Viele finanzielle Entscheidungen scheitern nicht daran, dass es zu wenig Produkte gibt. Das Problem ist häufig, dass Rücklagen, Depot, Altersvorsorge, Immobilien und bestehende Verträge nicht sauber zusammenspielen.
Ein Finanzkonzept bringt diese Bausteine in eine nachvollziehbare Ordnung. Es klärt, welches Geld kurzfristig verfügbar bleiben sollte, welcher Teil mittelfristig geplant werden kann und welcher Bereich langfristig Vermögen aufbauen darf.
Unsere Zusage an Sie
Honorarberatung setzt Vertrauen voraus. Deshalb gilt für das einmalige Beratungshonorar unsere Zufriedenheitszusage.
Wenn Sie nach Abschluss des Beratungsprozesses mit der Beratungsdienstleistung insgesamt nicht zufrieden sind, teilen Sie uns das innerhalb der Zahlungsfrist mit. Wir sprechen persönlich darüber. Anschließend verzichten wir auf die Rechnung oder stornieren eine bereits gestellte Rechnung.
Die Zusage bezieht sich ausschließlich auf die Beratungsdienstleistung – nicht auf Rendite, Ergebnis, Produkte, steuerliche Folgen oder die Umsetzung einer bestimmten Lösung.
Was ist ein Finanzkonzept?
Ein Finanzkonzept ist die Struktur hinter Ihren finanziellen Entscheidungen. Es ordnet Rücklagen, Geldanlage, Altersvorsorge und bestehende Vermögenswerte nach Aufgabe, Zeitraum und Flexibilität.
Ziel ist nicht, möglichst viele Produkte zu kombinieren. Ziel ist, dass jeder Baustein eine erkennbare Aufgabe erfüllt und spätere Entscheidungen nachvollziehbar bleiben.
Warum reicht ein einzelnes Produkt oft nicht aus?
Kurzfristige Verfügbarkeit, Stabilität, Entwicklungschancen und langfristige Planung haben unterschiedliche Anforderungen. Ein einzelnes Produkt kann diese Aufgaben selten gleichzeitig sinnvoll erfüllen.
Welche Bausteine können dazugehören?
Je nach Situation können Rücklagen, Multi-Asset-Depot, ETF-Depot, fondsgebundene Altersvorsorge, Immobilien, bestehende Verträge, Rentenansprüche und weitere Vermögenswerte eine Rolle spielen.
Wann entstehen Kosten?
Das Erstgespräch ist kostenfrei und unverbindlich. Honorar entsteht erst, wenn Sie sich bewusst für eine Zusammenarbeit entscheiden und der Beratungsrahmen klar vereinbart ist.
Was weiß ich nach dem Erstgespräch?
Sie wissen besser, ob Ihr Anliegen zu unserem Schwerpunkt passt, welche Themen Priorität haben und welcher nächste Schritt grundsätzlich sinnvoll sein könnte.
Was ist das Ergebnis der Beratung?
Eine nachvollziehbare Entscheidungsgrundlage: Welche Struktur passt, welche Alternativen bestehen, welche Kostenarten relevant sind und welche Umsetzung geprüft werden kann.
Für wen ist ein Finanzkonzept sinnvoll - und für wen eher nicht?
Ein Finanzkonzept passt zu Menschen, die ihre finanziellen Entscheidungen nicht isoliert treffen möchten. Es geht nicht darum, möglichst viele Produkte zu kombinieren, sondern die vorhandenen und möglichen Bausteine sinnvoll zu ordnen.
- Vermögensaufbau strategisch angehen möchten.
- Rücklagen, Depot, Altersvorsorge und vorhandene Vermögenswerte zusammendenken wollen.
- vor einer größeren finanziellen Entscheidung stehen.
- bestehende Verträge, Depots oder Vorsorgelösungen einordnen möchten.
- eine unabhängige Einordnung ohne Produktdruck wünschen.
- bereit sind, für strukturierte Beratungsarbeit ein Honorar zu zahlen.
VS
- nur einen einzelnen Tarif vergleichen möchten.
- eine schnelle Produktumsetzung ohne Strategie suchen.
- aktuell noch keinen konkreten Entscheidungsbedarf haben.
- eine kostenfreie Abschlussberatung über Provision erwarten.
- eine pauschale Musterlösung suchen.
Warum kann ein einzelnes Finanzprodukt selten alle Aufgaben gleichzeitig lösen?
