Kostenlosen und unabhängigen Beratungstermin vereinbaren: 040 / 809081270 0176 / 47620485

Umsatzsteuervoranmeldung

Selbstständige Unternehmer (gewerblich oder freiberuflich) müssen die Umsatzsteuer, die auf ihre Einnahmen anfällt, an das Finanzamt entrichten. Zu diesem Zwecke gibt es die Umsatzsteuervoranmeldung, die – je nach entrichteter Umsatzsteuer des Vorjahres – jährlich, monatlich oder quartalsweise beim Finanzamt einzureichen ist. Hier gilt: Lag die gezahlte Umsatzsteuer des Vorjahres unter 1000 Euro, reicht eine jährliche Zahlung der Umsatzsteuer. Lag sie zwischen 1000 und 7500 Euro, fällt die Umsatzsteuer quartalsweise an und lag sie über 7500 Euro, ist eine monatliche Umsatzsteuervoranmeldung fällig.

Die Umsatzsteuervoranmeldung ist immer bis zum 10. des fälligen Monats in elektronischer Form über das Programm ELSTER beim Finanzamt abzugeben. Bei Überschreitung der Frist fällt eine Geldstrafe an, die jedoch nicht über 10% des zu leistenden Umsatzsteuerbetrags liegt.

Der Vorteil der Umsatzsteuervoranmeldung liegt in der Planungssicherheit für den Unternehmer und den Staat. Unternehmer profitieren von den regelmäßigen Zahlungen kleinerer Summen anstatt einer großen Summe am Ende des Jahres. Der Staat wiederum entgeht dem Risiko, dass es im Falle von Zahlungsunfähigkeit des Unternehmers zum Ausfall der Umsatzsteuerzahlung kommt.

Von der Umsatzsteuer ausgeschlossen sind Kleinunternehmer, die jährlich unter 17.500 Euro verdienen. Sobald diese Grenze überschritten wird, ist im Folgejahr eine Umsatzsteuervoranmeldung fällig. Existenzgründer sind verpflichtet, in den ersten beiden Geschäftsjahren eine monatliche Umsatzsteuervoranmeldung vorzulegen und können danach gegebenenfalls umsteigen auf vierteljährlich oder ganzjährig.

<Zurück zum Finanzberatungslexikon