Hier finden Sie alles zur richtigen Geldanlage 2020 in Deutschland

 

Video: Rürup vs. Riester vs. Betriebliche vs. Fondsgebundene.
Der Vergleich Altersvorsorge-Testieger 2020

Video: Richtige Geldanlage 2020 für Ihr Finanzkonzept

Rürup vs. Riester vs. Betriebliche vs. Fondsgebundene Altersvorsorge

Welche Altersvorsorge ist die beste für mich?

Kurz zur Theorie:

Alle am Markt angebotenen Altersvorsorgeprodukte sind vom Gesetzgeber in drei Kategorien eingeteilt, die sich im Fachjargon „3 Schichten“ nennen. Für jede dieser Schichten sind die wichtigsten Fragen gesetzlich geregelt:

  • Wie wird mein Geld angelegt? Welche Zinsen kann ich erwarten?
  • Wie flexibel ist mein Produkt? Komm ich jederzeit an das Geld heran?
  • Kann ich mein Angespartes jederzeit problemlos vererben?
  • Welche Steuervorteile gibt es für die Zeit, in der ich in den Vertrag einzahle?
  • Welche Steuervorteile gibt es für die Zeit, in der ich Geld aus dem Vertrag nehmen möchte?

ACHTUNG:

Innerhalb jeder dieser Kategorien haben die Versicherungsunternehmen gewisse Freiheiten. So unterscheiden sich beispielsweise die Produkte stark bei den Vertragskosten und leider auch in der zu erwartenden Rendite. Ein Produktvergleich ist also unbedingt notwendig. Er entscheidet nicht selten zwischen einer zu erwartenden Altersarmut oder dem Halten oder sogar der Verbesserung des gewohnten Lebensstandards in der Zukunft!

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Ohne die richtige Geldanlage – lange eingezahlt, fast nichts kommt raus!

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Mit der richtigen Geldanlage – Die richtige Altervorsorge macht Spaß!

Ein sehr wichtiger Hinweis!

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Wir agieren seit nun mehr als 10 Jahren in einem Niedrigzinsumfeld. Das merken Sie an den Zinsen, die Sie auf Ihrem Girokonto bekommen – nahe 0%!

Das gleiche Problem haben die Versicherungsunternehmen, die Ihr Geld für Ihr Alter anlegen. Das heißt:

Rürup, Riester und betriebliche Altervorsorge waren mal gute Anlageprodukte, sind es aber heute nicht mehr! Sie sollten schnell reagieren und Ihre Produkte entsprechend anpassen.

Spaß an Ihren Sparverträgen haben Sie nur noch mit der richtigen Altervorsorge, mit der Sie unmittelbar an den Finanzmärkten investieren. Haben Sie keine Angst vor Aktienfonds – richtig gemacht, ist das ganze sogar sicherer als die scheinbare “Garantie” von Riester und Co. !!!

Im Folgenden entlarve ich den Baustein „Garantie“ als das, was er in meinen Augen ist: Garantierter Wertverlust!

Für besonders Interessierte gibt es hier genauere Ausführungen zum Thema “Garantie”: Wenn Sie die Hintergründe interessieren, klicken Sie bitte [hier]. Wenn Sie genauere Informationen zur Problematik mit der „Garantie“ der Versicherungen haben möchten, klicken Sie bitte [hier].

Ist das nicht unglaublich? Reagieren Sie jetzt und informieren Sie sich bei mir über Ihre Möglichkeiten. Altersvorsorge macht Spaß!

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Kleiner Exkurs zur Rechtslage

 

Wieso wurden 9 von 10 Altersvorsorgekunden in Deutschland im Jahr 2018 von den Versicherungen „Legal betrogen“ mit der „Beitragsgarantie“?

Das sollten Sie unbedingt Wissen:

Bereits 1983 hat das Landgericht Hamburg ein vernichtendes Urteil zu einem Garantieprodukt ausgesprochen. (AZ: 74 047 / 83, LG Hamburg)

Die Versicherungsindustrie ist damals mit der Klage gescheitert, den Verbraucherschutz mundtot zu machen. Der Verbraucherschutz stellte schon damals fest, dass eine kapitalgedeckte Lebensversicherung mit Garantie keine sinnvolle Geldanlage darstellt. Angemerkt sei an dieser Stelle, dass die Garantiezinsen damals noch wesentlich höher waren, als die heutigen.

Folgenden Satz hat der Verbraucherschutz unter anderem veröffentlicht:

Eine Kapital-Lebensversicherung zur Altersvorsorge ist legaler Betrug.“

Und das Landgericht Hamburg hat dem zugestimmt. Bis heute darf jeder diesen Satz aussprechen, weil er nach juristischer Prüfung eben als wahr gilt! Für mich ist es absolut unverständlich, dass zur kapitalgedeckten Lebensversicherung Anfang der 2000er noch die Riester-Rente, Rürup Rente und die betriebliche Altersvorsorge eingeführt worden sind. Auch die haben einen Garantiebaustein. Es ist so ähnlich wie eine kapitalgedeckte Lebensversicherung, dass ich heute alle diese Finanzprodukte faktenbasiert als legalen Betrug empfinde!

Es spricht absolut nichts mehr für die veralteten Finanzprodukte wie kapitalgedeckte Lebensversicherungen, betriebliche Altersvorsorge, Rürup- oder Riester-Verträge mit Garantiebaustein.