Viele Entscheidungen im Finanzbereich beginnen mit einer verständlichen, aber falschen Erwartung: Es soll eine einzige Lösung geben, die alles gleichzeitig erfüllt – Verfügbarkeit, Stabilität, Entwicklungschancen und Flexibilität.
In der Praxis widersprechen sich diese Anforderungen häufig. Kurzfristige Liquidität braucht andere Eigenschaften als langfristiger Vermögensaufbau. Eine Altersvorsorgelösung hat andere Aufgaben als ein Notgroschen. Ein Depot kann flexibel sein, ersetzt aber nicht automatisch eine sauber geplante Reserve.
Der Schlüssel liegt deshalb nicht in der Suche nach dem einen perfekten Produkt, sondern im Zusammenspiel mehrerer Bausteine mit klaren Rollen.
Welche Aufgaben muss Ihr Geld im Finanzkonzept erfüllen?
Ein Finanzkonzept ordnet Vermögen nicht nach Produktnamen, sondern nach Funktion. Erst wenn klar ist, welche Aufgabe ein Geldbetrag erfüllen soll, lässt sich sinnvoll prüfen, welcher Baustein dafür geeignet ist.
Kurzfristige Verfügbarkeit
Liquidität für Unerwartetes, größere Ausgaben oder Sicherheitsbedarf. Dieser Teil soll vor allem Handlungsfähigkeit sichern.
Mittelfristige Planung
Kapital für Ziele, die nicht sofort anstehen, aber auch nicht vollständig langfristig gebunden werden sollen.
Langfristiger Vermögensaufbau
Kapital, das Zeit hat und stärker auf Entwicklungschancen ausgerichtet werden kann.
Bestehende Vermögenswerte und Verpflichtungen
Immobilien, Depots, Altersvorsorge, Rentenansprüche, Einmalbeträge, Absicherungsbedarf und weitere relevante Bausteine.
Absehbare Zahlungen und Rücklagen
Steuerzahlungen, größere Anschaffungen, geplante Auszeiten oder Rücklagen für Selbstständige sollten nicht ungeprüft in langfristige Anlagebausteine fließen.
Auf welchen Ebenen ordnet ein Finanzkonzept Ihr Geld?
In der Beratung zeigt sich häufig: Die eigentliche Herausforderung ist nicht nur die Auswahl einzelner Fonds oder Produkte. Entscheidend ist, die Ebenen sauber zu trennen.
1. Die Aufgabe des Geldes
Was muss verfügbar bleiben, was ist mittelfristig planbar, was darf langfristig arbeiten?
2. Die Anlagebausteine
Welche Rolle übernehmen Notgroschen, Multi-Asset-Depot, ETF-Depot, steuerlicher Langfristbaustein und bestehende Vermögenswerte?
3. Der Durchführungsweg
Soll ein Baustein über ein Bankdepot, eine Versicherungslösung, einen bestehenden Vertrag oder eine andere Struktur abgebildet werden?
4. Die spätere Anpassbarkeit
Was passiert, wenn sich Einkommen, Familie, Immobilien, steuerliche Rahmenbedingungen, Beruf oder Entnahmepläne verändern?
Warum ist Gesamtstruktur nicht dasselbe wie Portfolio-Aufteilung?
Die Gesamtstruktur Ihres Finanzkonzepts ist nicht dasselbe wie die Aufteilung innerhalb eines einzelnen Depots. Diese Trennung ist wichtig, damit Empfehlungen verständlich bleiben.
Die Gesamtstruktur kann Rücklagen, ein Multi-Asset-Depot, einen langfristigen steuerlichen Rahmen, Immobilien, Rentenansprüche und bestehende Verträge umfassen. Innerhalb eines Multi-Asset-Depots kann es wiederum eine Aufteilung zwischen Geldmarkt, Anleihen und Aktien geben. Und zusätzlich stellt sich die Frage, ob ein Baustein über ein Bankdepot, einen Versicherungsmantel oder einen bestehenden Vertrag umgesetzt wird.
Wenn diese Ebenen vermischt werden, wirkt ein Konzept schnell komplizierter als es ist. Wenn sie sauber getrennt werden, wird verständlich, welche Entscheidung auf welcher Ebene getroffen wird.
Welche Bausteine können zu Ihrem Finanzkonzept gehören?
