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Ihre persönliche Altersvorsorge

Renteninformationen erhalten und interpretieren

Wahrscheinlich ist Ihnen die Thematik bereits bekannt. Die gesetzliche Altersvorsorge steht in der Kritik. Sie werde zukünftig nicht mehr allein ausreichen, um unsere Rente zu finanzieren. Daher wird Ihnen empfohlen, selbst vorzusorgen. Um jedoch effektiv voraus zu planen, braucht es Informationen zu ebenjener gesetzlichen Rente. Wie erfahren Sie das und was machen Sie mit dem Wissen, wenn Sie darauf aufbauend vorsorgen möchten? Renteninformationen erhalten und interpretieren. Im Folgenden erklären wir Ihnen die vier wichtigsten Fragen zur Renteninformation und geben Ihnen im selben Zug nützliche Hinweise für Ihre persönliche Altersvorsorge.

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Ihre persönliche Altersvorsorge

Renteninformationen erhalten und interpretieren

Wahrscheinlich ist Ihnen die Thematik bereits bekannt. Die gesetzliche Altersvorsorge steht in der Kritik. Sie werde zukünftig nicht mehr allein ausreichen, um unsere Rente zu finanzieren. Daher wird Ihnen empfohlen, selbst vorzusorgen. Um jedoch effektiv voraus zu planen, braucht es Informationen zu ebenjener gesetzlichen Rente. Wie erfahren Sie das und was machen Sie mit dem Wissen, wenn Sie darauf aufbauend vorsorgen möchten? Renteninformationen erhalten und interpretieren. Im Folgenden erklären wir Ihnen die vier wichtigsten Fragen zur Renteninformation und geben Ihnen im selben Zug nützliche Hinweise für Ihre persönliche Altersvorsorge.

Wahrscheinlich ist Ihnen die Thematik bereits bekannt. Die gesetzliche Altersvorsorge steht in der Kritik. Sie werde zukünftig nicht mehr allein ausreichen, um unsere Rente zu finanzieren. Daher wird Ihnen empfohlen, selbst vorzusorgen. Um jedoch effektiv voraus zu planen, braucht es Informationen zu ebenjener gesetzlichen Rente. Wie erfahren Sie das und was machen Sie mit dem Wissen, wenn Sie darauf aufbauend vorsorgen möchten? Renteninformationen erhalten und interpretieren. Im Folgenden erklären wir Ihnen die vier wichtigsten Fragen zur Renteninformation und geben Ihnen im selben Zug nützliche Hinweise für Ihre persönliche Altersvorsorge.

Warum sollten Sie Renteninformation einsehen?

Die steigende Unsicherheit bezüglich der finanziellen Planung fürs Alter wurde oben bereits beschrieben. Wir können uns nicht mehr alleine auf die gesetzliche Rente verlassen, sollten Sie jedoch als Grundstein für unsere finanzielle Planung nehmen können. Für die ganzheitliche Planung ist die Beachtung der voraussichtlichen Auszahlung also ein Muss.

Außerdem wichtig: Als Grundlage der Berechnung wird Ihr Versicherungsverlauf genutzt – zu welchen Zeiten sind Sie entweder eine Anstellung oder einer Aktivität nachgegangen, die zu Ihren Rentenkonto beigetragen hat. Angerechnet werden zum Beispiel Kindererziehung, Pflege, Arbeitslosigkeit und Ausbildung. Es liegt also in Ihrem Interesse, Ihre Renteninformationen mit Ihrem persönlichen Versicherungsverlauf abzugleichen. Diesen erhalten Sie gemeinsam mit Ihren Renteninformationen. Die genaue Prüfung lohnt sich: 2013 gab es 2000 erfolgreich eingelegte Widersprüche in Deutschland gegen Rentenbescheide. Fast 40000 wurden nachträglich korrigiert, weil Versicherte noch Dokumente nachreichten. Das ist in Relation zu allen bearbeiteten Anträgen zwar eine geringe Quote, sollte jedoch für Sie Anlass genug sein, Ihren persönlichen Versicherungsverlauf genau zu prüfen.

Wie erhalten Sie die Renteninformation?

Haben Sie bereits 5 Jahre in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt und sind mindestens 27 Jahre alt, erhalten Sie ein jährliches Schreiben mit Ihrer Renteninformation zugesandt. Ab dem Alter von 55 Jahren, erhalten sie automatisch anstelle der Renteninformation die jährliche sogenannte Rentenauskunft, welche Ihnen die voraussichtliche Höhe Ihrer Rente vorhersagt.

Sollten Sie die Kriterien für den automatischen Versand noch nicht erfüllen oder sollte ein Schreiben Sie nicht wie vorgesehen erreicht haben, können Sie Ihre Renteninformation oder Rentenauskunft selbst anfragen. Dafür nehmen Sie Kontakt mit der Deutschen Rentenversicherung (DRV) auf, wofür Sie auf alle Fälle Ihre Sozialversicherungsnummer benötigen, welche Sie zum Beispiel auf vergangenen Gehaltsabrechnungen finden (Sozialversicherungsnummer herausfinden). Die DRV bietet verschiedene Möglichkeiten zur Abfrage Ihrer Informationen:

  • Über ihre Website lässt sich unkompliziert und ohne vorherige Registrierung das Kontaktformular ausfüllen.
  • Das Servicetelefon ist Montags bis Donnerstags von 07:30-19:30 Uhr und freitags von 07:30-15:30 Uhr unter der Nummer 080010004800 erreichbar.