Meiner Meinung nach hat die Versicherungslobby in den letzten Jahrzehnten dafür gesorgt, dass weiterhin 90% der Kunden in Deutschland ihr Vermögen verbrennen.

Wenn Sie die Hintergründe interessieren, klicken Sie bitte [hier].

Wenn Sie genauere Informationen zur Problematik mit der „Garantie“ der Versicherungen haben möchten, klicken Sie bitte [hier].

Fazit: Wieso die „Beitragsgarantie“ die Vernichtung Ihres Vermögens bedeutet:

Nach Abzug der Versicherungskosten ist das in 90% der Fälle ein reines Minusgeschäft für Sie!

Aber: Es gibt noch gute Geldanlagen im Jahr 2020 in Deutschland! Aber wie finden Sie die?

Zur Beantwortung dieser Frage werden wir im folgenden Abschnitt diese Inhalte gemeinsam erarbeiten:

• In welche Kapitalmärkte möchte ich wie viel Geld investieren?
• Benötige ich die teure „Garantie“ der Versicherung?
• Wie risikoreich ist ein Investment im Aktienmarkt?
• Bevorzuge ich eine aktive oder passive Anlage oder eine Kombination?

 

Haben Sie sich die 14 Minuten Zeit genommen für das Erklärvideo oben?

Verschaffen Sie sich einen Überblick zu den Produkten!

Die verschiedenen Finanzprodukte der Altersvorsoge

Der echte Produktvergleich der Testsieger 2020.

Nicht erschrecken! Diese Excel Liste sieht erstmal unübersichtlich aus. Wenn Sie aber vorab das Erklärvideo oben angesehen haben, werden Sie die Zahlen verstehen und wichtige Erkenntnisse für Ihre Altersvorsorge einsammeln!

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Abb. Die Grafik zeigt Ihnen alle Produktkategorien der 3 Schichten der Altersvorsorge und den Vergleich zu einem Spardepot im Jahr 2020 in Deutschland. Als einzige Zusammenstellung im Internet hat Sie dabei den Anspruch auf Aktualität. So sind folgende relevante Gesetzesänderungen bereits eingearbeitet: Betriebsrentenstärkungsgesetz, Investmentsteuerreform, Versicherungsvermittlerverordnung etc. Alle dargestellten Tarife sind aus 2020 und aktuell für Sie abschließbar. Hinweis Fehlerteufel: Bei der betrieblichen Altervorsorge sind die korrekten zahlen: 9.439€ Gewinn im Vergleich zum Girokonto bzw. ca. 26%!

 

Haben Sie anhand der Matrix erkannt, welche Kategorie der Altersvorsorgeprodukte am besten zu Ihnen passt? Hinweis: Mit dem vorliegenden Wissen über die Vor- und Nachteile entscheiden sich 99 % meiner Kunden für die Fondsgebundene Altersvorsorge ohne Kapitalgarantie – da bleibt am Ende einfach am meisten vom Geld übrig!

Allerdings: Manchmal lohnen sich auch die Aufstockung der gesetzlichen Rente, die Rürup-Rente, Riester-Rente oder betriebliche Altersvorsorge. Sie wollen mehr über diese Fälle erfahren? Klicken Sie hier. Oder: Fragen Sie sich gerade, warum es bei dieser Faktenlage überhaupt noch Rürup-, Riester- und Betriebliche Renten gibt? Hier erfahren Sie, warum die Versicherungsindustrie und der Staat von diesen Produkten so massiv profitieren!

Fazit aus dem Altersvorsorgevergleich

Schicht 1: Die gesetzliche Rentenversicherung

  • Die Aufstockung der gesetzlichen Rente (ab 50. möglich) rentiert sich wegen der niedrigen Zinserwartung nicht.
  • Sie müssten schon deutlich älter als 100 Jahre alt werden, damit sich das für Sie lohnt!
  • Ausnahme: Sie gleichen etwaige Abschläge für einen früheren Renteneintritt aus. Für solche Fälle ist die “Aufstockung” gedacht!

Wenn Sie nochmal alle Informationen auf einen Blick zur gesetzlichen Rentehaben wollen, klicken Sie einfach [HIER]

Schicht 1: Die Basis-Rente („Rürup-Versicherung“)

  • Die Rürup Rente ist sozusagen die gesetzliche Rente für Selbstständige, die nicht in die gesetzliche Rente einzahlen.
  • Die Steuerersparnisse in der Einzahlungsphase sind sehr gut, allerdings sind die Steuernachteile in der Auszahlungsphase sehr schlimm.
  • Je kürzer Ihr Renteneintritt bevor steht, desto eher lohnt sich eine Rürup-Versicherung.
  • Die Produkte sind sehr teuer, intransparent und Sie können über Ihr Geld nicht verfügen. Außerdem werden Ihre Ersparnisse verrentet.
  • Die Versicherungen gewinnen oft die Wette gegen den Kunden, da dieser früher verstirbt, bevor er überhaupt seine eingezahlte Beiträge zurück erhalten hat als Rente!

Schicht 2: Die Riester-Rente

  • Die RiesterRente gehört für mich zusammen mit den in Deutschland weit verbreiteten Bausparvertrag zu den schlechtesten Finanzprodukten der Welt.
  • Die Zulagen und Steuerersparnisse bringen überhaupt nichts, wenn der Sparer einen Eigenbeitrag leisten muss, weil er Geld verdient.
  • Die Kosten sind einfach zu hoch und die Rendite zu mager
  • Ausnahme: Eine Person ohne Einkommen mit möglichst vielen Kindern profitiert von hohen Zulagen bei nur 5€ mtl. Eigenbeitrag.
  • Für Menschen mit Einkommen lohnt sich das Ganze eigentlich nie!
  • Seit 2002 wurden Millionen dieser Verträge verkauft. Seit ca. 2 Jahren gehen die ersten Riester-Sparer in Rente und die Presse hat mitbekommen: Riestern ist keine sinnvolle Geldanlage!