Baustein | Aufgabe | Nicht die Aufgabe | Vertiefung |
|---|---|---|---|
Notgroschen | Liquidität und Handlungsfähigkeit sichern | Langfristige Renditechancen maximieren | |
Multi-Asset-Depot | Kapital strukturiert anlegen und flexibel bleiben | Kurzfristige Sicherheitsreserve ersetzen | |
ETF-Depot | Langfristigen Vermögensaufbau einfach und breit gestreut abbilden | Allein alle Fragen zu Liquidität, Steuern, Entnahmen und bestehenden Vermögenswerten lösen. | |
Steuerlicher Langfristbaustein / ETF-Rentenversicherung | Langfristigen Vermögensaufbau oder Altersvorsorge in einem passenden Rahmen abbilden | Automatisch für jeden Fall die beste Lösung sein | |
Bestehende Vermögenswerte | Immobilien, Depots, Altersvorsorge und Rentenansprüche in die Gesamtstruktur einordnen | Alles neu machen, nur weil ein Konzept erstellt wird. |
Warum gehören Immobilien, Rentenansprüche und bestehende Verträge mit in die Betrachtung?
Ein Finanzkonzept beginnt selten auf der grünen Wiese. Viele Menschen bringen bereits Vermögenswerte, Verträge, Ansprüche oder Pläne mit.
Dazu können bestehende Immobilien, geplante Immobilienkäufe, vorhandene Depots, Altverträge, gesetzliche Rentenansprüche, betriebliche Altersvorsorge, private Vorsorgebausteine, Erbschaften, Einmalbeträge oder Schenkungen gehören.
Eine Immobilie kann zum Beispiel bereits ein großer Vermögensbaustein sein. Dann geht es oft nicht darum, zusätzlich noch mehr Immobilienbezug aufzubauen, sondern das übrige Vermögen passend zu ergänzen.
Bestehende Bausteine müssen nicht automatisch verändert werden. Sie sollten aber eingeordnet werden, damit neue Entscheidungen nicht isoliert neben dem Bestand entstehen.
Bedeutet ein Finanzkonzept, dass mehr Verträge entstehen?
Gut zu wissen!
Nein. Ein Finanzkonzept wird nicht besser, nur weil es aus vielen Produkten oder Verträgen besteht.
Manchmal bleibt ein bestehender Vertrag sinnvoll bestehen. Manchmal reicht eine Anpassung. Manchmal ist ein neuer Baustein sinnvoll. Und manchmal ist die beste Entscheidung, nichts zusätzlich abzuschließen.
Entscheidend ist nicht die Anzahl der Produkte, sondern die Funktion im Gesamtbild. Ein gutes Finanzkonzept soll Komplexität nicht künstlich erhöhen, sondern verständlich machen, welche Rolle jeder Baustein übernimmt.
Warum beginnt die Beratung mit dem Konzept und nicht mit Produktkritik?
Gut zu wissen!
Viele Finanzgespräche starten damit, bestehende Verträge schlechtzureden oder sofort Kostenprobleme aufzuzeigen. Das kann verunsichern, führt aber nicht automatisch zu einer besseren Entscheidung.
Wir gehen anders vor: Zuerst klären wir, welche Struktur grundsätzlich zu Ihrer Situation passt. Erst danach werden bestehende Depots, Versicherungen oder Verträge in dieses Gesamtbild eingeordnet.
So lässt sich besser beurteilen, ob etwas bleiben kann, angepasst werden sollte oder wirklich ersetzt werden muss.
Muss ich dafür Finanzexperte werden?
Gut zu wissen!
Nein. Sie müssen keine Fondsanalyse lernen, keine Produktdatenbanken vergleichen und kein Selbstlernprogramm absolvieren.
Sie sollen die wesentlichen Entscheidungen verstehen: Welche Aufgabe hat welcher Baustein? Welche Kostenarten gibt es? Welche Alternativen bestehen? Welche Grenzen hat eine Lösung? Und welche Entscheidung treffen Sie bewusst?
Das Ziel ist nicht, dass Sie alles allein herleiten müssen. Das Ziel ist, dass Sie eine klare, nachvollziehbare Entscheidungsgrundlage bekommen.
Warum ist Verhalten ein Teil des Finanzkonzepts?
Gut zu wissen!
Ein Finanzkonzept soll auch helfen, Entscheidungen nicht spontan aus Marktstimmung heraus zu treffen. Gerade in guten oder schlechten Marktphasen entstehen schnell Impulse: mehr investieren, weniger investieren, verkaufen, umschichten oder abwarten.