Tipp: Wenn Sie zukünftig nicht mehr die relevanten Unterlagen zum Thema Rentenversicherung extra anfragen möchten, können Sie durch einen einmaligen Identitätsnachweis im DRV Portal stetigen elektronischen Zugang zu Ihren Unterlagen erhalten. („So funktionieren die DRV Online Dienste“)

Prinzipiell gilt: Je länger Sie in Ihrem Leben bereits in einem Angestellten-Verhältnis waren und in die Rentenversicherung eingezahlt haben, desto mehr Rentenpunkte haben Sie angesammelt und desto höher fällt die voraussichtliche gesetzliche Rente aus.

Wann erhalten Sie die Rente?

Unter anderem sehen wir bei dem Thema Renteneintrittsalter wohl einen der Effekte unser zunehmend alternden und sich verändernden Gesellschaft – und damit ebenso einen der Gründe, warum wir uns nicht mehr alleine auf die gesetzliche Rente verlassen sollten: So steigen Versicherte heute zunehmend später in den Arbeitsmarkt ein und sind heute eher geneigt als früher, ihre Einstellungsverhältnisse zu unterbrechen. Beide diese Entwicklungen kürzen die Zeit, in die Versicherten in die Rentenkasse einzahlen. Wenn wir in Deutschland außerdem durch medizinischen Fortschritt zunehmend älter werden und es bei relativ niedriger Geburtenrate als Resultat mehr ältere als jüngere Menschen in der Bevölkerung gibt, bedeutet das für die Rentenversicherung, dass mehr Menschen gleichzeitig und auch länger Rente erhalten, während weniger gleichzeitig einzahlen.

Als Konsequenz werden langfristig das Rentenniveau, also die ausgezahlte Rente, gesenkt und das Rentenalter erhöht, damit die bisherige Finanzierung besser aufrechterhalten werden kann.

Seit dem 01. Januar 2012 gilt das Renteneintrittsalter von 67 Jahren. In öffentlichen Diskussionen scheint das zukünftige Eintrittsalter von 70 Jahren möglich. Doch aktuell gilt der zuerst genannte Wert.

Da das Renteneintrittsalter vorher niedriger war, wird es schrittweise für ältere Jahrgänge angehoben. Für Geburten-Jahrgänge ab 1964, also ab 2029, liegt es dann bei 67 Jahre. Frühere freiwillige Rente ist ab 63 Jahren möglich, wenn man dafür Abschläge in der eigenen Rentenhöhe in Kauf nehmen möchte. Ihr individuelles Renteneintrittsdatum, welches auch zur Berechnung der Rentenhöhe genutzt wird, steht ebenfalls in Ihrem Rentenbescheid.

Was können Sie aus Ihrem Rentenbescheid herauslesen?

Die wichtigsten Werte in Ihrer persönlichen Renteninformation sind die drei Folgenden:

  • Erwerbsminderungsrente: Würden Sie heute aufgrund von Krankheit ausfallen und ab heute nicht mehr durch Ihre Arbeit in die Rentenversicherung einzahlen können, gibt dieser Wert die Höhe Ihrer Rente an, die Sie für dieses Szenario an.
  • Regelaltersrente – Szenario 1: Sollten Sie von nun an keinen weiteren Euro mehr in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen und ab dem für Sie vorgesehenen Renteneintrittsdatum Rente beziehen, gibt dieser Betrag die Höhe der entsprechenden Rente an.
  • Regelaltersrente – Szenario 2: Wenn Sie bis zum vorgesehenen Renteneintrittsdatum weiterhin so in die Rentenversicherung einzahlen, wie Sie es im Durchschnitt der letzten 5 Jahre getan haben, würden Sie diese Höhe an Rente ausgezahlt bekommen. Für die meisten Versicherten ist dies die aussagekräftigste Kennziffer, wenn sie eine Strategie für ihre private Altersvorsorge entwickeln möchten.

Wichtige Hinweise:

Die tatsächliche Höhe der Rente ist von mehreren Faktoren abhängig und daher schwer vorhersehbar. Daher wird in der Regel unter den drei genannten Werten im Rentenbescheid jeweils noch ein Szenario berechnet für eine jährliche Rentenanpassung von 1 oder 2 Prozent. Anpassungen für die voraussichtliche Inflation, die die Kaufkraft Ihrer zukünftigen Rente beeinflusst, müssen Sie selber vornehmen. Genau so sind die Eurobeträge im Rentenbescheid jeweils in Brutto abgegeben, sodass nach den Steuern, sowie den Beiträgen zur Kranken- und Pflegeversicherung der Betrag stets geringer ausfällt.

Allgemein lässt sich daher sagen, dass eine Bewertung Ihrer persönlichen Renteninformationen in einem ganzheitlichen Kontext vollzogen werden sollte. Dafür bietet es sich im Zweifel immer an, professionellen Rat zur Seite zu nehmen. Als Teil einer gut durchdachten Vorsorgeplanung kann auch Ihre gesetzliche Rente zur stärkeren Absicherung im Alter für Sie beitragen.

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