Wenn Sie nochmal alle Informationen auf einen Blick zur Riester-Rente haben wollen, klicken Sie einfach [HIER]

Schicht 2: Die betriebliche Altersvorsorge BaV

  • Die betriebliche Altersvorsorge war vor 20 Jahren einmal richtig gut. Damals war es in den meisten Fällen noch eine betriebliche AltersVERSORGUNG – der Arbeitgeber hat für seine Mitarbeiter eingezahlt.
  • Heute sind die aller meisten Verträge eine “Direktversicherung“, mit der der Mitarbeiter teile seines Bruttos in den Vertrag einzahlt.
  • Der Arbeitgeber ist verpflichtet, 15% der Beiträge dazu zu zahlen. Das reicht aber nicht, um die schlechte Rendite dieses Produktes auszugleichen! Erfahrungsgemäß sind je nach Kostenstruktur mindestens 50%, besser 75% Zuzahlung des Arbeitgebers notwendig.
  • Das Produkt ist super unflexibel. Die Renditen sind mau. Durch die Reduzierung des Bruttos wird sogar die gesetzliche Rente kleiner!
  • Für Gutverdiener sind die Steuervorteile durchaus interessant, allerdings müssen in der Rentenphase nicht nur die vollen Steuern gezahlt werden, sondern auch die vollen Sozialversicherungsbeiträge.
  • Die betriebliche Altersvorsorge kann sich lohnen und ist in der Regel besser als eine Rürup-Rente oder eine Riester-Rente, allerdings ist sie sehr teuer, unflexibel und in der Rentenphase sind die Steuern ein wahr gewordener Alptraum!

Wenn Sie nochmal alle Informationen auf einen Blick zur betrieblichen Altersvorsorge haben wollen, klicken Sie einfach [HIER]

Schicht 3: Die fondsgebundene Altersvorsorge

  • Wenn Sie zwischen 20 und 50 Jahre alt sind, ist in den meisten Fällen die fondsgebundene Altersvorsorge für Sie die richtige Wahl! So können Sie langfristig in die Aktienmärkte investieren.
  • Damit sind Renditen von 6% pro Jahr nach allen Vertragskosten, Steuern und der Inflation realistisch.
  • Diese Produkte sind wesentlich beratungsintensiver und der Berater erhält oft weniger Provision, als bei den anderen Produkten. Allerdings: Wirklich Spaß haben mit der Altersvorsorge kann man im Niedrigzinsumfeld nur mit Aktienfonds!
  • Das Produkt ist im Gegensatz zu den anderen voll flexibel. Sie haben jederzeit Zugriff auf Ihr Erspartes, können beliebig die Sparbeiträge verändern und auch nach Rentenbeginn jederzeit Kapital entnehmen. Ihr Erben freuen sich über das gesamte Kapital, wenn Sie verstorben sind – eben alles so, wie es sein sollte!
  • In einer echten Anlageberatung mit NETTO ZU NETTO Berechnung, ist eine Fondsgebundene Altersvorsorge derzeit eigentlich immer der Gewinner!

 

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Eine echte Anlageberatung bedeutet, dass unsere Kunden glücklich über Ihr individuelles Finanzkonzept sind. Wir möchten besser sein als jede Versicherung, jede Bank und auch jeder Finanzvertrieb. Daran lassen wir uns messen!

Nico Hüsch

“Bei der Erarbeitung dieses Unternehmens wurden von Anfang an alle Rahmenbedingungen geschaffen, die uns heute eine optimale Altersvorsorge-Beratung für jeden Kunden ermöglichen! Nirgends findet der Kunde bessere Bedingungen vor, das macht mich unglaublich stolz!

Nico Hüsch

Die richtige Geldanlage im Jahr 2020

in Deutschland

Kapitalanlage/ Finanzanlage/ Anlagestrategien

In Welche Kapitalmärkte möchte ich wie viel Geld investieren?

Wir beginnen damit, die richtige Geldanlage zu finden. Dazu sollten wir zunächst einmal verstehen, dass jede Geldanlage in einem der vier klassischen Kapitalmärkte investiert.

Die folgende Matrix zeigt die 4 klassischen Kapitalmärkte:

4 kapitalmärkte

Fast jede Geldanlage kann einem dieser vier Märkte zugeordnet werden. Die Darstellung verdeutlicht die grundsätzlichen Unterschiede zwischen den Märkten. Für den langfristigen Vermögensaufbau sind zwei Punkte besonders wichtig:

1. Geldanlagen im Immobilien- und Aktienmarkt sind als Sachwerte von der Inflation größtenteils nicht betroffen. Die allgemeine Preissteigerung (Inflation) hat unmittelbar positiven Einfluss auf die Wertentwicklung der Immobilienwerte. Angebot und Nachfrage regeln den Preis. Bei Immobilien kann das Angebot nicht ständig erhöht werden. Die Nachfrage steigt aber, wenn mehr Geld im Umlauf ist (Inflation) und mehr Kunden sich Immobilien leisten können.

