Viele Anleger investieren in den MSCI World und Schwellenländer-ETFs, aber ein einfaches Weltportfolio reicht oft nicht aus, um eine wirklich gute Geldanlage zu gewährleisten.
Ein klassischer Welt-ETF wie der MSCI-World birgt insbesondere mit seiner Länder-Allokation ein gewisses Klumpenrisiko, da der USA-Anteil übertrieben hoch ist:
Länder- und Branchen-Allokation des MSCI-World Index

Welche Schwächen hat der MSCI-World bzw. Welt-ETFs?
Der MSCI-World hat als ETF-Portfolio viele Schwächen, denn der Index …
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gewichtet die asiatischen und afrikanischen Länder nach ihrer heutigen Wirtschaftsmacht (Marktkapitalisierung), obwohl das weltweite Bevölkerungswachstum nahezu zu 100 % auf diese beiden Kontinente zurückgeht.
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beinhaltet grundsätzlich keine Schwellenländer oder Entwicklungsländer – so würde ein entsprechender ETF in Wachstumsmärkte wie China, Indien oder Afrika nicht investieren.
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berücksichtigt fast nur große Unternehmen (Blue Chips), wenige mittlere (Mid Caps) und keine kleinen Unternehmen (Small Caps).
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gewichtet Unternehmen mit Sitz in den USA mit 60 % (Klumpenrisiko!).
Selbst, wenn man einen Schwellenländer ETF hinzunimmt, bleiben die beiden letztgenannten Probleme existent und Sie haben kein ausreichend diversifiziertes Portfolio.
Fazit:
Eine echte Diversifikation über Regionen, Unternehmen und Branchen weltweit findet bei Welt-ETFs nicht statt.
>>> Mehr darüber erfahren Sie im Beitrag: ETF-Portfolio