z. B. mit einem eher defensiven ETF-Sparplan. Auf dieses Geld kann bei Bedarf relativ schnell zugegriffen werden, zum Beispiel:

  • Autokauf
  • Immobilienkauf
  • Renovierungen
  • Hochzeit
  • und für sonstige mittelfristige Sparziele in 10 Jahren und weniger

Gut zu wissen: Für den mittelfristigen Anlagehorizont (3-10 Jahre) empfiehlt sich ein Mischfonds.

Mittleres Sparziel erreicht und nun? Sobald Sie ihre mittelfristigen Sparziele im Depot erreicht haben, können Sie das Geld, das Sie weiterhin ansparen möchten, einfach verlagern und künftig in ihre Fondspolice einzahlen. Sie ist der Motor in ihrem Finanzkonzept und erwirtschaftet die höchsten Renditen – über lange Zeiträume!

Fondspolice als Motor Ihrer Geldanlage

Die Einzahlungen in die Fondspolice werden dem Profil des Anlegers entsprechend in renditestarke Fonds investiert. Je nach Risikoprofil empfehlen wir unseren Kunden zwischen 5 und 7 Fonds. Realistische Rendite betragen durchschnittlich im Jahr zwischen 6% und 12%: Das ist der Motor, der Ihr Vermögen über lange Zeiträume wachsen lässt. 

Ob dabei ein Mix aus verschiedenen Assetklassen für Sie in Frage kommt, ob Sie einen Mischfonds (Aktien und Anleihen) auswählen, oder ob Sie nur in Aktienfonds investieren, hängt zum größten Teil von folgenden Faktoren ab:

  1. Ihrer finanziellen Situation (Erbe, Beruf, Einkommen, etc.)
  2. Ihrem persönlichen Risikoprofil
  3. Ihren Anlagehorizont
  4. Last but not least: Ihr Alter & Beruf (Sind Sie Student? Berufseinsteiger? Pensionär? usw.) 

Wenn Sie mehr dazu erfahren möchten, empfehle ich Ihnen – über folgenden Link – unseren ausführlichen Beitrag über die Fondspolice zu lesen. Dort bleiben keine Fragen unbeantwortet.

Für wen ist welche Geldanlage wann sinnvoll?