Noch verständlicher wird dieser Marktmechanismus bei den Aktien: Die Unternehmen erhöhen jedes Jahr die Preise Ihrer Produkte. Das ist die sozusagen die Inflation. In Zeiträumen mit einer sehr hohen Inflation, steigen also auch die Aktienkurse entsprechend mehr.

2. Aufgrund der zu erwartenden Zinsen (Rendite) ist der Aktienmarkt für ein langfristiges Investment am sinnvollsten. Dazu gehören nicht nur Aktien, sondern eben auch breit gestreute aktive Aktienfonds oder passive Exchanged Traded Funds (ETF).

Zur Verdeutlichung schauen wir uns die 4 Märkte einmal mit konkreten Beispielprodukten an:

In grüner Schrift sind die jeweils besten Eigenschaften eines Marktes hervorgehoben. Für Ihre Geldanlage ist jede Zeile der Matrix wichtig. Achtung: An dieser Stelle des Auswahlprozesses zur richtigen Geldanlage machen viele Sparer einen Fehler:

  • Sie versuchen, alle wichtigen Faktoren in einem Produkt in einem Kapitalmarkt zu vereinen.
  • Sie wollen maximale Rendite,
  • die kürzeste Mindesthaltedauer,
  • die höchste Verfügbarkeit,
  • hohen Inflationsschutz,
  • die niedrigste Wertschwankung
  • und das alles natürlich zu den geringsten Kosten.

So eine „eierlegende Wollmichsau“ gibt es nicht. Leider.

Doch es gibt eine Lösung:

Sie können durch die Kombination der Vorteile von 2 Kapitalmärkten Ihre Wunschvorstellung erreichen. Aufgrund der derzeitigen Zinssituation an den Märkten ist eine Geldanlage im Immobilienmarkt und im Rentenmarkt derzeit nicht empfehlenswert. Der Matrix können Sie entnehmen, dass Sie durch eine Kombination aus Girokonto und Altersvorsorge(ggf. Spardepot) am Aktienmarkt alle positiven Faktoren für Ihren Vermögensaufbau bündeln.

Was bedeutet das konkret?

Bei der einer guten Geldanlage geht es vor allem um den Anlagezeithorizont. Also: wie langfristig wollen Sie das Geld anlegen? 1 Jahr? 3 Jahre? 30 Jahre?

Wichtig ist: In einer fondsgebundenen Altersvorsorge kommen Sie jederzeit an das bereits eingezahlte Kapital heran, wenn Sie es benötigen.

Die Wichtigkeit des Girokontos:
Ihr Notgroschen schützt Ihren Vermögensaufbau

Was Sie tun sollten:

Sie halten auf Ihrem Girokonto oder einen Tagesgeldkonto einen Betrag mit dem Sie unvorhersehbare Ereignisse wie etwa einer Autoreparatur, einer neuen Waschmaschine oder ähnliches jederzeit bezahlen können.

Ich nenne diesen Geldbetrag den „Notgroschen“. Dieses Geld gibt Ihnen nicht nur ein beruhigendes Gefühl, auf etwaige finanzielle Engpässe vorbereitet zu sein. Es dient vor allem auch als Basis für Ihre eigentliche Geldanlage im Aktienmarkt. Wie wir wissen, unterliegt eine Geldanlage im Aktienmarkt immer auch Wertschwankungen. Es kann also Zeiträume geben, in denen Sie Ihre Geldanlagen im Aktienmarkt nicht verkaufen sollten. Wenn Sie genau in einem solchen Zeitraum kurzfristig Geld benötigen, greifen Sie auf den Notgroschen zurück und schützen somit unsere renditeorientierte Geldanlage im Aktienmarkt!

Die Verbraucherschutzzentrale empfiehlt einen Notgroschen in Höhe von zwei bis drei Monatsausgaben. Meiner Erfahrung nach ist das vollkommen ausreichend. Bei Selbstständigen mit starker Einnahmenschwankung können auch bis zu 6 Monate „Notgroschen“ für ruhigen Schlaf sorgen. Wenn Sie noch nicht Ihren anvisierten Notgroschen erreicht haben, sollten Sie ihn mit gleicher Wichtigkeit wie Ihre langfristige Geldanlage ansparen.

Wenn Sie einen Notgroschen haben und die richtige Altersvorsorge für Ihren Vermögensaufbau nutzen, sind Sie finanziell schon sehr gut aufgestellt!

Allerdings: Wenn Sie ein konkretes Sparziel haben, wofür Sie in den nächsten 10 Jahren Geld benötigen, brauchen Sie ein drittes Produkt für Ihr Finanzkonzept. Wenn Sie beispielsweise in 8 Jahren heiraten und dafür 10.000 € sparen möchten, ist keines ihrer bisherigen Finanzprodukte dafür geeignet:

Falls Sie ein solches Sparziel haben, schauen Sie sich bitte [HIER].

Geldanlage im Aktienmarkt:
Ihr langfristiger Vermögensaufbau

Geldanlage im Aktienmarkt:
Ihr langfristiger Vermögensaufbau

Ihren Sparbetrag investieren Sie am sinnvollsten im Aktienmarkt, da Sie hier langfristig die besten Renditen bekommen. Zwar sind die Kursschwankungen im Aktienmarkt in den ersten Jahren hoch, aber das ist nicht wichtig für Sie. Sie interessiert nur die langfristige Rendite pro Jahr. Etwaige Schwankungen können Sie durch Ihren Notgroschen(siehe oben) und ggf. Ihren Mischfonds(s.o.) einfach aussitzen.

