Die Europäische Zentralbank hat mehrere Zinserhöhungen vorgenommen, um der Geldentwertung entgegenzuwirken und die Verbraucher zu entlasten.
Was ist der Leitzins und was bedeutet er für Anleger
Im Euroraum ist die Europäische Zentralbank (kurz: EZB) für das Festlegen und Ändern des Leitzinses zuständig. Durch die Zinserhöhung wird versucht, die Inflation zu bremsen, indem das Wachstum der Wirtschaft und der Konsum gedrosselt werden sollen.

Begriffserklärung Leitzins: Die Zentralbank eines Landes legt den Leitzins für Geschäftsbanken fest (in Europa die EZB, in USA die FED). Dieser Leitzins wird dazu verwendet, die Konditionen zu bestimmen, unter denen Banken Geld von der jeweiligen Zentralbank ausleihen können.
Nico Hüsch über die Bedeutung erhöhter Leitzinsen
Für Verbraucher bedeutet ein erhöhter Leitzins, dass Kredite (z. B. für Immobilien oder Konsum) und Hypotheken teurer werden. Es bedeutet aber auch: Der Zeitpunkt, Geld anzulegen, war selten so günstig wie 2024, 2025 oder 2026. Warum das so ist, erkläre ich Ihnen im Folgenden genauer.

Nico Hüsch
Geschäftsführer
Unverbindliches Erstgespräch vereinbarenLeitzins aktuell
Hier sehen Sie einen Screenshot der aktuellen Leitzinsen. Die ganze Tabelle finde Sie auf der Website der Europäischen Zentralbank: Key ECB interest rates (europa.eu).

Die Tabelle existiert nur auf Englisch, daher haben wir die wichtigsten Begriffe hier für Sie übersetzt und ggf. erklärt.
- Deposit Facility: Einlagefazilität (= eine Möglichkeit für Geschäftsbanken im Euroraum, kurzfristig nicht benötigtes Zentralbankgeld bei der Europäischen Zentralbank (EZB) anzulegen. Fazilität ist ein altes deutsches Wort und bedeutet so viel wie: Kreditmöglichkeit)
- Main Refinancing Operations: Hauptrefinanzierungsgeschäfte (Mit Hilfe der Hauptrefinanzierungsgeschäfte steuert die EZB im Euroraum die Zinsen, die Entwicklung der Geldmenge und setzt damit Signale für ihren geldpolitischen Kurs)
- Fixed Rate Tenders: Festzinstermine (= die Raten für feste Zinssätze)
- Variable Rate Tenders: variabel verzinsliche Angebote (= die Raten für variable Zinssätze)
- Marginal Lending Facility: Spitzenrefinanzierungsfazilität (= Der Zinssatz der Spitzenrefinanzierungsfazilität ermöglicht den Banken sogenannte Übernachtkredite, also Liquidität für einen Geschäftstag zu einem festgelegten Zinssatz)
Warum handelt die EZB so, wie sie handelt?
Falls Sie je über die Motive der EZB gerätselt haben, finden Sie Auskunft auf der Website. Die Erhöhung der Leitzinsen verfolgt demnach folgenden Zweck:
“Wir bei der Europäischen Zentralbank (EZB) sorgen dafür, dass die Preise im Euroraum stabil bleiben. Warum wir das tun? Damit Sie mit Ihrem Geld morgen noch genauso viel kaufen können wie heute. Außerdem tragen wir dazu bei, dass das europäische Bankensystem sicher und robust ist. Damit soll gewährleistet werden, dass Ihr Geld bei der Bank sicher ist.”
In einem Satz: Die EZB hält die Inflation unter Kontrolle (oder versucht es zumindest).
Inflation 2026: Was Anleger tun können
Inflation ist nach wie vor ein zentrales Thema für viele Menschen in Deutschland – auch für unsere Kunden. Die Erinnerung an zweistellige Inflationsraten aus 2022 und 2023 wirkt nach, und geopolitische Unsicherheiten wie der Nahostkonflikt oder neue Handelskonflikte verunsichern Anleger weiterhin.