Geldanlage 2022 für …

Studenten– Studenten sind zwar dafür bekannt, dass sie meistens von der “Hand in den Mund” leben (müssen).
– Falls viele dabei übersehen: Schon mit kleinen monatlichen Sparraten von etwa 50 Euro kann man ernsthaft Geld anlegen. (Die Sparrate aufstocken kann man später immer noch.)
– Je früher Auszubildende oder Studenten damit anfangen, desto mehr profitieren sie am Ende vom Zinseszinseffekt.
Frauen– In letzter Zeit wird unglaublich viel publiziert zum Thema Geldanlage für Frauen.
– Das Ganze firmiert unter dem Begriff: Female Finance.
– Ein wichtiger Grundsatz wird dabei gerne außer Acht gelassen: Frauen fehlt es nicht an Wissen –> und sie legen Ihr Geld natürlich nicht anders an als Männer.
– Unabhängig von Geschlecht, Herkunft usw.: Eine sichere Geldanlage mit guten Renditechance im Aktienmarkt basiert auf einem Finanzkonzept. Punkt.
Berufseinsteiger– Berufseinsteiger haben viel Zeit –> bis zur Rente und darüber hinaus, um ihr Geld langfristig anzulegen.
– Da sie über die Jahre mit stetig steigenden Gehältern rechnen dürfen, bringen Berufseinsteiger ideale Voraussetzungen für eine renditeorientierte Geldanlage mit.
– Die Sparraten können sukzessive erhöht werden –> und das bei einem langfristigen Sparhorizont von 30 Jahren und mehr.
Fakt ist: In 30 Jahren (bei 6 % Rendite) würde sich ihr eingesetztes Kapital in etwa verdreifachen –> und dabei sind 2% Inflation bereits eingerechnet!
Unternehmer & Selbstständige– Gerade für Unternehmer & Selbstständige ist ein individuelles Finanzkonzept entscheidend für eine finanziell erfolgreiche Zukunft.
– Nur wenn ein solides Finanzfundament vorhanden ist, kann man sich voll und ganz auf sein Unternehmertum konzentrieren.
– Eine unabhängige Finanzberatung für Unternehmer kann Ihnen dabei den Großteil der Arbeit abnehmen und sie transparent beraten.
Best Ager (50+)– Wer Ende 40 oder Anfang 50 mit dem Sparen anfängt, hat deutlich weniger Zeit als ein Student oder Berufsanfänger.
– Deshalb ist ein defensiveres Portfolio (z. B. Aktienfonds & Anleihen) bei der Fondsauswahl in vielen Fällen ratsam.
– Das passende Finanzkonzept hängt aber auch bei “Best Ager” maßgeblich von der individuellen finanziellen Situation ab.
– Das Gute ist: Mit einer Fondspolice bleiben sie maximal flexibel bei der Geldanlage.
Millionäre– Millionäre in Deutschland verfügen durchschnittlich über ein Vermögen (Brutto) von circa drei Millionen Euro.
– Viele legen ihr Geld als Betriebsvermögen an, setzen also auf Vermögensgegenstände in einem betrieblichen Kontext.
– Weiterhin sind Immobilienanlagen bei Millionären sehr beliebt.
– Um die Sicherheit sowie Renditechancen der Geldanlage zu erhöhen, ist ein passendes Finanzkonzept essentiell.
Pensionäre / Rentner– Viele Senioren nehmen den Eintritt in die Rentenphase als einschneidend wahr, weil ein finanzieller Umbruch bevorsteht.
– Um auch in dieser Lebensphase, das Geld sinnvoll anlegen zu können, braucht es ein Finanzkonzept.
– Dazu gehört es, die finanzielle Situation zu analysieren, die Einkünfte aus der Rente abzusichern und Anlageziele zu bestimmen: Erst dann findet man die passende Geldanlage
Kinder (Sparpläne)– Eltern können für Ihre Kinder quasi ab Geburt Sparpläne einrichten –> bei der Bank (ETF-Sparplan) oder bei einer Versicherung (ETF-Police).
– Kinder profitieren logischerweise von sehr langen Sparhorizonten (50 bis 60 Jahren und mehr!).
– Selbst mit kleinsten Beträgen, von etwa 25 bis 50 Euro monatlich, können so über lange Zeiträume nennenswerte Vermögen aufgebaut werden –> dem Zinseszinseffekt sei dank!

Zinseszinseffekt “das achte Weltwunder?” Albert Einstein bezeichnete den Zinseszinseffekt als achtes Weltwunder. Den Effekt können Sie selbst mit jedem x-beliebigen Zinseszinsrechner online nachprüfen. Übrigens ist auch der Börsen-Guru Warren Buffett der Ansicht, dass der Effekt des Zinseszins zum wichtigsten Erfolgsfaktor beim Investieren gehört. Selbst mit kleinen Sparraten können Sie mit der richtigen Geldanlage bei langen Sparphasen ein “Vermögen” aufbauen.

Anlagestrategie & Fondsauswahl: In was Investieren?

Wenn Sie also Ihr Finanzkonzept entsprechend bei einem unabhängigen Makler mit den richtigen Produkten erarbeitet haben, geht es endlich an Ihre Fondsauswahl. Sie können sich natürlich auf Ihren Berater oder auf die Ratschläge von Internetseiten verlassen. Aber Sie können sich auch ein paar eigene Gedanken zu Ihrem Anlageportfolio machen. Denn es ist gar nicht so schwer.

Schritt 1: Asset Allokation

  1. Sie überlegen sich eine sinnvolle Asset-Allokation (Deutsch: Vermögensverteilung). 
  2. Sie entscheiden dabei quasi, ob Sie in Aktienfonds aus bestimmten Ländern, Kontinenten oder auch Branchen vermehrt investieren wollen, oder eben nicht. 
  3. Sie könnten auch einfach in die größten Unternehmen der ganzen Welt zu gleichen Teilen investieren. 
  4. Sie könnten auch mehr in die Länder investieren, die eine große Wirtschaftsmacht haben und weniger in die kleineren Länder: Das wäre eine Gewichtung nach Marktkapitalisierung
  5. Auch beliebt ist eine Gewichtung nach dem Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP).
  6. Grundsätzlich ist es immer empfehlenswert, möglichst breit auf der gesamten Welt mit seinen Anlagen aufgestellt zu sein. 
  7. Sie sollten in Ihren Fonds mindestens 150 Einzelunternehmen vertreten haben. 
  8. Außerdem ist es wichtig zu bedenken, dass für Ihre positive Rendite Ihres Anlageportfolios (also die Gesamtheit aller Anlagen) entscheidend ist, dass Sie in Unternehmen investiert sind, die Wachstum erreichen und somit eine Kurssteigerung.