Wieso ist die Kursschwankung im Aktienmarkt in den ersten Jahren hoch, aber nach 20 oder 30 Jahren nicht mehr?

Geldanlage Kürzer mit Spiegelstrichen versehen. Weniger Input
Abb. Darstellung vom deutschen Aktieninstitut über die Wahrscheinlichkeit am Aktienmarkt Gewinne zu erzielen in Abhängigkeit von der Haltedauer.

Kurze Beispielrechnung zur Wertschwankung (Volatilität):

Sie investieren 100 € mtl. in Aktien und erhalten im Schnitt 6 % Zinsen pro Jahr.

  • Im 1. Fall kommt die Weltwirtschaftskrise (Minus 30%) im 5. Jahr Ihrer Geldanlage.
  • Im 2. Fall kommt die Krise (Minus 30 %) erst im 30. Jahr Ihrer Anlage:

Ergebnis:

  • Fall 1: Einzahlungen: 6.000 € zzgl. Zinsen (6%) i.H.v. 984 € = 6.984 € 30 % Abzug durch Krise = 4.888 €. Sie haben weniger, als Sie eingezahlt haben! Insgesamt Minus 19 %

Hinweis: Für dieses Szenario Fall 1 sollten Sie über einen Notgroschen verfügen, damit Sie niemals in die Situation kommen, Ihr Aktienfonds ausgerechnet dann verkaufen zu müssen, wenn diese kurzfristig im Minus sind!

  • Fall 2: Einzahlungen: 36.000 € zzgl. Zinsen (6 %) i.H.v. 61.953 € = 97.953 € 30% Abzug durch Krise= 68.567 €. Sie haben trotz Krise immer noch mehr, als Sie eingezahlt haben! Insgesamt PLUS 90%

Übrigens würde der Mischfonds bei der gleichen Krise deutlich weniger Wertverlust hinnehmen müssen. In diesem Beispiel wären es nur 10 % anstatt die aufgeführten 30 % vom Aktienmarkt.

In Deutschland investieren nur etwa 5 Millionen Bürger Teile Ihres Vermögens in Aktienfonds, weswegen in keinem anderen Land Europas die Sparer so wenig Rendite mit Ihren Ersparnissen erzielen:

 

Sparen
Abb. Kluges Sparen und Hartes Sparen, Infografik WELT.

Der Vermögenszuwachs der Deutschen basiert zu 93 % auf dem Motto: Gebe weniger aus, als du verdienst (Konsumsparen). Sie lassen ihr Geld einfach auf dem unverzinsten Girokonto.

Nur rund 7 % des Vermögenszuwachses resultiert auf Zinsgewinnen (Renditen), wie es sie beispielsweise im Aktienmarkt gibt. Die beiden „Sparmöglichkeiten“ in Zahlen:

  • Konsumverzicht: Die Geldentwertung (Inflation) führt dazu, dass die heutigen 1.000 € in 35 Jahren wegen der 2 % Inflation nur noch 493 € Wert sind.
  • Wertzuwachs: Ein Aktienfonds führte dazu, dass die heutigen 1.000 € in 35 Jahren wegen der 6 % Gesamtrendite Ihre Geldanlage 7.686 € Wert sind.

Wollen Sie aus Ihren heute angesparten 1.000 € in 35 Jahren 493 € oder 7.686 € machen? Natürlich klingt diese Frage banal, aber genau so einfach ist es.

Übrigens:

Bisher musste ich noch keinem wirklich vermögenden Kunden erklären, dass eine Geldanlage im Aktienmarkt sinnvoll ist. Diese Leute tun dies seit Jahrzehnten und geben das Wissen innerhalb ihrer Familie weiter.

Diese vermögendsten 10 % der Bundesbürger investieren nicht in den Aktienmarkt, weil Sie vermögend sind. Sie sind vermögend, weil sie seit langem ihre finanziellen Überschüsse im Aktienmarkt investieren!

Wieso ist im Aktienmarkt eine langfristige
Rendite von 6% pro Jahr realistisch?

Ihre private Altersvorsorge ist auf jeden Fall eine sehr langfristige Geldanlage. Sie kommen also am Aktienmarkt nicht vorbei, wenn Sie es richtig machen wollen!

DAX
Abb. DAX Renditedreieck

 

Der DAX vereint die 30 größten Unternehmen Deutschlands in einem Index. Auf der rechten Achse sehen Sie das Jahr des Ankaufs und auf der unteren Achse sehen Sie das Jahr Ihres Verkaufs der Dax-Anteile. Demnach sind die weiß gestrichelten Diagonalen Linien, die ein wenig wie Treppen aussehen, die Haltedauer insgesamt.

Farblich sehen Sie rote Kästchen für ein negatives Jahr (negative Rendite), weiße für ein neutrales Jahr und grüne für ein positives  (positive Rendite) Finanzjahr.

Erkennen Sie, dass Sie nach 20 oder 30 Jahren Haltedauer des DAX immer eine sehr gute Jahresrendite um die 6-8% erzielt hätten? Dabei ist es vollkommen egal, wann Sie gekauft oder verkauft haben. Wichtig ist nur, dass Sie die Anteile lange genug halten.

Die Haltedauer wird auch der der Anlagezeithorizont genannt, der bei einer Geldanlage für den langfristigen Vermögensaufbau das Wichtigste ist. Es ist also klar, für einen Altersvorsorgevertrag gibt es keine bessere Geldanlage als den Aktienmarkt.