Gleichzeitig mehren sich die Zeichen, dass sich die Inflationslage stabilisiert:
Die Zinserhöhungsphase der EZB endete im September 2023; danach folgte die erste Zinssenkung am 6. Juni 2024. Am 5. Juni 2025 senkte die EZB erneut; zum Jahresende 2025 beließ sie die Zinsen unverändert (Einlagenfazilität: 2,00 %).
Aktuelle EZB‑Projektion für 2026:
Die EZB erwartet für den Euroraum 1,9 % Inflation im Jahresdurchschnitt 2026; die Kerninflation (ohne Energie und Nahrungsmittel) wird auf 2,2 % geschätzt. Für 2025 veranschlagt sie 2,1 % (Kerninflation 2,4 %).
Fazit: Auch wenn die Inflationsrate deutlich gesunken ist, bleibt das Thema für viele Anleger emotional aufgeladen. Umso wichtiger ist es, sachlich zu analysieren, wie sich Inflation auf die eigene Geldanlage auswirkt – und welche Strategien langfristig vor Kaufkraftverlust schützen.
Nico Hüsch über Inflation & Geldanlage
Es wäre so oder so auch wirklich unsinnig, seine Geldanlage ausschließlich an einem einzigen Szenario wie dem einer steigenden Inflation auszurichten. Das ist viel zu kurz gedacht – und ließe sich darüber hinaus auch nicht wirklich in der Praxis umsetzen.„

Nico Hüsch
Geschäftsführer
Unverbindliches Erstgespräch vereinbaren“Inflationsbereinigende” Geldanlagen im Praxischeck
Nicht gerade förderlich erweisen sich in diesem Kontext die viel beworbenen Finanzprodukte, die angeblich gegen die Inflation wirken und den Kaufkraftverlust Ihres Geldes minimieren.
Die vier populärsten (vermeintlichen) inflationshemmenden Geldanlagen stellen wir im folgenden kurz vor – und überprüfen sie auf ihre Praxistauglichkeit hin:
- Gold
- Immobilien
- inflationsindexierte Anleihen
- Aktien
Gold als Inflationsschutz?
Die Goldpreise wurden in der Vergangenheit oft durch große Krisen beeinflusst, nicht durch Inflation. Gold kann bei moderaten Inflationsraten sogar richtig unattraktiv werden, da es keine Erträge in Form von Dividenden oder Zinsen bietet. Daher ist es wichtig zu beachten, dass die Inflation nur einer von vielen Faktoren ist, die den Goldpreis beeinflussen können.
Wenn es um die Entwicklung des Goldpreises geht, spielen andere Faktoren oft eine größere Rolle:
- Angebotssituation in den Förderländern
- Verhalten der Notenbanken mit großen Goldreserven
- Nachfrage nach physischem Gold
- Kursentwicklung von Dollar zu Euro
- u. v. m.
Nico Hüsch über die Inflation und Gold
Als “Krisenmetall“ genießt das Edelmetall Gold einen guten Ruf und wird gern als Beimischung ins Portfolio hinzugenommen. Dabei ist Gold keineswegs ein so sicheres Investment, wie viele meinen. Denn Gold wirft keine laufenden Erträge wie Dividenden oder Zinsen ab. Zudem ist das Edelmetall stark volatil und verzeichnete in der Vergangenheit auch lange Verlustphasen. Grundsätzlich verbessert Gold zu einem gewissen Satz (5 % bis 10 %) die Diversifikation im Portfolio und erweist sich besonders in Krisen als relativ stabil. Inflationsbereinigt bewegt sich die historische Wertentwicklung jedoch um die Nulllinie herum. Daher kann Gold als Beimischung im Portfolio durchaus Sinn ergeben, z. B. für mehr Stabilität. Als alleinige Anlage für einen Inflationsschutz würde ich tunlichst davon abraten.