Nico Hüsch über Asset Allokation

„Natürlich müssen Sie diese Entscheidungen nicht alleine treffen. Es ist ratsam, Experten zu Rate zu ziehen. Ich möchte an dieser Stelle nur verdeutlichen, dass jeder Sparer im Aktienmarkt sich ein gewisses Grundverständnis der Marktmechanismen aneignen sollte. Und es ist auch nicht schwer, wie ich im Folgenden zeige, wenn ich mein persönliches Anlageportfolio vorstelle.“

– Nico Hüsch, Geschäftsführer

Schritt 2: Fondsauswahl

  1. Wenn Sie sich Ihrer gewünschten Asset-Allokation bewusst geworden sind, wählen Sie die richtigen Fonds aus: Sie sollten drei bis zehn verschiedene Fonds auswählen. 
  2. Alle Ihre Fonds zusammen sollten dann entsprechend Ihrer zuvor gewählten Vermögensverteilung investieren. Dann stimmt Ihr Anlageportfolio. 
  3. Das klingt komplizierter als es ist. Im Internet finden sie gute Vergleichsmöglichkeiten
  4. Sie können einzelne Fonds auswählen und alle zusammen als Portfolio betrachten. Das funktioniert zum Beispiel auf morningstar.de, capinside.com oder fondsweb.de
  5. Achten Sie auf eine gute Bewertung durch die Ratingagenturen und auf die Fondsgröße, die mindestens 300 Millionen Euro verwaltetes Vermögen betragen sollte, damit ein echtes aktives Management möglich ist. 
  6. Wenn Sie sich für passive ETF entschieden haben, finden Sie auf justetf.com, extraetf.com und finanzwesir.com eine gute Vorauswahl von kostengünstigen Fonds und ganzen Portfolios. Natürlich gibt es auch viele weitere vernünftige Informationsquellen.
  7. Auch diesen Schritt sollten Sie als unerfahrener Anleger nicht allein machen.

Nico Hüsch über Fondsauswahl

„Wenn Sie sich in die Thematik etwas einarbeiten, können Sie leicht einen Großteil der am Markt agierenden Versicherungsverkäufer als das entlarven, was sie eigentlich sind: Geldanlage-Amateure.Die Deutschen arbeiten im Jahr 1.647 Stunden, um Geld zu verdienen. Wieso beschäftigen sich nicht alle auch ein paar wenige Stunden im Jahr damit, ihr Geld sinnvoll anzulegen, um ihr Geld zu vermehren?“

– Nico Hüsch, Geschäftsführer

Geldanlage von Nico Hüsch: sein persönliches Anlageportfolio

Wenn Sie mehr wissen wollen zur Erarbeitung einer Asset-Allokation oder zur richtigen Fondsauswahl, zeigen wir Ihnen hier gerne wie das Ganze konkret bei Nico Hüsch persönlich abläuft:

Auch wenn es viele Möchtegern-Finanz-Gurus da draußen gibt – Eines möchten wir vorweg klarstellen:

– Niemand kann voraussagen, ob nächstes Jahr eine große Weltwirtschaftskrise die Finanzmärkte unter Druck setzt. 
– Ebenso kann niemand voraussagen, ob das nächste Jahr eines der besten Welt-Wirtschaftsjahre aller Zeiten sein wird.
– Es gibt zahlreiche „Krisenindikatoren“, nach denen die „Experten“ die nächste Krise voraussagen möchten. Um einige zu nennen: Finanzzyklus, Kreditwachstum, Eigenkapitalquote der Banken, Schuldendienstquote, M0-M3 Geldmenge, IFO-Geschäftsklimaindex und so weiter. Ich finde, Sie können diese Begriffe direkt wieder vergessen. 
– Niemand kann wirklich etwas voraus sagen. Unserer Meinung nach ist das globale Geldsystem derart absurd, dass jederzeit eine Finanzkrise die Weltmärkte erschüttern kann. 
– Viele Experten sind sich aber einig, dass die zu erwartenden Kursschwankungen stark sein werden, dafür aber alle Kurse sich schneller wieder erholen, als zum Beispiel 2008-2009. 
– Das liegt daran, dass sehr viel Geld von großen, institutionellen Anlegern verfügbar ist, welches sozusagen nur auf die nächste Krise wartet, um investiert zu werden. Dadurch steigen dann die Kurse wieder unmittelbar.