Die Renditen sind also hervorragend! Aber wie sicher ist diese Geldanlage mit Aktienfonds?

Kennen Sie die Bezeichnung “Betongold” für Immobilien? Auch Aktien sind, im richtigen Finanzprodukt,  “Betongold“. Auch Unternehmen haben Immobilien, und darüber hinaus noch jede Menge Know-How, Patente, langfristige Kundenverträge, tausende Mitarbeiter etc.

Ein breit aufgestelltes Protfolio aus Aktienfonds, das vielleicht 200 der größten Unternehmen der Welt aus allen Ländern und allen Branchen beinhaltet – kann langfristig nicht stark fallen! Diese Unternehmen produzieren doch Produkte, die die Menschheit braucht: Infrastruktur, Strom, Nahrung, Wasser, Transport und so weiter.

Schauen Sie sich dazu gerne das Video oben auf dieser Seite an – dort wird dieser “Finanzkonzepteffekt” im zweiten Teil des Videos nochmal ausführlich für Sie erklärt!

Der positive Effekt eines ganzheitlichen Finanzkonzepts

 

Mit dem richtigen Finanzkonzept können Sie die Vorteile des Aktienmarktes nutzen, ohne zu viel Risiko einzugehen!

Finanzkonzepteffekt
Abb. Eigene Darstellung: Von der Einzelaktie zum Finanzkonzept

 

Eine Aktie Beispiel Volkswagen:
Wenn Sie 10.000 € in die Volkswagen Aktie investieren, schadet Ihnen ein 50%iger Kursverlust massiv.

3 Aktien Beispiel Volkswagen, Daimler, BMW:
Wenn Sie etwas breiter streuen und alle 3 deutsche Autobauer zu gleichen Teilen einkaufen, verlieren Sie schon nur noch 16,7%. Das reicht aber noch nicht, da der Dieselskandal auch gleich die anderen beiden deutschen Autobauer mit runter gezogen hat.

Viele Aktien Beispiel: Alle Autobauer der Welt:
Wenn Sie aber Aktien aller Autobauer der Welt kaufen, hat die Volkwagenkrise keinen Effekt mehr auf Ihre Gesamtrendite. Warum? Die Kurse sinken, wenn Investoren aufgrund schlechter Neuigkeiten sinkende Absatzzahlen bereits einpreisen, indem Sie teilweise ihre Anteile verkaufen. Was macht denn Familie Mustermann, die eigentlich vorhatte, sich einen Volkswagen Diesel zu kaufen? Sie kaufen vermutlich wirklich keinen VW mehr, weil sie durch die Presse verunsichert sind. Aber kaufen Sie deswegen kein Auto? Der Bedarf ist da und wird gedeckt. Sie wählen beispielsweise einen Toyota. Auch Toyota ist in Ihrem „Autobauer-Branchenfonds“. Die Investoren preisen nun bei Toyota die zu erwartenden steigenden Absatzzahlen ein. Der Verlust von Volkswagen wird sich auf die anderen Autobauer positiv auswirken. Der negative Einfluss der VW-Krise auf Ihr Autobauer-Portfolio ist somit aufgrund der gleichbleibenden Nachfrage nach Autos vollständig ausgeglichen. Damit haben Sie bereits gut diversifiziert.

Sie können mit ihrem Autobauer-Fonds langfristig nur verlieren, wenn eine neue Branche Anteile übernimmt. Beispielsweise könnte die Technologie-Branche fliegende Autos entwickeln, wodurch die Kurse der Autobauer um 50 % einbrechen. Das ist das Risiko an einem „Branchenfonds

Fondsportfolio verschiedene Fonds verschiedener Branchen weltweit:
Wenn Sie aber alle Branchen in Ihrem Portfolio vertreten haben, erledigt sich das Problem nach der gleichen Logik. Natürlich verlieren Sie 50 % des Kurswertes aller Autobauer in Ihrem Portfolio, allerdings nehmen die Technologiewerte in Ihrem Portfolio um die gleichen 50 % der Autobauer wieder zu.

Sie können mit dem weltweiten Fondsportfolio langfristig nur verlieren, wenn Sie aufgrund privater Liquiditätsengpässe ausgerechnet während einer großen Weltwirtschaftskrise Ihre Anteile verkaufen müssen.

Finanzkonzepteffekt das Fondsportfolio wird in ein Finanzkonzept integriert:
Mit einem gut ausgearbeiteten Finanzkonzept wird Ihre Liquidität jederzeit sichergestellt sein. Sollte sich an ihrer persönlichen Finanzsituation etwas ändern, werden rechtzeitig und zu einem guten Zeitpunkt Vermögenswerte umverteilt. Wenn Sie jetzt noch einen Ansprechpartner haben, der Sie vor Panik-Verkäufen bewahrt, indem er Ihnen jederzeit die „Angst“ durch Informationen nimmt, kann Ihnen nichts mehr passieren.

 

Das Geheimnis der richtigen Geldanlage 2020 in Deutschland ist also das richtige Finanzkonzept!

Aktive Aktienfonds oder passive
ETF-Aktienfonds?