Nico Hüsch
Geschäftsführer
Immobilien als Inflationsschutz?
Die wohl beliebteste Geldanlage der Deutschen sind Immobilien. Der Wunsch nach satter Rendite sollte hierbei jedoch eine untergeordnete Rolle spielen: Wer sich ein Eigenheim leistet, sollte dies nicht zur Geldanlage tun. Denn bei einer einzelnen Immobilie ist das Klumpenrisiko extrem hoch – egal, wie gut die Aussichten auf eine Wertsteigerung beim Kauf sein mögen.
Die Lage einer Immobilie kann jederzeit neu bewertet werden, der Standort kann an Attraktivität einbüßen, die Umweltbelastung steigen. Dass das “Eigenheim” mehr eine “Wohlfühlanlage” als eine Geldanlage sein sollte, lehrt uns auch die aktuelle Immobilienpreisentwicklung der letzten Jahre:
- Der Preisanstieg für Immobilien hat wenig mit der Inflation zu tun.
- Die Niedrigzinspolitik trieb die Nachfrage nach Immobilienkrediten nach oben.
- Infolgedessen erhöhten sich auch die Preise.
- Zusätzlicher Preistreiber waren die Lieferengpässe (während Corona).
- Die Preise für den Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude bleiben hoch. Für 2026 wird ein weiterer Anstieg um rund +2,5 % gegenüber 2025 erwartet.
- Bauzinsen (10‑jährige Zinsbindung): Die Konditionen bewegen sich voraussichtlich auf einem stabilen, aber erhöhten Niveau. Realistisch ist – je nach Bank und Eigenkapitalquote/Beleihungsauslauf – ein Korridor von ca. 3,4 % bis 4,0 % (Ende 2025 lagen die Interhyp‑Konditionen je nach Beleihungsauslauf bei etwa 3,60–4,05 %, Dr. Klein meldete einen Topzins von 3,47–4,28 %; das Interhyp‑Bankenpanel erwartet für 2026 eher leicht steigende Zinsen).
Wer derzeit auf stetig steigende Immobilienpreise hofft, könnte enttäuscht werden: Die Kreditzinsen für Immobilien bleiben hoch, und die Nachfrage ist durch Inflation und geopolitische Unsicherheiten gedämpft. Ein weiterer Inflationsanstieg oder wirtschaftspolitische Spannungen könnten sich sogar negativ auf die Preisentwicklung auswirken – selbst in TOP-Wohngebieten
Weitere Infos zu Immobilien als Kapitalanlage finden Sie hier.
Nico Hüsch über die Inflation & Immobilien
Der Glaube daran, dass Immobilien eine Allzweckwaffe gegen Inflation sind, stützt sich mehr auf Hoffnungen, anstatt auf Fakten. Obwohl Immobilien gegenüber steigenden Inflationsraten als vorteilhaft gelten, sind sie keine sichere Option. Die Preise von Immobilien können unabhängig von der Inflation stark schwanken. Das soll im Umkehrschluss aber nicht heißen, dass der Traum vom Eigenheim keinen emotionalen Wert haben kann. Für Ihre Geldanlage gibt es bei weitem bessere Optionen, die deutlich mehr Rendite bringen können.