Zur Erinnerung: Durch unser ausgewogenes Finanzkonzept investieren wir langfristig in den Aktienmarkt. Wenn das Portfolio mal für 1 Jahr mit 30 % im Minus ist, dann sitzen wir das einfach aus und tun nichts, außer brav weiter zu sparen. Über 10, 20 oder 30 Jahre Anlagezeitraum können wir trotz aller Krisen eine Gesamtrendite von 6% pro Jahr erwarten. Fakt ist, dass die nächste Krise kommen wird, aber das macht nichts. Wir freuen uns ehrlich gesagt drauf!

Mit einem ganzheitlichen Finanzkonzept und der richtigen Asset-Allokation blicken wir positiv in die Zukunft der Finanzmärkte, egal was kommt!

Nico Hüsch möchte, dass sein Anlageportfolio in den Ländern verstärkt investiert ist, welche das Wachstum durch Bevölkerungszuwachs in der Zukunft bestreiten werden. 

– Die Statistiker der Vereinten Nationen (UN) können das Wachstum der Weltbevölkerung in den 193 Staaten sehr genau voraus sagen.
– Die Statistiker kalkulieren eine Weltbevölkerung von 9,7 Mrd. im Jahr 2050.
– Es ist eine belegbare Tatsache, dass zu der heutigen Weltbevölkerung von 7,7 Milliarden Menschen im Jahr 2019 bis ca. 2050 ungefähr 2 Milliarden Menschen hinzukommen werden. 
– Jeder einzelne Mensch ist ein potentieller Kunde der größten Unternehmen der Welt, in die Sie investiert sind. 
– Fakt ist auch, dass das Bevölkerungswachstum nahezu zu 100% von Asiaten und Afrikanern bestritten wird.

Gut zu wissen: Die Anlagephilosophie von Nico Hüsch folgt demnach dem Ansatz, dass seine Geldanlage in diesen Wachstumsmärkten etwas stärker gewichtet sein soll. Stärker im Vergleich zum MSCI-World Index (ETF).

Warum ein Welt-ETF zur Geldanlage 2022 nicht ausreicht

Kann ich die richtige Aufteilung meines Vermögens also nicht mit einem Welt-ETF erreichen? Kurz gesagt: Nein. Ein klassischer Welt-ETF wie der MSCI-World birgt insbesondere mit seiner Länder-Allokation ein gewisses Klumpenrisiko, da der USA-Anteil übertrieben hoch ist:

Länder- und Branchen-Allokation des MSCI-World Index

Welche Schwächen hat der MSCI-World? 

Der Index…

  • gewichtet die asiatischen und afrikanischen Länder nach ihrer heutigen Wirtschaftsmacht (Marktkapitalisierung), obwohl das weltweite Bevölkerungswachstum nahezu zu 100 % auf diese beiden Kontinente zurückgeht.
  • beinhaltet grundsätzlich keine Schwellenländer oder Entwicklungsländer – so würde ein entsprechender ETF  in Wachstumsmärkte wie China, Indien oder Afrika nicht investieren.
  • berücksichtigt fast nur große Unternehmen (Blue Chips), wenige mittlere (Mid Caps) und keine kleinen Unternehmen (Small Caps).
  • gewichtet Unternehmen mit Sitz in den USA mit 60 % (Klumpenrisiko!).

Fazit: Eine echte Diversifikation über Regionen, Unternehmen und Branchen weltweit findet nicht statt!