Deshalb ist es wichtig, vorher zu klären, welcher Baustein welche Aufgabe hat. Wenn Geld gebraucht wird, sollte möglichst klar sein, welcher Topf dafür gedacht ist. Wenn die Märkte schwanken, hilft eine Struktur, die Entscheidung nicht allein aus dem Moment heraus zu treffen.
Ein Konzept muss deshalb nicht nur rechnerisch nachvollziehbar sein, sondern auch zu Ihrem Umgang mit Schwankungen passen.
Muss ein größerer Betrag sofort investiert werden?
Gut zu wissen!
Nicht zwingend. Ein größerer Betrag kann grundsätzlich sofort oder schrittweise investiert werden. Welche Variante sinnvoll ist, hängt von Anlagehorizont, Risikowahrnehmung, Liquiditätsbedarf und Gesamtstruktur ab.
Ein schrittweiser Einstieg kann helfen, wenn der Start emotional schwerfällt oder wenn ein Betrag aus mehreren Gründen nicht sofort vollständig langfristig gebunden werden soll. Gleichzeitig sollte transparent sein, dass dadurch auch Entwicklungschancen verpasst werden können, wenn Märkte weiter steigen.
In der Beratung geht es deshalb nicht um den perfekten Einstiegszeitpunkt, sondern um eine Umsetzung, die fachlich vertretbar und menschlich tragfähig bleibt.
Wie entsteht Ihr persönliches Finanzkonzept in der Honorarberatung?
Ein gutes Finanzkonzept entsteht nicht durch einen schnellen Produktvorschlag, sondern durch eine saubere Reihenfolge. Sie sollen verstehen, warum etwas vorgeschlagen wird – und frei entscheiden können, ob Sie diesen Weg gehen möchten.
1
Erstgespräch
Kostenfrei und unverbindlich. Wir klären Anliegen, Passung und mögliche nächste Schritte.
2
Beauftragung und Analyse der Ausgangslage
Erst nach bewusster Beauftragung betrachten wir Ziele, bestehende Lösungen, Rücklagen, Depot, Altersvorsorge, Immobilien und relevante Unterlagen.
3
Struktur und Konzept
Wir entwickeln eine nachvollziehbare Ordnung nach Aufgabe, Zeitraum, Flexibilität, Kostenlogik und möglicher Umsetzung.
4
Besprechung und Entscheidung:
Sie verstehen mögliche Wege, Alternativen und Grenzen. Danach entscheiden Sie bewusst.
5
Umsetzung oder Begleitung
Wenn Sie sich für eine konkrete Lösung entscheiden, begleiten wir die Umsetzung oder – falls vereinbart – auch die laufende Betreuung.
Wann entstehen Kosten - und wofür zahlen Sie?
Ein Finanzkonzept soll nicht nur fachlich nachvollziehbar sein. Auch die Kostenlogik muss klar sein.
- Erstgespräch
Kostenfrei und unverbindlich. Sie können Ihr Anliegen schildern und prüfen, ob der Ansatz grundsätzlich passt.
- Beratungshonorar
Entsteht erst nach bewusster Beauftragung. Es vergütet Analyse, Strukturierung, Konzeptarbeit, Einordnung, Besprechung und Dokumentation.
- Umsetzung
Wenn Sie nach der Beratung eine konkrete Umsetzung wünschen, kann dafür je nach Umfang ein separates Umsetzungshonorar entstehen. Das wird vorher transparent eingeordnet.
- Produkt- und Fremdkosten
Diese sind nicht Teil des Beratungshonorars. Dazu können je nach Lösung Produktkosten, Depot- oder Plattformkosten, Fonds- oder ETF-Kosten und sonstige technische Kosten gehören.
- Steuerliche Auswirkungen
Steuerliche Auswirkungen sind ebenfalls getrennt zu betrachten. Website-Texte ersetzen keine individuelle Steuerberatung; sie helfen aber, die unterschiedlichen Kostenarten sauber zu unterscheiden.
- Laufende Begleitung
Wenn Sie nach der Beratung eine laufende Begleitung wünschen, gelten die jeweils aktuellen Honorarmodelle. Die aktuellen Preise finden Sie transparent auf der Preise-Seite.
Warum unabhängige Honorarberatung beim Finanzkonzept wichtig ist
Unabhängigkeit ist bei einem Finanzkonzept kein Zusatzargument, sondern Teil der Entscheidungsqualität. Wenn Rücklagen, Depot, Altersvorsorge und bestehende Vermögenswerte zusammen betrachtet werden, sollte nicht ein einzelnes Produkt im Mittelpunkt stehen.