Nico Hüsch
Geschäftsführer
Unverbindliches Erstgespräch vereinbaren(Inflationsindexierte) Anleihen als Inflationsschutz?
Dass Anleihen als Beimischung im Portfolio durchaus Sinn machen und bei kurzfristigen Investments sogar unverzichtbar sein können – darüber sprechen wir ausführlich im Artikel über Assetklassen sowie im Ratgeber über mittelfristige Geldanlagen (3 bis 10 Jahre).
In diesem Kontext geht es jedoch um inflationsindexierte Anleihen: Das sind spezielle Finanzprodukte, die für den Laien gar nicht so einfach zu verstehen sind.
Beworben werden diese Anleihen in etwas so:
„Inflationsbasierte Anleihen bieten im Gegensatz zu traditionellen Anleihen eine indirekte Absicherung gegen Inflation, da der Zinssatz und der Nennwert der inflationsbasierten Anleihe an einen Index wie den Verbraucher -Preisindex gekoppelt sind. Wenn die Inflation steigt, steigt der Wert der Anleihe und umgekehrt. Aufgrund dieses Schutzes gegen Inflation können inflationsbasierte Anleihen eine attraktive Investitionsoption sein.„
In der Realität sollte man über inflationsindexierte Anleihen eher so sprechen:
- Inflationsgebundene Anleihen bieten Schutz vor Kaufkraftverlust durch Inflation, haben aber niedrigere Anfangskupons und niedrigere Renditen als herkömmliche Anleihen.
- Inflationsgebundene Anleihen, auch Inflationslinker genannt, sind ein sehr komplexes Finanzprodukt mit vielen Tücken im Detail.
- Der Investitionserfolg hängt NICHT von der aktuellen Inflation, sondern von zukünftigen Inflationsraten und deren Veränderungen im Laufe der Zeit ab.
Nico Hüsch über inflationsindexierte Anleihen
Inflationsgebundene Anleihen haben gewöhnlich eine stärkere Reaktion auf Veränderungen des Renditeniveaus am Rentenmarkt, je länger ihre Restlaufzeit und je niedriger ihr Kupon ist. Aufgrund ihrer Komplexität sind sie eher für institutionelle Investoren geeignet oder nur für Privatanleger, die die Besonderheiten dieser Anlagen vollständig verstanden haben und ganz bewusst daran glauben, zukünftige Zinsentwicklung zumindest in Teilen vorhersehen zu können.

Nico Hüsch
Geschäftsführer
Aktien als Inflationsschutz 2026?
Auch in 2026 sind und bleiben breit – in die ganze Welt – gestreute Aktienfonds der Renditebringer in jedem Portfolio.
Denn prinzipiell fußt jede erfolgreiche Geldanlage auf folgenden vier Prinzipien:
- Breite Streuung (Aktienfonds weltweit)
- Langer Anlagehorizont (je länger, desto höher die Chancen auf Rendite)
- Finanzkonzept passend zur individuellen Situation der Anleger:in
- Der gewählten Anlagestrategie konsequent folgen (z. B.: Buy-and-Hold)
Oder anders gesagt: Langfristige Geldanlagen in breit gestreute Aktienfonds sind der beste Inflationsschutz, den es gibt. Je länger man investiert ist, desto weniger durchschnittliche Rendite braucht man, um sein Kapital zu verdoppeln.

Gut zu wissen: Die 72er-Regel
Die 72er-Regel ist eine einfache Methode, um zu berechnen, wie viele Jahre es dauert, bis sich das eingesetzte Kapital bei einer bestimmten Rendite verdoppelt. Dazu zwei Beispiele:
- Bei einer Nettorendite von 7 %: 72 ÷ 7 = 10 Jahre
- Bei einer Nettorendite von 6 %: 72 ÷ 6 = 12 Jahre
Diese Regel bietet eine schnelle und nützliche Schätzung, um die Verdopplungszeit für Investitionen zu ermitteln.
Wenn Sie z. B. aus 100.000 Euro 200.000 Euro machen wollen, brauchen Sie je nach Zeitraum unterschiedlich hohe Renditen, wie die Tabelle zeigt:
| Zeitraum | Rendite |
| 10 Jahre | 7,2 |
| 15 Jahre | 4,7 |
| 20 Jahre | 3,5 |
| 30 Jahre | 2,3 |
Seit 2010, also in den letzten 15 Jahren, hat das am meisten vermittelte Portfolio unserer Kunden, bestehend aus insgesamt 5 aktiven sowie passiven Aktienfonds, eine durchschnittliche Netto-Rendite von 12,57 % pro Jahr (p.a.) erzielt – Fondskosten bereits abgezogen!
Damit hätten Anleger ihr anfängliches Investment in 15 Jahren fast versechsfacht! (aus 100k wurden über 590k
Entwicklung eines echten Kunden-Portfolios: 2010 bis 2025

2025 bis 2050: Gerät das Wirtschaftswachstum an seine Grenzen?