Besonders interessant ist die unterschiedliche Entwicklung der Wachstumsraten im Zeitverlauf von 1980 bis heute:

1980-2000: Ähnliche Entwicklung des BIP-Wachstums Weltweit
2001-2008: Nordamerika und Europa fallen etwas zurück
Krise 2009: Weltweit kein Wachstum, Ausnahme der relevanten Wirtschaftsmächte: Indien (+8,5%) und China (+9,2%)
2010 – 2019: BIP-Wachstum der industrialisierten Wirtschaftsmächte nimmt immer mehr ab. Asien (ex Japan) wachsen konstant. Immer mehr afrikanische Länder wachsten stetig.
2020-2024: Extrapolation der Datenbasis spricht für Fortführung dieser Entwicklung, Asien weiter auf dem Vormarsch. 
Afrikas Wirtschaftskraft wächst. 
Südamerika ohne Venezuela und Brasilien erstarkt moderat bis 6% pro Jahr. 
– Es ist nach Auswertung aller Fakten logisch, den Wirtschaftsraum Asien und Afrika im Anlageportfolio zu berücksichtigen. 
– Ein moderater Anteil von 25% reicht aus, das der Großteil der Industrienationen investiert ist. 
– Wenn diese Entwicklung weiter auf die gleiche Art und Weise voranschreitet, halte ich im Jahr 2030 eine Gewichtung von bis zu 50% in Asien für möglich.
Dieser Bereich wird gerade überarbeitet und wird zeitnah wieder in gewohnt transparenter Art und Weise offen gelegt.

Oft genutztes Portfolio der Kunden der Nico Hüsch GmbH

In der folgenden Grafik sehen Sie eine vereinfachte Darstellung eines oft genutzten Portfolios der Kunden der Nico Hüsch GmbH für den langfristigen Vermögensaufbau. Diese in der Weltwirtschaft breit diversifizierte Geldanlage besteht aus 5 Aktienfonds und erwirtschaftete zwischen 2008 und 2021…

  • eine durchschnittliche Rendite von ø 14,45%

Zum Vergleich: Der MSCI-World erwirtschaftete im selben Zeitraum ø 7,34 %.

Diese Anlagephilosophie folgt dem Ansatz, dass eine Geldanlage in den Wachstumsmärkten etwas stärker gewichtet sein soll – also: stärker im Vergleich zum MSCI-World Index (ETF). Dieser gewichtet die asiatischen und afrikanischen Länder nach ihrer heutigen Wirtschaftsmacht (Marktkapitalisierung). Aber:

  • Es ist eine belegbare Tatsache, dass zu der heutigen Weltbevölkerung von 7,7 Milliarden Menschen im Jahr 2019 bis ca. 2050 ungefähr 2 Milliarden Menschen hinzukommen werden. 
  • Jeder einzelne Mensch ist ein potentieller Kunde der größten Unternehmen der Welt, in die Sie investieren sollten. 

Fakt ist auch, dass das Bevölkerungswachstum nahezu zu 100 % auf dem afrikanischen und asiatischen Kontinent stattfindet.

Bei einem anderen Portfolio der Nico Hüsch GmbH wurden zum Beispiel folgende Änderungen im Vergleich zum MSCI vorgenommen: Mit einem China-Fonds und einem Asia-Fonds wurde der Asien-Anteil im Portfolio erhöht – von 16 % (MSCI) auf 23 % (Erhöhung um ~50 %). Der USA-Anteil wurde entsprechend abgesenkt: von 57 % (MSCI) auf 39 % (Verringerung um ~50 %). Ebenfalls erhöht wurde der Anteil von mittleren Unternehmen in Europa und der Anteil der Technologiebranche im Allgemeinen – von 15 % (MSCI) auf 34 % (Erhöhung um ~110 %).

8 Fonds, in denen Nico Hüsch sein privates Geld anlegt

Mit folgender Grafik haben wir versucht, Ihnen das persönliche Finanzkonzept von Nico Hüsch möglichst übersichtlich darzustellen.

Wie das ganz im Detail aussieht? Demnächst wird es an dieser Stelle einen Einblick in das private Spardepot von Nico Hüsch geben. Wir arbeiten derzeit an einer technisch sicheren Lösung für die Umsetzung dieses Ziels.

Geld anlegen bis 2050+? Welche Trends bestimmen die Zukunft?

Wenn Sie den weltgrößten Vermögensverwalter – Blackrock – fragen, welche Rolle Trends bzw. besser: Megatrend beim Geld anlegen spielen, erfahren Sie auf der Website folgendes:

“Megatrends beeinflussen (…) unsere Anlageentscheidungen – von den Unternehmen, Branchen und Ländern, in die wir investieren, bis zur Art und Weise, wie wir Chancen entdecken.”