Nico Hüsch arbeitet im Versicherungsbereich als Versicherungsberater nach §34d Abs. 2 GewO und im Finanzanlagenbereich als Honorar-Finanzanlagenberater nach §34h GewO.
Was das praktisch bedeutet
- Ihre Situation wird zuerst eingeordnet.
- Das Honorar wird vor einer Zusammenarbeit erklärt.
- Beratungshonorar, Umsetzung, Produktkosten, Fremdkosten und mögliche steuerliche Auswirkungen werden getrennt betrachtet.
- Ein Finanzkonzept bedeutet nicht automatisch, dass Sie Ihr Depot zu einer bestimmten Bank übertragen müssen.
- Wir beraten und strukturieren. Ob und wo Sie einzelne Schritte umsetzen, wird transparent besprochen.
- Sie entscheiden frei, ob Sie den nächsten Schritt gehen möchten.
Was wissen Sie nach einem unverbindlichen Erstgespräch?
Das Erstgespräch dient der Einordnung. Es ist kein Abschlussgespräch.
Nach dem Gespräch haben Sie eine bessere Grundlage für Ihre Entscheidung. Sie wissen, ob Ihr Anliegen fachlich zu unserem Schwerpunkt passt, welche Bausteine relevant sein könnten, ob eher eine ganzheitliche Honorarberatung oder eine kompaktere Umsetzung infrage kommt und welche nächsten Schritte sinnvoll wären.
Wenn es nicht passt, sollte auch das klar werden. Ein gutes Erstgespräch endet nicht immer mit einer Zusammenarbeit – sondern mit einer ehrlichen Einordnung.
FAQ
Reicht nicht einfach ein ETF-Depot?
Ein ETF-Depot kann ein wichtiger Baustein sein. Es beantwortet aber nicht automatisch die Fragen nach Liquiditätsreserve, mittelfristigen Zielen, Altersvorsorge, bestehenden Vermögenswerten, Durchführungsweg und Kostenstruktur.
Ist eine Fondspolice oder ETF-Rentenversicherung immer Teil des Finanzkonzepts?
Nein. Eine Fondspolice beziehungsweise ETF-Rentenversicherung ist kein Automatismus. Sie kann für lange Zeiträume sinnvoll sein, wenn sie zur Situation, Steuerlogik, Kostenstruktur und Gesamtplanung passt.
Komme ich bei einem langfristigen Baustein noch an mein Geld?
Das hängt von der konkreten Lösung ab. Bei langfristigen Bausteinen muss vor einer Umsetzung geprüft werden, welche Entnahmemöglichkeiten, Kosten, Fristen und steuerlichen Folgen bestehen.
Muss ich bestehende Verträge kündigen?
Nein. Bestehende Verträge werden nicht pauschal schlechtgeredet oder automatisch ersetzt. Sie werden in das Gesamtbild eingeordnet. Manchmal ist Fortführung sinnvoll, manchmal eine Anpassung, manchmal eine neue Lösung und manchmal bewusst keine Veränderung.
Muss ich mein Depot zu einer bestimmten Bank übertragen?
Nein. Ein Finanzkonzept ist keine Verpflichtung zu einer bestimmten Bank oder Plattform. Wichtig ist, dass die Umsetzung nachvollziehbar, kostenseitig vertretbar und zur Gesamtstruktur passend ist.
Muss ich einen größeren Betrag sofort investieren?
Nicht zwingend. Je nach Situation kann ein schrittweiser Einstieg sinnvoll sein. Entscheidend sind Anlagehorizont, Risikowahrnehmung, Liquiditätsbedarf und Gesamtstruktur.
Was passiert später in der Entnahmephase?
Vor größeren Entnahmen kann geprüft werden, welche Bausteine stabiler stehen, welche steuerlichen Folgen entstehen und wie Entnahmen geplant werden. Dafür braucht es nicht automatisch viele einzelne Verträge, sondern eine nachvollziehbare Struktur.
Ist ein Finanzkonzept irgendwann fertig?
Ein Finanzkonzept ist keine starre Momentaufnahme. Es kann angepasst werden, wenn sich Einkommen, Familie, Immobilien, Steuern, berufliche Situation, Entnahmepläne oder Ziele verändern.
Quellen & Rechtsgrundlagen
Diese Quellen helfen Ihnen, die regulatorische Einordnung unserer Beratung nachzuvollziehen.
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