Die Frage ist natürlich, ob ein solches Wachstum (wie in der Grafik) auch in Zukunft möglich ist, oder noch radikaler gefragt: Ist überhaupt noch ein Wachstum möglich – angesichts der vielen Kriege, Krisen und insbesondere der Klimakrise?
Kann es mit dem Wachstum der letzten 200 Jahre wirklich immer so weiter gehen, also aufwärts? Es gibt einige, lautstarke Kritiker, welche in einem endlichen System wie unserer Erde ein andauerndes Wirtschaftswachstum für unmöglich halten. Doch das ist so nicht korrekt.
Zwei Aspekte sind dabei nicht unwesentlich:
- Die UN rechnet bis 2050 mit einem Bevölkerungswachstum von derzeit 8 auf 10 Mrd. Menschen.
- Wachstum und Klimaschutz schließen sich nicht (zwangsläufig) aus.
Zunächst zum Bevölkerungswachstum bzw. zur Frage: Warum bedeutet ein Anstieg der Weltbevölkerung auch ein potentielles Wachstum für die Weltwirtschaft?
Die wichtigsten Argumente lauten so:
- Jeder neu geborene Mensch ist ein potentieller Käufer von Produkten oder Dienstleistungen.
- Egal ob Smartphone, Windel oder Urlaub am Strand: Jeder Kauf eines Produktes oder einer Dienstleistung bedeutet mehr Gewinn für Unternehmen.
- Zudem ist jeder Mensch nicht nur Konsument, sondern auch Arbeitskraft.
- Insbesondere in Schwellenländer wie China und Indien werden immer mehr Menschen in den Mittelstand gelangen und somit mehr Geld in den Wirtschaftskreislauf geben können.
- Zwischenfazit: Wenn es in Zukunft mehr Menschen gibt, die sich mehr leisten können, führt das logischerweise zu mehr Wachstum.
Nun zum Wirtschaftswachstum bzw. zu der Frage: Muss das Wachstum in einer endlichen Welt (mit endlichen Ressourcen & Rohstoffen) das Wachstum nicht zwangsläufig begrenzt sein?
Es gibt viele gute Gründe, warum das nicht so sein muss. Genauso wie es gute Argumente dafür gibt, dass wirtschaftliches Wachstum und nachhaltiger Klimaschutz sehr wohl zwei Seiten einer Medaille sein können:
- Ein ewiges Wirtschaftswachstum kann nicht existieren, da nur begrenzt Rohstoffe und Ressourcen existieren – so ein oft vorgetragenes Argument – doch die Wirklichkeit sieht etwas anders aus.
- Laut Statista besteht das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland zu knapp 70 % aus Dienstleistungen. Dienstleistungen kennen so gesehen natürlich keine natürlichen Grenzen.
- Auch weltweit machen den größten Teil nicht Industrie und Produktion aus, sondern der Dienstleistungssektor.
- Außerdem gilt: Wenn die Qualität eines Produktes oder einer Dienstleistung steigt, dann kann das durchaus Ressourcen einsparen.
- Das beste Beispiel dafür ist das Smartphone, das als Telefon auch Taschenlampe, Fotoapparat, Aufnahmegerät, Taschenrechner u. v. m. mehr ist – ohne die Ressourcen der Produkte zu benötigen, die es enthält.
- Wir haben zwar begrenzte Ressourcen, aber neue Technologien streben immer danach, diese begrenzten (oder andere) Ressourcen effektiver und effizienter einzusetzen.
- Wir erleben heute schon, wie steigende Preise die Verwendung von Öl und Gas in den Hintergrund drängen und Platz schaffen für neue klimaschonende Energien.
- Niemand käme jedoch auf die Idee zu glauben, dass Hersteller von Solar- oder Windenergie keine Gewinne erwirtschaften (sollen) – gerade auch weil sie damit nachhaltiges Wachstum schaffen.
Nico Hüsch über nachhaltiges Wachstum
ndem man das Wirtschaftswachstum von der Nutzung zusätzlicher Ressourcen entkoppelt, ist es möglich, das ökonomische Wachstum von den physischen Auswirkungen zu trennen. Ein erheblicher Teil des Wirtschaftswachstums beruht auf Wertschöpfungen und Dienstleistungen, die keinen zusätzlichen Ressourcenverbrauch erfordern oder auf nachhaltige Ressourcen setzen.

Nico Hüsch
Geschäftsführer
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