Das Trendthema der letzten Jahre im Bereich der Geldanlage für Privatpersonen sind die Exchange-Traded Fund (Kurz: ETF, Deutsch: Aktien-Indexfonds)

Die Vor- und Nachteile eines ETF im Vergleich zu einem aktiv gemanagten Aktienfonds sind:

  • Die Geldanlage in einem computergesteuerten ETF ist nicht nur günstig,
  • sondern bringt in den meisten Fällen auch eine gewisse Diversifizierung mit sich.
  • Die Gestaltungsmöglichkeiten für ein ganzheitliches Anlage-Portfolio sind allerdings beschränkt. Vor allem in Nischenmärkten oder weniger strukturierten Wirtschaftsmärkten wie den asiatischen Raum empfiehlt sich die Anlage in einen ETF oft nicht.
  • In einem guten Finanzkonzept gibt es auch bei den aktiven Fonds keine Ausgabeaufschläge und die Fondskosten werden durch Kick-Backs der Fondsgesellschaft reduziert.
  • Insgesamt sind beide Anlagemöglichkeiten zu empfehlen. Bei beiden gilt: Wichtig ist, dass Sie sich als unerfahrener Anleger bei der Erarbeitung Ihres Finanzkonzepts professionell beraten lassen. Ob das Portfolio letztendlich aus den richtigen ETF oder den richtigen aktiven Fonds oder beidem besteht, ist dann gar nicht mehr so wichtig.

Für meine Kunden kombiniere ich oft die Vorteile von ETF mit denen von aktiv gemanagten Fonds.

Wenn Sie auf der Suche nach Kritik an den ETF sind, dann habe ich hier für Sie zwei Themen ausgearbeitet, die bisher wenig in der Presse behandelt worden sind:

  • Thema 1: Die meisten ETF nach der Marktkapitalisierung der Märkte ihre Geldanlagen festlegen. Das halte ich für falsch. Es ist viel schlauer in Zukunftsmärkte zu investieren, da Wachstum letzlich Kursentwicklung bedeutet und die Marktgröße an sich (Marktkapitalisierung) weniger wichtig ist.
  • Thema 2: Viele aktive Fondsmanager schlagen den Index nicht. Doch dafür gibt es nachvollziehbare Gründe. Ganz viele als „aktiv“ geführte Fonds haben kein aktives Fondsmanagement. Wenn ein Fondsmanager das Portfolio von 20 Fonds einer Beispiel-Bank auswählt und einmal im Jahr ein paar Änderungen vornimmt, sind diese 20 Fonds „aktiv“. Es ist bemerkenswert, dass nur ca. 2% der aktiven Fonds überhaupt ein aktives Management im eigentlichen Sinne durchführen können, da diese über ausreichend verwaltetes Vermögen verfügen, um die Arbeit richtig zu machen.

Wenn Sie diese Themen genauer interessieren, klicken Sie bitte [hier].

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Zur Erinnerung: Auch das beste Finanzprodukt der Welt kann alleine für sich keine sinnvolle Geldanlage für Ihren Vermögensaufbau sein.

Wenn Sie aber Ihr Finanzkonzept sinnvoll durchdacht haben, haben Sie:

  • Eine ausreichende finanzielle Reserve als „Notgroschen“ auf einem Tagesgeldkonto.
  • Ggf. einen Mischfonds in einem kostengünstigen Online-Broker für Sparziele, die Sie in 3 bis 10 Jahren erreichen möchten.
  • Eine kostengünstige private Altersvorsorge der Schicht 3 ohne Garantiebaustein, mit der Sie langfristig (über 10 Jahre) und steuergünstig in Ihren Vermögensaufbau investieren. Selbstverständlich wählen Sie als Geldanlage in Ihrer Altersvorsorge eine Aktienquote (Anteil von Aktienfonds an Ihrem Gesamtportfolio) von nahezu 100%. Sie wollen schließlich sinnvoll investieren und eine positive Rendite nach Kosten, Inflation und Steuern erwirtschaften.
  • Ihr Vermögen sichern Sie mit den wichtigsten Versicherungen ab. Grundsätzlich sollten Sie wirklich nur die für Sie relevanten Versicherungen abschließen und dann das beste Angebot am gesamten Versicherungsmarkt finden. Eine Übersicht zu den sinnvollen Versicherungen finden Sie [Hier].

Wenn Sie also Ihr Finanzkonzept entsprechend bei einem unabhängigen Makler mit den richtigen Produkten erarbeitet haben, geht es endlich an Ihre Fondsauswahl. Sie können sich natürlich auf Ihren Berater oder auf die Ratschläge von Internetseiten verlassen. Aber Sie können sich auch ein paar eigene Gedanken zu Ihrem Anlageportfolio machen. Denn es ist gar nicht so schwer.

Mein persönliches
Anlageportfolio

Wenn Sie mehr wissen wollen zur Erarbeitung einer Asset-Allokation oder zur richtigen Fondsauswahl, zeige ich Ihnen gerne wie das ganz konkret bei mir abläuft:

 

Die 10 Fonds, in die ich privat investiere

Allgemeiner Hinweis zu meinem privaten Fonds-Portfolio:

  • Dieses Portfolio gefällt mir sehr. Es entspricht meinen persönlichen Vorstellungen einer breit diversifizierten Geldanlage in die Weltwirtschaft.
  • Die Renditen der letzten Jahre haben mir total gefallen. Dennoch hat keiner meiner Kunden das gleiche Portfolio, da jeder Mensch ein anderes Rendite-Risiko-Verhältnis wünscht.
  • Mein Portfolio ist renditeorientiert ausgelegt, da ich Marktschwankungen, auch in der Krise, gut aushalte.
  • Notgroschen und notwendige Versicherungen sind vorhanden.
  • Ich spare jeden Monat den gleichen Betrag mit der aufgeführten Gewichtung ins Portfolio. In etwa 80% der Fonds investiere ich in der privaten Altersvorsorge ohne Garantie. Hier genieße ich die Steuervorteile, das ist mein Vermögensaufbau-Motor.
  • Die übrigen 20% der etwas defensiveren Fonds investiere ich in ein Online-Depot ohne Ausgabeaufschlag oder Servicegebühr. Dieses Geld dient mir als finanzielle Reserve. Als selbstständiger Unternehmer ist mein Einkommen nicht gleichbleibend, weswegen ich für eventuelle Schwankungen zudem einen relativ hohen „Notgroschen“ in Höhe von 6 Monatsausgaben parat halte.
  • Meine Steuerrücklagen „parke“ ich auf einem Tagesgeldkonto ohne relevante Verzinsung.

Zur Vereinfachung der Darstellung sind:

  • alle 10 Fonds in einem Portfolio mit einem einmaligen Anlagebetrag von insgesamt 10.000 € dargestellt.
  • Der Anlagezeitraum beginnt am 14.05.2006 und endet am 23.07.2019. Der Zeitraum wurde bewusst vor der Finanzkrise 2008 gesetzt, um die Auswirkungen auf das Portfolio zu verdeutlichen.
  • Aus den damals investierten 10.000€ wären 12 Jahre später ca. 36.000€ geworden, alleine durch Zinsgewinne.
  • Das entspricht einer jährlichen Rendite von 10,22%. Dabei sind alle Fondskosten bereits abgezogen, allerdings noch keine Inflation und Steuern.
Portfolio hüsch Fondsauswahl, ja Kopie

Im Vergleich zum MSCI gibt es folgende Unterschiede:

Die Fonds entsprechen den genannten Kriterien zur Fondsauswahl. Mit einem China-Fonds und einem Asia-Fonds habe ich bewusst den Asien-Anteil im Portfolio aus genannten Gründen erhöht (um ca. 50% von 16% beim MSCI auf 23% im eigenen Portfolio). Der USA Anteil wurde entsprechend um abgesenkt (um ca. 50% von 57% beim MSCI auf 39% im eigenen Portfolio). Ebenfalls erhöht gegenüber dem MSCI habe ich den Anteil von mittleren Unternehmen in Europa und den Anteil der Technologiebranche im Allgemeinen (um 110% von 15% MSCI auf 34% im eigenen Portfolio).

Rendite des Aktienportfolios nach allen Fondskosten im Vergleich zum MSCI ETF und S&P500 Benchmark.

Mit meinem aktiv gemanagten Anlageportfolio konnte ich trotz höherer Fondskosten den Vergleichsindex outperformen (massiv schlagen). Durch die Berücksichtigung der Zukunftsbranchen und Übergewichtung der Regionen mit starkem Bevölkerungswachstum wird sich der Effekt in den nächsten Jahrzehnten meiner Meinung nach noch weiter verstärken.

Für den Betrachtungszeitraum habe ich bewusst die Jahre 2006 bis 2019 gewählt, um die letzte globale Finanzkrise (2008-2009) mit in den Betrachtungszeitraum einzubeziehen.

Anlageportfolio

Alle aufgeführten Renditen sind durchaus ansehnlich. Für meine langfristige Geldanlage bin ich ab 6% pro Jahr zufrieden. Wichtig ist hier allerdings der Unterschied meines Portfolios zum MSCI-World-ETF. Der Unterschied der Rendite pro Jahr von 6,63% zu 10,22% wirkt auf den ersten Blick nicht besonders groß. Ob Sie nach 30 Jahren aber 185.000€ anstatt 69.000€ (MSCI) oder 92.000€ (S&P500) haben, ist ein Unterschied, den Sie bemerken werden, oder?

Hinweis: Die letzten 10 Jahre gingen die Finanzmärkte eigentlich dauerhaft bergauf. Es ist wirklich keine Kunst, in diesem Zeitraum eine gute Rendite zu erzielen. Deswegen ist es wichtig, den Benchmark zum Vergleich heran zu ziehen.

Auch bei der durchschnittlichen Schwankung pro Jahr konnte mein aktives Portfolio die beiden Indices klar schlagen. Dabei wäre die gewichtete Durchschnittsvolatilität meiner 10 Investmentfonds im Mittel bei 14,32 % pro Jahr und damit vergleichbar mit den Indices.

Allerdings führt hier der bereits beschriebene Portfolioeffekt zu einer Glättung der Gesamtschwankung des Portfolios, weil die einzelnen Fonds unterschiedlich auf veränderte Rahmenbedingungen des Marktes reagieren.

Hüsch Portfolio vs msci vs sp500,ja Kopie
Abb. Aktuelles Depot: Lyxorr MSCI-World ETF, Depotvorschlag: Eigenes Portfolio aus 10 aktiven Investmentfonds (s.o.) nach Fondskosten. Weiterer Benchmark in rot: S&P 500

Fazit: Wesentlich bessere Rendite nach allen Kosten bei einer wesentlich geringeren Schwankung der Anlage. Deswegen sehe ich derzeit keinen Bedarf, das seit Jahrzehnten bewährte Prinzip der aktiv gemanagten Portfolios durch die relativ neuen passiven ETF zu ersetzen. Es muss „nur“ richtig gemacht werden.

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Nico Hüsch