Doch auf welche Trends können Sie setzen, wenn sie bis 2050+ auf das richtige Pferd setzen wollen? Hier eine kleine Auswahl von unter Investoren heiß diskutierter Megatrends:

Megatrends 2022

Automatisierung & RoboticsAlternde Bevölkerung
Cyber-SecurityDigitalisierung
ElektromobilitätBevölkerungswachstum Schwellenländer
Künstliche IntelligenzTrinkwasser
WasserstoffVegane Ernährung

In welche Trends investieren? Es liegt in der Natur der Sache, dass es keine Garantien darauf gibt, welche Megatrends für Investoren die meisten Chancen bergen. Die gute Nachricht lautet: Mit einer Fondspolice bleiben Sie ihr Leben lang flexibel und können Ihre Geldanlagen im Depot jederzeit – steuerfrei – umschichten. Dazu ein Beispiel: Wenn Sie jahrzehntelang in Elektromobilität investieren und sich abzeichnet, dass die Technologie von Wasserstoff ersetzt wird, schichten Sie ihre Aktien entsprechend um.

Nachhaltige Geldanlagen ein Megatrend?

Nachhaltige Geldanlagen liegen gewiss im Trend und werden mehr und mehr von Anlegern frequentiert. Jedoch muss man ehrlich gesagt auf die Grenzen der Geldanlagen hinweisen: Viele sogenannte nachhaltige Finanzprodukte sind mehr Mogelpackung als wirklich nachhaltig, ökologisch, menschenfreundlich usw.

Nico Hüsch über nachhaltige Geldanlagen

„Ich persönlich halte das FNG-Profil für ein aussagekräftiges Beispiel. Bei den nachhaltigen Geldanlagen werden auf der Produktebene (also die Fonds selbst) die Anlagestrategien und Kriterien schriftlich definiert und überwacht. Seit 2018 wurde zudem der weniger strenge Begriff des „Verantwortlichen Investierens“ vom FNG etabliert. Damit sind normale Fonds gemeint, die eine unter angemessener Berücksichtigung von ökologischen, sozialen und governancebezogenen Aspekten (ESG-Kriterien) Anlagestrategie verfolgen. Diese Bezeichnung ist mir zu unkonkret.“

– Nico Hüsch, Geschäftsführer

Gut zu wissen: Grundsätzlich unterstützen wir jeden Kunden bei dem Wunsch, eine nachhaltige Geldanlage zu gestalten – egal ob über aktive oder passive Fonds. Für das Anlagekonzept verliert der Anleger nur geringfügig Möglichkeiten zur Diversifikation, da die Fondsauswahl nicht so groß ist, dennoch ist dieser Trend sinnvoll und führt zu einem Investment mit gutem Gewissen.

Fazit: Geld anlegen 2022

Für diesen umfassenden Artikel zum Thema Geldanlage 2022 braucht der Leser einen langen Atem. Deshalb gibt es hier nochmal die Zusammenfassung der wichtigsten Aspekte.

Geld anlegen 2022? Darauf kommt es an:

  1. Ermitteln Sie ihre persönliche Lebenssituation: Wie viel Geld können Sie sparen? Haben Sie offene Schulden? Welche Sparziele wollen Sie erreichen? Wie lange möchten Sie Geld anlegen? usw.
  2. Kümmern Sie sich um ein passendes Finanzkonzept: Ziehen Sie mittelfristige & langfristige Sparziele in Betracht und kümmern Sie sich um eine Vermögensabsicherung (via Versicherungen).
  3. Entscheiden Sie sich für eine Fondpolice (statt Sparplan): Damit bleiben Sie mit Ihrer Geldanlage bis ins hohe alter flexibel und sparen eine Menge Steuern.
  4. Lassen Sie sich beraten – am besten von einem unabhängigen Finanzberater: Ein unabhängiger Finanzberater ist nicht gebunden an Banken oder Versicherungen. Das bedeutet mehr Transparenz für Sie – und überdies sind viele Erstberatungen für Sie kostenlos & unverbindlich.

