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Umlaufvermögen

Das Umlaufvermögen macht zusammen mit dem Anlagevermögen das Gesamtvermögen eines Unternehmens aus. In der Jahresabschluss-Bilanz eines Unternehmens wird das Umlaufvermögen zusammen mit dem Anlagevermögen auf der Aktiva-Seite gelistet, die der Passiva-Seite gegenüber steht.

Während das Anlagevermögen sich auf langfristig angelegte Finanz- und Sachwerte bezieht, beschreibt das Umlaufvermögen Gegenstände, die nicht auf Dauer im Unternehmen bleiben (maximal ein Jahr), sondern üblicherweise direkt genutzt und eingesetzt werden. Das Umlaufvermögen ist somit nur auf eine kurzfristige Verwendung ausgelegt und kann nicht direkt investiert werden. Es kann zum Beispiel kurzfristig gesteigert werden durch den Verkauf von Produkten und somit der Erhöhung von offenen Forderungen.

Das Umlaufvermögen besteht in der Bilanz aus 4 Posten:

1. Vorräte (Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, unfertige Erzeugnisse oder Leistungen, fertige Erzeugnisse und Waren)
2. Forderungen aus Lieferungen oder Leistungen, sonstige Vermögensgegenstände
3. Wertpapiere
4. Schecks, Kassenbestand, Guthaben bei Bundesbanken oder sonstigen Kreditinstituten

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