FAQs – Wichtige Fragen kurz erklärt

Für langfristig orientierte Anleger befindet sich die beste Geldanlage momentan definitiv im Aktienmarkt. Ist der Zeitraum lang genug gewählt (mind. 12 Jahre +) und das Portfolio breit genug diversifiziert (z. B. über aktive und passive Fonds), liegen realistische Renditen durchnittlich zwischen 6 und 12 Prozent.
Es gibt eine große Vielfalt an Finanzprodukten auf dem Markt gibt. Zu den wichtigsten Anlageklassen gehören gehören Aktien, Anleihen, Rohstoffe, Geldmarkt, Immobilien sowie Kryptowährungen. Diese Unterteilung in Assetklassen bietet Anlegern eine grobe Orientierung, sich im Dschungel an Investitionsmöglichkeiten gezielter zurechtzufinden.
In den allermeisten Fällen ist eine Kombination verschiedener Geldanlagen (Assetklassen) und der zwei möglichen Durchführungswege – Bankdepot (z.B. ETF-Sparplan) oder Spar-Depot bei einer Versicherung (Fondspolice) – der richtige Weg. Doch insbesondere bei langen Anlagehorizonten von 12 Jahren und mehr wirtschaften Anleger mit einer Fondspolice deutlich flexibler und sparen mehr Steuern.
Wenn Sie die beste Anlagestrategie für sich finden möchten, sollten Sie einige wichtige Grundlagen des Investierens beherrschen. Um diese zu erlernen, stellen Sie sich am besten ein paar Fragen zu …

1. Ihrem Budget (Vermögen)
2. Ihren Kenntnissen (Finanzwissen)
3. Ihrer Mentalität (Risikoprofil)
4. Ihren Sparzielen (Zweck der Geldanlage)
Anleger müssen eine Möglichkeit haben, Kosten schnell und einfach zu vergleichen. Fragen Sie bei Finanzprodukten daher nach der Effektivkostenquote. Darin befinden sich alle Kosten in Prozent ausgedrückt. Diese Zahl ist gesetzlich reguliert und somit eine verlässliche Größe für Vergleiche. Günstige Anbieter am Markt haben, je nach Vertragslaufzeit, eine Effektivkostenquote von ca. 0,2 bis 0,5 Prozent.

Gut zu wissen: Die Effektivkostenquote gibt an, um wie viel Prozent sich die Rendite, die Sie mit Ihrer Geldanlage erwirtschaften, über die gesamte Laufzeit reduziert.
Jede Form der Geldanlage ist immer mit einem gewissen Risiko behaftet ist, weil es sonst nicht möglich ist, eine nennenswerte Rendite zu erwirtschaften. Die Wahl der passenden Assetklassen sowie der richtigen Anlagestrategie kann Ihnen aber dabei helfen, das Risiko zu minimieren und die Rendite zu maximieren. Lassen Sie dazu auch gerne beraten – von einem unabhängigen Finanzberater.
Nico Hüsch

"Eine “Echte Anlageberatung” bedeutet für mich, dass unsere Kunden glücklich über Ihr individuelles Finanzkonzept sind. Ich möchte, dass wir besser sind als jede Versicherung, jede Bank und auch jeder Finanzvertrieb. Ich werde mit meinem Team unsere Kunden bei allen finanziellen Fragen für den Rest Ihres Lebens und darüber hinaus begleiten und unterstützen." Nach Abschluss seines Studiums zum Wirtschaftsingenieur an der Leuphana Universität in Lüneburg im Jahr 2012, setzte Nico Hüsch die bereits parallel zum Studium gestartete Tätigkeit als Unternehmensberater fort. Schwerpunkt seiner Beratungstätigkeit war die finanzielle Optimierung mittelständischer Produktionsunternehmen. Im Jahr 2015 fasste er den Entschluss, seine zukünftige Lebenszeit lieber echten Menschen zu widmen. Dafür suchte er das wachstumsstärkste Unternehmen am Finanzmarkt, analysierte dessen Anlagegrundsätze und wählte diejenigen aus, die zu seiner persönlichen Überzeugung am besten passten. Seitdem optimiert er die Finanz- und Anlagekonzepte von Privatpersonen. Schnell wurde ihm dabei klar, dass er diese Arbeit für den Rest seines Lebens machen wollte. Mit der Gründung der Nico Hüsch GmbH hat sich Nico Hüsch nach jahrelanger Vorbereitung seinen großen Traum erfüllt, denn heute kann er jeden Kunden frei und völlig unabhängig über die besten Möglichkeiten am Finanzmarkt informieren und beraten.